AT120768B - Lautabdämpfungsvorrichtung für Telephone. - Google Patents

Lautabdämpfungsvorrichtung für Telephone.

Info

Publication number
AT120768B
AT120768B AT120768DA AT120768B AT 120768 B AT120768 B AT 120768B AT 120768D A AT120768D A AT 120768DA AT 120768 B AT120768 B AT 120768B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
opening
sound
microphone
user
telephones
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Harry Clarence Tuttle
Original Assignee
Harry Clarence Tuttle
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Harry Clarence Tuttle filed Critical Harry Clarence Tuttle
Application granted granted Critical
Publication of AT120768B publication Critical patent/AT120768B/de

Links

Landscapes

  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Casings For Electric Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  LautabdämpfungsvorrichtungfürTelephone. 
 EMI1.1 
 können, was er sagt, und die, allgemein gesprochen, als eine Vorrichtung zum Dämpfen von Lauten für Telephone bezeichnet werden kann. 



   Es sind eine Anzahl von Erfindungen als Vorrichtungen zum Dämpfen von Geräuschen bekannt, die dazu bestimmt sind, mit den gewöhnlichen Tischtelephonapparaten in dauernder Verbindung zu stehen, aber solche Vorrichtungen haben den Nachteil, dass sie bei ziemlicher Grösse von dem   gleichmässigen   Äusseren des Telephonapparates abweichen und   unschön   wirken, da sie sich   gewöhnlich   selbst dann an Ort und Stelle befinden, wenn sie verhältnismässig selten gebraucht werden. 



   Die bekannten   Ausfuhrungsformen   von Dämpfungvorrichtungen, die dazu bestimmt sind, dauernd mit einem Fernspreehapparat in Verbindung zu bleiben, sollten nicht in Verbindung mit   Mikrotelephon-   apparaten benutzt werden, da überdies die Anordnung der gewöhnlichen und bekannten   Lautabdämpfungs-   vorrichtungen an einer solchen Apparategattung das Auflegen des Mikrotelephons auf seine Gabel behindern 
 EMI1.2 
 die für die bekannten Telephona. pparate und Lautabdämpfungsvorrichtungen angefertigt werden. 



   Um die obengenannten Nachteile zu vermeiden und dem Benutzer des Telephons ein einwandfreies 
 EMI1.3 
 



   Ein Hauptziel der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung zu schaffen, die als Zusatz zu dem Handmikrotelephon eines Fernsprechapparates als Lautabdämpfungsvorrichtung benutzt werden kann. 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, eine Lautabdämpfungsvorriehtung zu schaffen, die so ausgebildet ist, dass sie nicht dauernd mit einem Mikrotelephon in Verbindung steht und nicht dauernd mit ihm verbunden zu sein braucht, sondern mit ihm zeitweilig, bequem und leicht verbunden werden kann, zum Zwecke, als Lautabdämpfungsvorrichtung zu wirken. 
 EMI1.4 
 



   Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Herstellung einer Vorrichtung der gekennzeichneten Art, die wirksam als eine Lautabdämpfungsvorrichtung arbeitet, u, zw. dadurch, dass sie so ausgebildet ist, dass nicht nur die Unterhaltung des Telephonbenutzers Personen, die sich innerhalb Hörweite befinden, unhörbar wird, sondern dass auch die   Fernsprechübertragnng   verbessert wird, weil die Lippen selbsttätig in dem richtigen Abstande von der Membran   des Mikrotelephons   angeordnet und in der Nähe auftretende Geräusche nicht in das   Mikrotelephon   hineingebracht werden. 



   Fig. 1 zeigt eine Aufsicht einer Vorrichtung', die die Erfindung verkörpert. Fig. 2 zeigt einen Quer- 
 EMI1.5 
 und zeigt die Anordnung eines Telephonapparates in Verbindung mit der Vorrichtung. 



   Die Erfindung geht im wesentlichen auf eine mit Wänden und mit einer Öffnung versehene Kammer hinaus, durch die von den   Sprechorganen   einer Person ausströmende Laute gerichtet werden können, und besitzt eine weitere Öffnung, in die das Ende eines Mikrotelephons eingeführt und gedreht werden kann und in eine geeignete   Aufnahmestellung   in die Nähe und die Richtung der in die Lautempfangs- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 öffnung hineingesprochenen Laute geschoben werden kann. Mit dieser allgemeinen Bauweise ist die. 



