AT120373B - Anordnung der Schweißstellen beim Anschweißen von Flanschen an gewalzte Mäntel u. dgl. - Google Patents

Anordnung der Schweißstellen beim Anschweißen von Flanschen an gewalzte Mäntel u. dgl.

Info

Publication number
AT120373B
AT120373B AT120373DA AT120373B AT 120373 B AT120373 B AT 120373B AT 120373D A AT120373D A AT 120373DA AT 120373 B AT120373 B AT 120373B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
welding
flange
jacket
arrangement
edge
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vormals Skodawerke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vormals Skodawerke Ag filed Critical Vormals Skodawerke Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT120373B publication Critical patent/AT120373B/de

Links

Landscapes

  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Anordnung der Schweissstellen beim Auschweissen von Flauschen an gewalzte Mäntel u. dgl. 



   In der heutigen Technik der Erzeugung ist das   Schweissen   vor Masehinenbestandteilen, die bisher entweder gegossen oder durch Schmieden hergestellt wurden, ein wichtiger Faktor geworden. Durch
Schweissen können viele Maschinenbestandteile einfacher also auch billiger hergestellt werden als durch das bisherige. eure Giessverfahren und Schmieden. Damit aber die durch das   Schweissen   hergestellten Gegenstände ihrem Zwecke voll entsprechen und dass es möglich ist,   auch die, e Schweissstellen einwandfrei   zu gestalten, müssen die Schweissstellen zweckmässig ausgebildet werden.

   Es ist zu beachten, dass die Länge der   Schweissstelle,   d. i. der Umfang bzw. die Fläche, auf welcher das Schweissen vorgenommen werden soll, in bezug auf die   Sitzfläche   beider durch   Schweissen   zu   verbindenden Teile möglichst gross   wird. Dies gilt nicht nur für eine verhältnismässig einfache und leicht   durchführbare     Schweissung   gleich starker Teile, hauptsächlich aber dann, wenn es sich um das   Schweissen   zweier verschieden starker Teile handelt. 



   Den   angeführtell   Anforderungen wird durch vorliegende Erfindung   voll eptspjochen,   die eine derartige Anordnung der Schweissstellen bei ungleich starken Teilen beispielsweise beim Schweissen eiserner gewalzter oder geschmiedeter Flanschen an gewalzte Mäntel hohler Gefässe   u.   dgl. zum Gegenstande hat, welche ein möglienst leichtes und technisch   vollkommenes Schweissen   in möglichst grosser   Fläche   ermöglicht. 



   Einige Beispiele einer besonders zweckmässigen Anordnung der   Schweissstellen   für das Schweissen eines bedeutend stärkeren geschmiedeten Flansches an die bedeutend schwächere Wand eines Zylinders ist auf den Zeichnungen schematisch dargestellt. 



   In Fig. 1 und 2 ist eine Anordnung der   Schweissstellen   zwischen dem Mantel J eines gewalzten Gefässes und eines an demselben durch Schweissen befestigten Flansches 2 gezeigt. Es ist ersichtlich, dass 
 EMI1.1 
 grösserung des Umfanges, auf welchem das Sehweissen vorgenommen wird. werden an dem Flansch Zapfen   5   ausgebildet, welche in die entsprechenden Öffnungen 6 im Mantel J eingreifen.

   Das Schweissen geschieht dann nicht nur längs des Umfanges der   Sitzfläche   7 des Flansches 2, sondern auch am Umfang der einzelnen Zapfen 5, deren Profil entweder kreisförmig, rechteckig,   dreieckig u. dgl. sein kann. wobei   aber die Ränder der Profile der Zapfen 5 die Begrenzungskante des Querprofiles des Flansches 2 nicht erreichen, so dass der Rand der entsprechenden   Öffnungen 6 im Mantel 7   dessen untere Kante nicht erreicht, welche daher nicht unterbrochen wird. 



   Handelt es sich um das Schweissen besonders starker Flanschen, so ist es erforderlich, den zu schweissenden Umfang entsprechend zu vergrössern. Dies erzielt man durch Ausbildung der Zapfen 5' gemäss Fig. 3 und 4 bzw. der Zapfen 5"gemäss Fig. 5 und 6. Die Zapfen 5'bzw. 5"reichen in diesem Falle bis zur unteren Kante 8 des Flansches und die Höhe 9 derselben kann kleiner sein (Fig. 3 und 4) oder gleich sein der Höhe 10 des Flansches 2 wie in Fig. 5 und 6 dargestellt ist. In diesen Fällen reichen die entsprechenden Ausschnitte im Mantel bis zu dessen unteren Kante, so dass diese durch die Ausschnitte unterbrochen wird. 



   Bei der Ausführung gemäss Fig. 7 und 8 haben die Zapfen 1 eine dreieckige Form und greifen in die dreieckigen Ausschnitte des Mantels l'ein. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass mit der Länge des zu 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schweissenden   Umfanges gleichzeitig auch entsprechend der Tragquerschnitt   des   Mantels-T an der Schweiss-   stelle wächst, wobei die einzelnen Querschnitte des Mantels und der Zapfen 11 an dieser Stelle annähernd gleich beansprucht werden. 



   Die Höhe der Zapfen und entsprechend auch die Länge des   Schweissumfanges   ist von den Kräften abhängig, welchen die Verbindung zu widerstehen hat. Deshalb ist es ratsam, bei Verbindungen, welche beträchtliche Kräfte mit Sicherheit übertragen sollen, die Höhe 12 der Zapfen 13 auch grösser auszuführen, als die Höhe 14 des Flansches 15 ist, wie in Fig. 9 und 10 gezeigt wird. Zu dem Zwecke wird der Flansch an der Seite, an welcher er geschweisst werden soll, erhöht, damit die Zapfen mit Rücksicht auf die Sicherheit der Schweissung und ohne Rücksicht auf die Stärke 14 des Flansches 15 an der Stelle der Verbindungsschrauben entsprechend hoch ausgeführt werden können. 



