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Handtasche.
Die Erfindung bezieht sich auf Handtaschen, bei welchen die Flächen der Vorder-oder Rückseite oder beiden Seiten auswechselbar sind. Die bisher bekannten Handtaschen dieser Art besitzen auswechselbar Deckelfläche, die jede für sich vom Fachmann hergestellt werden müssen, denn sie müssen sowohl in ihrer handwerklichen Ausstattung als auch in ihrer Form und Bearbeitungsart jener des ständig benutzten Taschenteiles vollkommen gleichen. Es ist daher die Anschaffung einer Handtasche dieser Art mit hohen Geldopfern verbunden, denn die Besitzerin dieser Tasche ist genötigt, im Falle sie eine neue Decke für die Handtasche wünscht, sich stets an den Fachmann zu wenden, welcher als einziger imstande ist, die hiezu nötigen Arbeiten richtig durchzuführen.
Wenn die Besitzerin einer solchen Tasche daher für die Mehrzahl ihrer Toiletten in Farbe und Musterung entsprechende Decken
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Decken zu beschaffen, deren Anschaffungswert in vollständigem Missverhältnis zu der oft nur für kurze Zeit infolge Wechselns der Moderichtung möglichen Verwendungsdauer der Decken steht. Ebenso ist auch die Besitzerin gezwungen, bei etwa ihr notwendig erscheinenden geschmacklichen Veränderungen des vom Fachmann angefertigten Ersatzstückes sich neuerdings zum Zwecke der Vornahme derselben an diesen zu wenden, da sie nicht in der Lage ist, derartige Veränderungen selbst vorzunehmen.
Durch die Erfindung werden nun diese bisherigen Übelstände restlos beseitigt. Es wird nunmehr der Besitzerin einer Handtasche gemäss der vorliegenden Erfindung möglich, durch Vornahme einfacher, jeder Dame geläufigen Massnahmen, an der Handtasche beliebige geschmackliche Veränderungen an den Decken derselben selbst vorzunehmen. Dies wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass an der Vorder- oder Rückseite oder an beiden Seiten der Handtasche ein Rahmen vorgesehen ist, in welchen loser oder über einen einlegbaren Rahmen gespannter Stoff, Fell, Leder od. dgl. eingelegt werden kann.
Es genügt also die Befestigung eines selbst zugeschnittenen Stückes Stoff beliebiger geschmacklicher Ausbildung in dem Rahmen der Vorder-oder Rückseite der Handtasche, um diese genaues der jeweils getragenen Kleidung anzupassen.
In den Zeichnungen sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, u. zw. zweigt : Fig. 1 die schaubildliche Darstellung einer Handtasche mit eingelegtem bespanntem Rahmen, Fig. 2 eine Aufsicht auf die Handtasche nach Wegnahme des bespannten Rahmens, Fig. 3-9 verschiedene Ausführungsformen der Befestigungsvorrichtung für die bespannten Rahmen.
Nach Fig. 1 und 2 wird die an sich bekannte Handtasche a der Erfindung gemäss an ihren Rändern mit umklappbaren Leisten bund c versehen, die sich um Scharniere oder Lederbälge schwenken lassen und unter Federwirkung stehen, so dass sie das Bestreben haben, sich auf die Oberfläche der Tasche a aufzupressen. Unter diesen Klappleisten wird ein mit Stoff, Leder, Fell oder ähnlichen Materialien bespannter Rahmen f festgehalten, der nach dem Zurückklappen der Leisten eingelegt wird.
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einschieben und darauf die zurückgeklappten Leisten bl und el in ihre ursprüngliche Lage zurückklappen.
Der Rahmen f kann mit Ripsstoffen, wie in Fig. 1 gezeigt, od. dgl. bespannt sein.
Fig. 3 zeigt eine Befestigungsart des Rahmens t : bei welcher die Leisten bund c rahmenartig zusammengefügt und um Scharniere h od. dgl. aufklappbar sind und in ihrer Schliesslage von einem Schloss i gehalten werden.
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Fig. 4 zeigt eine taschenartige Rahmenbefestigllng, in die der Rahmen l'eingeschoben wird und mit der beweglichen Klappe c durch Druckknöpfe, Schlösser u. dgl. befestigt wird.
Fig. 5 zeigt eine Befestigungsart des Rahmens, bei der die Leisten bund c umklappbar sind und in ihrer Schliesslage von Doppeldruckknöpfen e oder Doppelschlössern gehalten werden.
Fig. 6 zeigt eine Befestigungsart mit vier umklappbaren Leisten bund c, unter die der bespannte Rahmen gelegt wird und die in ihrer geschlossenen Lage durch Druckknöpfe e gehalten werden.
Fig. 7 zeigt eine der vorher beschriebenen ähnliche Art der Befestigung. Die umklappbaren Leisten sind an ihrer Unterseite mit kleinen Häkchen k versehen, die sich beim Festpressen des Rahmens in den über denselben gespannten Stoff einkrallen.
Fig. 8 zeigt ein sich um den Rahmen f pressendes Gummiband m, das zwecks Einlegen und Auswechseln des Rahmens nur auseinandergezogen zu werden braucht.
Endlich zeigt Fig. 9 noch eine Ausführungsart, bei welcher die Leisten b, c nur mit Druckknöpfen od. dgl. mit der Tasche verbunden sind und so ein Einlegen des bespannten Rahmens gestatten. An Stelle von Rahmen können natürlich auch zusammenhängende Platten, die mit Stoff überzogen sind, eingelegt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Handtasche, bei welcher die Flächen der Vorder-oder Rückseite oder beide Seiten auswechselbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass an der Vorder-oder Rückseite oder an beiden Seiten ein Rahmen vorgesehen ist, in welchen loser oder über einen einlegbaren Rahmen (f) gespannter Stoff, Fell, Leder u. dgl. eingelegt werden kann.