  Herstellung einer mit Wänden versehenen Kammer beabsichtigt, so dass sie sieh selbst dadurch abstützt, dass sie fest auf ihrer eigenen Grundplatte steht und ein ansprechendes Äusseres in sich vereinigt. Bei der Kammer sind die inneren Umrisse der Muschel auf geeignete Art und Weise dazu bestimmt, die für die   Übertragung   nicht nötigen Stimmlaute gegen ein Laute vernichtendes Mittel in dem unteren Teile zu werfen und die durch ihre Bauweise geeignet ist, einen   Tisehgebrauchsgegenstand zu   enthalten, u.   zw.   eine oder menrere der allgemein benutzten Tischannehmlichkeiten, wie eine Uhr, einen   Kalender,   einen Notizblock. 



   Der genaue Zweck der Erfindung kann am besten erfasst und verstanden werden, wenn sieh auf 
 EMI2.1 
 nung, bezogen wird, in der ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer gegenwärtig vorzugsweisen Form dargestellt ist ; dabei muss bemerkt werden, dass die Zeichnungen nur zur Erläuterung dienen, denn der Inhalt der Erfindung geht so weit, dass sie durch ganz verschiedene Grundformen verkörpert werden kann, die von der besonderen in der Zeichnung dargestellten und in der Beschreibung erläuterten verschieden sein kann. 



   Die vorzugsweise   Verkörperung   der Erfindung gemäss den Zeichnungen besteht aus einer hohlen Muschel mit einer Unter-, einer Ober-, einer Vorder-, einer Hinterwand und zwei Seitenwänden. Die 
 EMI2.2 
 bezeichnet. Die Bodenwand ist mit 5 und die Oberwand mit 6 benannt. 



   Die Unterwand 5 ist vorzugsweise in einer Nut 7 abnehmbar angeordnet, die durch die Seitenwandungen und die   Vorder-und Hinterwandungen   gebildet wird. Die Unterwand 5 kann durch versenkte Schrauben 8, die durch die Unterwand in die Enden der Seiten-,   Vorder-und Hinterwandungen   mit 
 EMI2.3 
 
Falls die Seitenwandungen und die Vorder-und Hinterwandung aus einem einzigen Stück, z. B. durch Giessen, hergestellt werden, sind keine Organe zum Verbinden ihrer Kanten erforderlich, aber wenn sie aus mehreren Stücken hergestellt werden, dann können sie an den Kanten bei 9 auf irgendeine bekannte und geeignete Art, z. B. durch Löten oder Schweissen, miteinander verbunden werden. 



   Die obere Wand 6 ist mit einer Öffnung 10 versehen, was am besten aus der Fig. 3 ersichtlich ist. 



  Diese Öffnung ist gemäss der Draufsicht, Fig.   l,   etwas elliptisch, und die Kanten sind gut abgerundet, wie 
 EMI2.4 
 des die Lippen des Durchsehnittsbenutzers umgebenden Teiles des Gesichts an. Die Stellung der Lippen des Benutzers und die Art und Weise, auf die sieh die Öffnung 10 dem Gesichte des Benutzers anpasst, ist in der Fig. 2 gezeigt, in der ein Teil des Gesichts eines Benutzers dargestellt ist. 



   Die obere Wandung 6 ist längs der Linien 15 und 16 in einer solchen Weise nach aufwärts und ein- 
 EMI2.5 
 ist nach einwärts gemäss Fig. 2   gekrümmt,   so dass er der Nase eines Benutzers   kein Hindernis entgeseen   setzt. Der vordere Teil der oberen Wandung 6, d. h. der Teil 18, ist gleichfalls gemäss Fig. 2 nach innen ausgehöhlt, so dass er das Kinn des Benutzers nicht stört. 



   Die Seitenwandung 2 ist mit einer   kreisförmigen   Öffnung 19 versehen. In dieser Öffnung ist ein mit einem Rande versehenes biegsames und   zusammendruckbpres   oder elastisches Material, z. B. weicher 
 EMI2.6 
 versehenen Körpers. Da das Material aus Gummi oder aus einer Art Gummi besteht, kann der   ringförmige   Teil 21 gemäss Fig. 3 durch leichtes Zusammendrücken der   Wandungen genau   in der Öffnung 19 angeordnet werden, woraufhin man ihn sich ausdehnen lässt und der ringsumlaufende Rand die Wandung   ?   umgreift. die dann in der Nut 20 angeordnet ist.