   Zu Fig. 11, 12 und 13 ist das Anschweissen eines Flansches gemäss Fig. 5 an einem Mantel schematisch dargestellt, dessen Achse senkrecht ist. 



   Es ist selbstverständlich, dass durch die angeführten Ausführungsbeispiele der Gegenstand der Erfindung durchaus nicht erschöpft wird, da die beschriebenen und ähnlichen Ausbildungen der   Schweiss-   stellen auch für andere Fälle des Schweissens verwendet werden können, ohne dass vom Wesen der Erfindung abgewichen wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung der   Schweissstellen   beim Anschweissen von Flanschen in gewalzte Mäntel hohler
Gefässe u.   dgl.,   dadurch gekennzeichnet, dass die   Schweissfläche   des Flansches mit Vorsprüngen (Zapfen) runden, rechteckigen, dreieckigen oder   ähnlichen Profils versehen ist, welche in entsprechende Öffnungen   im Mantel eingreifen, um den geschweissten Umfang und die Festigkeit an der   Schweissstelle   zu vergrössern.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung der Schweissstellen beim Anschweissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (Zapfen) des Flansches ein Profil aufweisen, dessen Begrenzungskanten den unteren Rand des Querprofils des Flansches nicht erreichen, so dass der Rand der entsprechenden Öffnungen im Mantel die untere Kante desselben nicht erreicht, wodurch diese nicht unterbrochen wird.
    3. Anordnung der Schweissstellen beim Anschweissen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (Zapfen) des Flansches bis zu dessen unterer Begrenzungskante reichen, wobei die ent- sprechenden Ausschnitte des Mantels bis zur unteren Kante führen und diese unterbrechen.
    4. Anordnung der Schweissstellen beim Anschweissen nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Form des Profils der Vorsprünge (Zapfen) des Flansches der gleichen Festigkeit des Mantels an der Schweissstelle angepasst ist, so dass die entsprechenden Ausschnitte im Mantel bei der Kante desselben am breitesten sind und deren Profil sich senkrecht zur Kante des Mantels nach oben verengt.
    5. Anordnung der Schweissstellen beim Abschweissen gemäss Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Stärke des Flansches an der Schweissstelle des Mantels grösser ist als an der Stelle der Verbindungsschrauben, so dass die Höhe der Vorsprünge (Zapfen) unabhängig von der Stärke des eigent- lichen Flansches ausgeführt werden kann. EMI2.1
AT120373D 1929-02-28 1930-01-17 Anordnung der Schweißstellen beim Anschweißen von Flanschen an gewalzte Mäntel u. dgl. AT120373B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CS120373X 1929-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT120373B true AT120373B (de) 1930-12-27

Family

ID=5449145

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT120373D AT120373B (de) 1929-02-28 1930-01-17 Anordnung der Schweißstellen beim Anschweißen von Flanschen an gewalzte Mäntel u. dgl.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT120373B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT120373B (de) Anordnung der Schweißstellen beim Anschweißen von Flanschen an gewalzte Mäntel u. dgl.
DE426999C (de) Gleitlager
DE658462C (de) Kurbelstange aus zwei Formstuecken
DE1565683B2 (de) Einrichtung zur heizstabhalterung
AT163110B (de) Rechen, insbesondere Heurechen
AT149879B (de) Bewehrungseinlage für Eisenbeton aus Stahl hoher Festigkeit und mit einer von der Kreisform abweichenden Querschnittsform.
DE504538C (de) Verschweissen von zwei ineinandergesteckten Rohren gleichen Durchmessers ohne Verwendung von Verbindungsmuffen
DE2419651A1 (de) Schaufelverstaerkung fuer nach rueckwaerts gekruemmte schaufel
DE565241C (de) Verfahren zur Herstellung von Abrundungen an den Kanten von im Winkel zusammengeschweissten Maschinen- und anderen Bauteilen
DE435414C (de) Druckgefaess mit Bodenverankerung
AT111525B (de) Verfahren zum Schweißen von Eisenkonstruktionen mittels des elektrischen Lichtbogens.
DE692671C (de) Rahmenform zur Herstellung von Schokoladewaren
DE345606C (de) Aus zwei Halbschalen bestehender schmiedeeiserner Gliederheizkoerper
DE929970C (de) Herstellung von Feuerlochaushalsungen an Stehkessel- oder Feuerbuechsrueckwaenden von Dampfkesseln, insbesondere von Lokomotivdampfkesseln
DE605094C (de) Laufrad, Seilrole o. dgl.
DE525433C (de) Kernstuetze
DE1447C (de) Verfahren zur Herstellung gegossener Stahlketten
AT126515B (de) Aus Einzelteilen verschweißter Umlaufkörper.
DE1859853U (de) Spannstift.
DE447719C (de) Verbindung zwischen dem Schornsteinkopf und den seitlichen Luftzufuehrungsrohren an Sturmlaternen
DE586701C (de) Mit Abnahmeleitung fuer die Kochfluessigkeit ausgeruestetes Sieb fuer Zellstoffkocher
DE462974C (de) Grendelriegel
DE395015C (de) Rundriegel
DE612066C (de) Leiterzahnstange, bestehend aus ?-foermigen Wangen mit in diese eingezapften Zaehnen von Trapezquerzschnitt
DE515325C (de) Massiver Schenkelpol mit Blechlamellen am Polschuh