AT120737B - Zweitaktbrennkraftmaschine mit Ladepumpe, insbesondere Kurbelgehäusepumpe. - Google Patents

Zweitaktbrennkraftmaschine mit Ladepumpe, insbesondere Kurbelgehäusepumpe.

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AT120737B
AT120737B AT120737DA AT120737B AT 120737 B AT120737 B AT 120737B AT 120737D A AT120737D A AT 120737DA AT 120737 B AT120737 B AT 120737B
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AT
Austria
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channel
machine according
liquid fuel
crankcase
charge pump
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English (en)
Inventor
Giovanni Marcellino
Original Assignee
Austro Daimler Puchwerke Ag
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  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Zweitaktbrennkraftmaschille mit Ladepnmpe, insbesondere   Eurbelgehäusepumpe.   



   Es ist bekannt, dass bei   Zweitaktbrennkraftmaschinen   mit Ladepumpe (Kurbelgehäusepumpe oder besondere Ladepumpe) der Brennstoff, der in Vergasern zerstäubt wurde, das Bestreben hat. sich wieder ansznscheiden bzw. zn kondensieren. Insbesondere bei Verwendung von schwer vergasenden Brennstoffen kann durch diese Erscheinung der Betrieb der Maschine in Frage gestellt werden.

   Der   hauptsächlichste Grund   für dieses Zerfallen des Gasgemisches liegt darin, dass die bei der Vergaserdüse herrschende hohe Luftgeschwindigkeit in dem Vorverdichtungsraum   (Kurbelgehausepumpe   oder besondere   Ladepumpe) auf einen sehr kleinen   
 EMI1.1 
 geschwindigkeit klein ist. tritt eine solche Abscheidung oder Kondensation von   flüssigem   Brennstoff in   verstärktem Masse auf.   
 EMI1.2 
 luftgemisches mittels der Lade- bzw. Kurbelgebäusepumpe über einen Kanal erfolgt, in dem durch Querschnittserweiterung die Durchgangeschwindigkeit des Brennstoffluftgemisches   allmählich   oder plötzlich oder in beiden Arten so verringert wird. dass gegebenenfalls erfolgende 
 EMI1.3 
 Arbeitszylindern wieder zugeführt.

   In einer praktischen Ausführungsform hiefür wird der Ladestrom in umgekehrter   Richtung   zum   Ansaugstrom durch   den gleichen Kanal geleitet. Die Durchgangsgeschwindigkeit des Ladestromes steigert sich hier im Masse der   Kanalverengung   und erreicht grössere Geschwindigkeit als der   Ansaugstrom, weif   die   zum   Überströmen zur Verfügung stehende Zeit   kürzer ist als die Ansaugzeit. Infolge dieser   hohen   Luftgeschwindigkei)     wird der abgeschedene flüssige Brennstoff mitgerissen und dabei zerstäubt. Zur Ausführung   
 EMI1.4 
 der Fig. 1 und Fig. 3 eien Quershmitt G-H-J-K der Fig. 1. 



   Das Ansaugen des Brenustoffluftgemisches aus dem Vergaser erfolgt durch die Ansaug- öffnung   1     über ein schwingendes Steuerorgan, das z.   B. von einem Drehschieber.   ?   mit 
 EMI1.5 
 in bekannter Weise von dem einen Arbeitskolben 8 des Zylinders 5 gestenert wird. 



   Der Kanal 4 leitet   sowohl den Saugstrom wie auch den Ladestrom. Er tauft im   
 EMI1.6 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in das Gehäuse ein. Der Kanal 4 ist ferner ungefähr von der tiefsten Stelle 12 an nach oben gegen die   Eintrittsöffnung   11 in das Kurbelgehäuse, d. i. über den Teil 4', allmählich 
 EMI2.1 
 Wände, so dass diese Stelle den   Sammelraum   für ausgeschiedenen   flüssigen Brennstoff   bildet. 



  Für   die Wirkung   ist die Bildung des Brennstoffsackes 12 durch gekrümmte. gegen ihn abfallende Wände vorteilhaft. 



   Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende : Wenn der Drehschieber 2 die Ansaug- öffnung 1 öffnet, dann wird durch die Wirkung der hochgehenden Kolben 8 das vom Vergaser kommende Brennstoffluftgemisch über den Kanal 4, 4' und die Öffnung 11 in der Pfeilrichtung 17 in das Kurbelgehäuse 9 eingesaugt. Auf diesem Wege wird die Geschwindigkeit 
 EMI2.2 
 Ansaugöffnung 1 abgeschlossen hat, vorverdichtet und. da mittlerweile der Kolben   8   den Überströmkanal 7 öffnet, in umgekehrter Bewegungsriehtung in der Richtung der Pfeile 18 
 EMI2.3 
 geschiedenen und sich   bei 1. 2   sammelnden flüssigen Brennstoff unter Vergasung oder Vernebelung mit und das Gemisch gelangt in den Arbeitszylinder. 