   Der in der Kammer   22 angeordnete Ring 27   ist mit einem   Flansch.'7 :,   
 EMI2.7 
 nicht parallel mit der Seitenwandung 2. sondern ist im Winkel zu ihr geneigt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, so dass die Membranöffnung des   Mikrotelephons genau unter   die Öffnung 70 gebracht werden und 
 EMI2.8 
 
Der Fig.

   3 kann in Verbindung mit den vorstehenden   Ausführungen     entnommen   werden, dass jemand, der die Lantabdämpfungsvorrichtung zu benutzen wüuscht, mit seiner rechten Hand die 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Vorrichtung auf ihrem Platze auf dem Tisch hält und mit der linken Hand das Mikrophonende des Mikrotelephons 24 bequem in die   ringförmige   Öffnung   21     hineinführen kann, wodurch sich   die Kappe 25 des 
 EMI3.1 
 Mikrotelephon in der richtigen Lage befindet und dass dann, wenn das   Telephongespräeh   beendigt ist, das Telephon   24   leicht mit der Hand herausgenommen werden kann. ebenso wie es mit der Hand in den Ring 21 hineingeführt und während des   Gespräches   in seiner Lage festgehalten wird.

   Da die Membran- öffnung des Mikrophons ebenso etwa in dem gleichen Abstande von den Lippen angeordnet ist, wenn die   Lautabdämpfungsvorrichtung   benutzt wird, wie ohne sie, muss der Empfangsapparat sich notwendigerweise in geeignetem Abstande befinden, um mit dem Ohr einer Person   übereinzustimmen.   



   Da es wünschenswert ist, ein Widerhallen zu vermeiden, wenn Laute in die mit   Wandungen   versehene Kammer   hineingesproehen   werden, ist die Kammer, deren   Wände sieh nach   abwärts zu nach aussen erstrecken, so ausgerüstet, dass diejenigen Laute, die nicht für die   Übertragung gebraucht werden.   nach unten gegen ein lautabsorbierendes Medium 26 gerichtet werden, das in dem unteren Teile der Kammer angeordnet ist.

   Dieses lautabsorbierende Medium 26 kann aus irgendeinem   gewünschten,   geeigneten Material, beispielsweise weichem Filz, Holzmark od. dgl., bestehen und füllt vorzugsweise den ganzen Raum zwischen den Wandungen aus, wobei es sieh zu einer beträchtlichen Höhe in derselben erstreckt und von der Bodenwand 5 getragen wird. 
 EMI3.2 
 wo er absorbiert wird mit dem Ergebnis, dass sein Bestreben, die Wandungen zu durchdringen und zu widerhallen, auf ein Geringstmass beschränkt wird. 



   Während eine   Dämpfungsvorrichtung   mit einem lautabsorbierenden Material mit beträchtlicher Dicke in ihrem unteren Teile dargestellt ist, kann die Vorrichtung   selbstverständlich   auch mit lautabsorbierendem Material ausgekleidet sein. 



   Aus theoretischen   Gründen wird   man vorzugsweise die Verbreiterung am oberen Ende der Vor- 
 EMI3.3 
 dargestellt (Fig. 3), und von hier aus gehen die Seitenwandungen nach unten zu nach auswärts. Zu dem gleichen Zwecke wird man vorzugsweise die Vorder-und Hinterwand sich nach abwärts zu nach auswärts bewegen lassen, indem man ungefähr an der Verbindungsstelle der oberen Wandung mit der Vorderund der Hinterwandung beginnt und den Winkel des Auseinandergehens der Wandungen nach der Grundplatte zu ein wenig   vergrössert.   Diese schrägen Wandungen dienen nicht nur dazu, die Laute innerhalb der Kammer eher nach abwärts nach dem lautabsorbierenden Medium 26 als nach aufwärts zu reflektieren, wo sie auf Membran des Mikrotelephons wirken können, sondern tragen auch dazu bei, die Stabilität der Vorrichtung zu erhöhen.

   Überdies wird durch das Auseinandergehen der Seitenwandung nach der Grundplatte zu an dem Punkte. an dem das lautabsorbierende Material angeordnet ist, ein Querschnitt geschaffen, der ein Mehrfaches der   Querschnittsfläche   desjenigen Punktes beträgt, an dem der Laut von der sprechenden Person gesprochen wird. Deshalb ist   dafür   Sorge getragen, dass das lautabsorbierende Material vom   möglichster Stärke   und der Querschnitt entsprechend gewählt ist. 



