AT105540B - Kühleinrichtung für luftgekühlte Elektromotoren. - Google Patents

Kühleinrichtung für luftgekühlte Elektromotoren.

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AT105540B
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rotor
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Walter Dr Ing Reichel
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Siemens Schuckertwerke Wien
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  KühleinrichtungfürluftgekühlteElektromotoren. 



   Bei Elektromotoren ergibt sich zuweilen der Übelstand, dass durch die Druck-oder Saugwirkung der Belüftung das Öl aus den Lagern gedrückt oder gezogen wird. Dieser Übelstand tritt insbesondere bei Motoren auf, die mit hohem   Druckgefälle   arbeitende Fremdbelüftung besitzen. Er wird nach der Erfindung dadurch vermieden, dass der Kühlluftstrom des Läufers, der auch die Lager bespült, von der übrigen Belüftung getrennt wird und dabei der Druckunterschied dieses Kühlluftstromes gegenüber der   Aussenluft   mindestens in Lagernähe nur so gross ist, dass das Öl aus dem Lager nicht mitgerissen wird. Bei Verwendung von Fremdbelüftung wird dabei vorteilhaft die   Eigenbelüftung   von der   Fremdbelüftung   getrennt.

   Das Läuferinnere erhält zweckmässig nur Eigenbelüftung. bei der der Luftdruck ja verhältnismässig gering ist, der übrige Teil Fremdbelüftung, deren Luftdruck dann hoch bemessen werden kann. 
 EMI1.1 
 und der Erregermagnet m werden durch Fremdbelüftung gekühlt, die durch einen Ventilator erzeugt wird. Dieser saugt die Kühlluft durch die Öffnung e im Gehäuse g ein. Die eingesaugte Kühlluft umfliesst den   Rücken   des Magneten, verzweigt sich nach beiden Seiten des Motors, bestreicht die Erregerwicklung und die Läuferwieklung und vereinigt sich wieder durch die Kanäle   c   und   A.   Der Ausführungskanal k der einen Seite läuft in dem dargestellten Beispiel nach der andern Seite des Motors, wo er in den Ausführungskanal c dieser Seite mündet.

   Die Kühlluft für die   Fremdbelüftung   kann auch der Maschine   aufgedrückt   werden. 



   Da der Läufer frei   umlaufen   muss. verbleiben zwischen den Trennungswänden c und   M'und dem   Läufer Spalten, aus denen Luft je nach den   Druckverhältnissen   von dem einen   Lüftungsraum   in den andern übertreten kann. Diese Spalten werden nach der Erfindung zweckmässig an besonders kühlungbedürftigen Stellen der Maschine angeordnet. Im vorliegenden Fall befindet sich der eine am Ende des Stromwenders, der andere an der Stirnseite   der Wicklungsköpfe   des Läufers an der dem Stromwender entgegengesetzten Seite des Läufers.

   Je nachdem Druckluft oder Saugluft für die   Fremdbelüftung   verwendet wird, wird durch die Spalten Luft nach dem Innern des Läufers gedrückt oder aus diesen herausgesaugt, die dann zur   Kühlung   der von ihr bestrichenen   Maschinenteile   beiträgt. 



   Wird zur Kühlung des Innern des Läufers, wie in dem beschriebenen Beispiel, nur Eigenbelüftung verwendet, so wird das Innere des Läufers bei Stillstand des Motors überhaupt nicht gekühlt. In diesem Falle kann die Kühlung dadurch verbessert werden, dass das Innere bei Stillstand Fremdbelüftung erhält, wobei der Luftdruck so gering gehalten wird, dass er auf das   Lagerol nicht schädlich   wirkt. Die Fremdbelüftung wird, wenn der Motor für den Lauf nur Eigenbelüftung hat, von einem besonderen   Belüfter   geliefert, der zu diesem Zweck vorgesehen wird ; besitzt der Motor für den Läufer   Eigenbelüftung   und für den übrigen Teil Fremdbelüftung, so wird die Fremdbelüftung für den Stillstand des Motors zweckmässig dem Belüfter entnommen, der die Kühlluft für den übrigen Teil des Motors liefert.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kühleinrichtung für luftgekühlte Elektromotoren, bei der der Läufer und der übrige Teil des Motors getrennt voneinander belüftet werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckuntersehied des von der übrigen, vorzugsweise mit hohem Druekgefälle arbeitenden Belüftung getrennten Kühlluftstromes des Läufers gegenüber der Aussenluft mindestens in Lagernähe nur so gross ist, dass das Öl aus den Lagern nicht mitgerissen wird.
    2. Elektromotor nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das Innere des Läufers nur durch Eigenbelüftung gekühlt wird.
    3. Elektromotor nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Belüftung des Läuferinnern nur durch die Läuferarme erzeugt wird.
    4. Elektromotor nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der am Umfang des Motors zugeführte Luftstrom nach beiden Stirnseiten des Motors abgeleitet wird.
    5. Elektromotor nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der nach einer Seite abgeleitete Zweig des am Umfang des Motors zugeführten Luftstromes nach der andern Seite des Motors zu dem andern Zweige dieses Luftstromes geführt wird.
    6. Elektromotor nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der am Umfang des Motors zugeführte Luftstrom den Rücken des Erregermagneten in der Umfangsrichtung bestreicht.
    7. Elektromotor nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Spalten, durch die die Kühlluft von dem ihr vorgeschlagenen Wege abweichen kann, an besonders kühlungsbedürftige Stellen der Maschine gelegt sind.
    8. Elektromotor nach Anspruch l bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spalten zwischen der Scheidewand, die die Luftströme der beiden Belüftungen voneinander trennt und dem Motorläufer auf der einen Seite des Läufers an dem Ende des Stromwenders und auf der ändern Seite des Läufers an der Stirnseite der Wicklungsköpfe des Läufers angeordnet sind.
    9. Elektromotor nach Anspruch 1 bis 8 mit Eigenbelüftung im Innern des Läufers, gekennzeichnet durch Fremdbelüftung für das Innere des Läufers bei Stillstand, EMI2.1
AT105540D 1922-06-02 1922-06-02 Kühleinrichtung für luftgekühlte Elektromotoren. AT105540B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007021723A1 (de) * 2007-05-09 2008-11-27 Siemens Ag Luftgekühlte rotierende elektrische Maschine

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007021723A1 (de) * 2007-05-09 2008-11-27 Siemens Ag Luftgekühlte rotierende elektrische Maschine
DE102007021723B4 (de) * 2007-05-09 2009-09-17 Siemens Ag Luftgekühlte rotierende elektrische Maschine

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