   Um diese Wirkung zu verbessern, empfiehlt es sich, beim Sammelraum   1, 2   für den flüssigen Brennstoff und damit an der Übergangsstelle zur Kanalerweiterung 4' eine düsenartige Verengung 13 anzuordnen. Die Wirkung dieser Verengung besteht darin, dass sie für den in 
 EMI2.4 
 Ausscheiden von flüssigen Brennstoff begünstigende plötzliche Geschwindigkeitsverringerung und für den nach links gerichteten Ladestrom infolge plötzlicher Querschmittsverkleinerung an der 
 EMI2.5 
 begünstigende plötzlich Geschwindigkeitserhöhung hervorruft. Diese Geschwindigkeit kann bis zum Eintritt des Gemisches in den Arbeitszylinder ganz oder im wesentlichen beibehalten oder 
 EMI2.6 
 werden, dass eine   Vernebelung bzw. Zerstäubung   des gesamten angesammelten Brennstoffes erfolgt. 



   Der schwingende   Drehschieber.'2 wird   z. B. von einem auf der Kurbelwelle sitzenden Exzenter 14 und einer Stange 15 angetrieben, die sich in einem gegen das Kurbelgehäuse 9 und den Kanal 4, 4' abgeschlossenen Raum 16 befinden. Der Antrieb erfolgt. wie   Fig. l zeigt,     zweckmässig so. dass   das Öffnen und Schliessen des   Ansaugkanals 1 während   der grössten Winkelgeschwindigkeit des Drehschiebers erfolgt, so dass sich diese Bewegungen möglichst rasch abspielen und   die Ansaugonhung während   des grössten Teiles der Ansaugperiode möglichst ganz offen gehalten wird. Die Reibungswiderstände des Ansaugstromes sind daher klein und es wird auch bei hohen Drehzahlen der Maschine gute Füllung erreicht. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zweitaktbrennkraftmaschine mit Ladepumpe, insbesondere Kurbelgehäusepumpe, dadurch gekennzeichnet, dass die   Ansaugung des Brennstoffluftgemisches   durch die Ladepumpe über einen Kanal   au, 4')   erfolgt, in dem durch Querschnittserweiterung die Durchgangsgeschmindigkeit des Brennstoffluftgemisches so verringert wird, dass gegebenenfalls erfolgende Ausscheidungen von flüssigem Brennstoff schon in diesem Kanal stattfinden.

Claims (1)

  1. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der abgeschiedene flüssige Brennstoff aus einem Sammelraum (12) des Kanales , durch den Ladestrom vernebelt. vergast oder zerstäubt und in dieser Form dem Arbeitszylinder zugeführt wird. EMI2.7 oder zerstäubt.
    4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal . gegen EMI2.8 fliissigen Brennstoff abfällt und dort eine in die Kanalerweiterung (4':) führende düsenartige Verengung (13) besitzt, die für den Einsaugstrom eine das Ausscheiden von flüssigem Brennstoff begünstigende Gesehwindigkeitsverringerung und für den umgekehrt streichenden Ladestrom eine das Mitreissen und Zerstäuben des angesammelten flüssigen Brennstoffes begünstigende Geschwindigkeitserhöhung bewirkt. <Desc/Clms Page number 3>
    5. Maschine nach Anspruch 1, 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Kanal (4, 4') gegen das Kurbelgehäuse (9) bzw. gegen die Ladepumpe hin allmählich erweitert.
    6. Maschine nach Anspruch l, ; 2,3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanal (4, 4') um die Kurbelwelle (10) hernmgeht und oben mit dem Kurbelgehäuse (9) bzw. der Ladepumpe (bei 11) in Verbindung steht.
    7. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung der Ansaug- öffnung (1) durch ein schwingende Absehlussorgaan (2) wie einen Drehschieber od. dgl. so erfolgt, dass das Öffnen und Schliessen der Ansaugöf'fnung während der grössten Winkel- geschwindigkeit des Abschlussorganes vor sieh geht und die Ansaugöffnung während des grössten Teiles der Ansaugperiode möglichst ganz offen gehalten wird. EMI3.1
AT120737D 1930-04-24 1930-04-24 Zweitaktbrennkraftmaschine mit Ladepumpe, insbesondere Kurbelgehäusepumpe. AT120737B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE947122C (de) * 1951-01-16 1956-08-09 Heinrich Christiansen Dipl Ing Luftgekuehlter Doppelkolbenmotor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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