   Um die   Gebrauchsfähigkeit   des Apparates zu erhöhen, so dass er besser als ein Tischgebrauchsgegenstand dienen kann, wird vorzugsweise an einer Seite der Vorrichtung eine der bekannten Schreib- 
 EMI3.4 
 angeordnet ist, gezeigt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.   Lautabdämpfungsvorrichtung   für Telephone, bei der das   Mundstück   des Mikrophons in einer lautvernichtenden Vorrichtung eingeschlossen ist und der Benutzer in eine seinen Mund einschliessende Öffnung der Vorrichtung   hineinspricht,   dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung als selbständiger 
 EMI3.5 
 schallsicher aufnimmt, sein leichtes Einführen und Herausnehmen gestattet und dass die Vorrichtung oben mit einer Öffnung für den Mund versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwandungen nach abwärts zu auseinandergehen und so eine verhältnismässig breite Grundfläche gebildet wird.
    .). Vorrichtung nach den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Grundplatte bis zu einer beträchtlichen Höhe mit einer an sich bekannten lautveruichtenden Masse angefüllt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch l. dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung zur Aufnahme des Mikrophons mit einem Organ aus nachgiebigem material mit einem Begrenzungsflansch an ihrer Innen- fläche so verschen ist, dass das Mikrophon bezüglich der Mundöffnung genau angeordnet werden kann. <Desc/Clms Page number 4>
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das obere Ende im wesentlichen um die Achse der Öffnung zur Aufnahme des Mikrophons gekrümmt ausgebildet und mit einer Ausnehmung zum Anpassen an die Nase des Benutzers versehen ist. EMI4.1
AT120768D 1929-08-09 1929-08-09 Lautabdämpfungsvorrichtung für Telephone. AT120768B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT120768T 1929-08-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120768B true AT120768B (de) 1931-01-10

Family

ID=3632157

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120768D AT120768B (de) 1929-08-09 1929-08-09 Lautabdämpfungsvorrichtung für Telephone.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120768B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102019213894A1 (de) Begrenzen von Schallemissionen bei Spracherfassungsanordnungen
DE518223C (de) Vorrichtung zum Abdaempfen von Lauten fuer Mikrotelefone
DE2204730A1 (de) Stethoskop
AT120768B (de) Lautabdämpfungsvorrichtung für Telephone.
DE1942949A1 (de) Blockfloete
DE1814354B2 (de) Mikrotelephon
DE8328154U1 (de) Im-ohr-hoergeraet
DE930268C (de) Vorrichtung an der Einsprache von Fernsprechapparaten zur Verhinderung des Mithoerens
DE1264790B (de) Elastischer Fuss fuer Mikrophonstative
DE2132817A1 (de) Kopfhoerer
DE863085C (de) Mit einem Lautsprecher ausgeruestete Tonfuehrung
DE1139549B (de) Hinter dem Ohr zu tragendes Schwerhoerigengeraet
DE734732C (de) Mikrofonanordnung zur Schalluebertragung aus geraeuscherfuellten Raeumen
EP0122878A2 (de) Mundstück für Sporttaucher und Verwendung desselben
DE537196C (de) Schalldaempfer zum Aufsetzen auf die Einsprache von Mikrotelefonen
DE1071764B (de) Einsprache&#39;teil fur Fernsprech-Apparate
DE2004701A1 (de) Vorrichtung zum Halten eines Telefon Handapparates
DE1000868B (de) Stimmdaempfer
AT156322B (de) Vorrichtung zum Verstärken und Abdämpfen von Sprachschwingungen an Telephonapparaten.
DE612888C (de) Einrichtung an Gasschutzmasken mit Ausatemventil zur Erleichterung des Fernsprechens
DE350502C (de) Mikrophon fuer geraeuschvolle Plaetze, zu dessen beiden Membranseiten Schallwellen aus entfernten Schallquellen freien Zugang haben
DE1867941U (de) Handteil eines fernsprechgeraetes mit haengevorrichtung.
DE3125655A1 (de) Telefonzubehoereinrichtung
AT143084B (de) Telephonhörer.
DE439573C (de) Schokoladenhohlfigur