AT120150B - Fernsprechstation mit Verstärkungseinrichtung. - Google Patents

Fernsprechstation mit Verstärkungseinrichtung.

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AT120150B
AT120150B AT120150DA AT120150B AT 120150 B AT120150 B AT 120150B AT 120150D A AT120150D A AT 120150DA AT 120150 B AT120150 B AT 120150B
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AT
Austria
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telephone
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amplifier
amplifying device
telephone station
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Erich Hausdorf
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Erich Hausdorf
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Description


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    Fernsprecbstatioll   mit Verstärkungseinrichtung. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Fernsprechstation mit   Verstärkungseinrichtung   unter besonderer Verwendung eines Hilfstelephons, welches in Benutzung genommen werden kann, wenn die Verständigung 
 EMI1.1 
 dienen. Die Verstärkung erfolgt durch Röhren und die Strombelieferung der Verstärkungsanlage unmittelbar vom Lichtnetz aus. 



   Gemäss der Erfindung ist eine einzige   Scha1tvorriehtung   vorhanden, welche vom   Hakenumschalter   des Hilfstelephons gesteuert wird und sowohl die Einschaltung des Stromes aus dem Netz als auch die
Anschaltung der Hilfsapparatur an die Fernsprechstation bewirkt. 



   Bei Verwendung von mehreren Apparaten, die wahlweise mit mehreren   Amtsleitungen   verbunden werden können, d. h. bei Reihenanlagen sind ein oder mehrere Zentralverstärker vorgesehen, die wahl- weise mit einem beliebigen Fernsprechapparat verbunden werden können. Ferner sind Mittel angeordnet, durch welche der jeweilig in Betrieb genommene Verstärker gegen die übrigen Auswahlleitungen gesperrt wird. Es ist auf diese Weise nicht notwendig, für jeden Apparat eine besondere   Verstärkungsanlage   einzubauen. 



  Wenn ein Hauptapparat mit einer Anzahl Nebenstellen vorhanden ist, dann besitzt nur der Haupt- apparat allein einen Zusatzverstärker, der wahlweise von jeder Nebenstelle aus mit dieser verbunden werden kann. Der Schalter jeder Nebenstelle zur Einschaltung des Zusatzverstärkers, arbeitet mit einem in der Nebenstelle eingebauten optischen Signal, Sehauzeiehen od. dgl. zusammen. Bei Einschaltung des Verstärkers für eine Nebenstelle werden besondere   Sehauzeichen   sowohl für die andern Nebenstellen, als auch für die sprechend Nebenstelle in Tätigkeit gesetzt. 



   Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Schaltung- sehema einer   Fernsprechstation   mit   Verstärkungseinrichtung.   Fig. 2 ist das   Schaltungssehema   einer
Reihenanlage mit   Zentralverstärker.   



   Mit Bezug auf die Fig. 1 liegt parallel zum Haupttelephon 1 die   Verstärkungseinrichtung   mit dem Hilfstelephon 2. Letzteres ist vorzugsweise als Muschelhörer ausgebildet, um unmittelbar auf das
Ohr gehängt zu werden. Das Hilfstelephon kann jedoch auch als ein in das Ohr einzuführender Hörer ausgebildet sein. Ein nicht dargestellter Hakenumschalter bringt beim Abheben des Hilfstelephons 2 den Schalter 3,   4   in Arbeitsstellung und bewirkt dadurch, dass einerseits der Transformator 5 und dadurch die Röhre 6 an den Hauptapparat 1 angeschaltet werden und anderseits das Netzansehlussgerät 7 über den in die Lichtleitung eingesteckten Stöpsel 8 und über den Starkstromkontakt 9 Anschluss an den Strom der Lichtleitung erhält.

   Der Starkstromkontakt 9 wird von dem Relais 10 gesteuert, welches mit dem
Kontakt   4   in einem Stromkreis liegt. 



   Die neue Anordnung zeichnet sich dadurch aus, dass in einer einfachen Weise und durch eine einzige Handhabung der Netzanschluss und die Einschaltung der Hilfstelephonapparatur erfolgt. 



  Bei der beispielsweise verwendeten Schaltung wird ein Transformator 11 benutzt, dessen primäre
Spule dauernd am Netz liegt. Schaltungen dieser Art sind in sogenannten   Kliiigeltransforniatoren   durch- geführt und haben sich durchaus bewährt. 



   Mit Bezug auf die Fig. 2 sind mit 12, 13 und 14 drei Amtsleitungen bezeichnet, die, wie es bei   Reihenanlagen üblich   ist, an eine beliebige Anzahl von Telephonstationen herangeführt werden. Bei 

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 dem   Ausführungsbeispiel   sind nur drei Apparate 15, 16, 17 vorgesehen, es können jedoch in derselben Weise fünf, zehn und mehr Apparate an die   Amtsleitungen   gelegt werden. Jeder Apparat besitzt in der üblichen Weise ein Mikrotelephon   M,   die   Amtstasten. M   und die   Sxhauzsichen 20.   Ferner ist jeder Apparat mit einem Hilfstelephon 21 ausgerüstet, welches durch die Tasten 22 wahlweise zu einem der Verstärker 23, 24 geschaltet werden kann.

   Diese Verstärker sind in einer besonderen Zentralstelle untergebracht und nur in solcher Anzahl vorhanden, wie es dem jeweiligen Bedarf mit   Rücksicht   auf den Verkehr durch die Amtsleitungen entspricht. Es können beispielsweise zehn Amtsapparate mit nur drei Verstärkern vorgesehen werden. Jeder der Amtsapparate besitzt noch besondere Schauzeichen 25, um anzuzeigen, welcher Verstärker bereits in Benutzung genommen worden ist. Mit diesen Schauzeichen arbeiten besondere Sperrvorrichtungen, beispielsweise Relais od. dgl. zusammen, um zu verhindern, dass ein bereits in Benutzung genommener Verstärker nochmals zu einem andern Apparat eingeschaltet werden kann. Die Verbindungsleitungen bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 2 sind als einfache Linien dargestellt worden.

   Die Leitungen zwischen den Verstärkern und den Hauptapparaten sind mehradrige Kabel, damit sich die oben beschriebenen Verbindungsmöglichkeiten erzielen lassen. Jede der Amtsleitungen   12,   13, 14 ist als zweiadrige Kabel ausgebildet. 



    PATENT-ANSPRÜCHE :  
1. Fernsprechstation mit Hilfstelephon und in dessen Stromkreis liegender aus einer oder mehreren Röhren bestehender Verstärkungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ein vorzugsweise vom Hakenumschalter des Hilfstelephons gesteuerter   Sehalter   sowohl die Anschaltung der Hilfstelephonapparatur an das Haupttelephon, als auch des Netzes an das Netzanschlussgerät bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung von mehreren Apparaten, die wahlweise mit mehreren Amtsleitungen verbunden werden können (Reihenanlage) ein oder mehrere Zentralverstärker vorgesehen sind, die wahlweise mit einem der Telephonapparate verbunden werden können, wobei Mittel angeordnet sind, durch welche der jeweilig in Betrieb genommene Verstärker gegen die übrigen Auswahlleitungen gesperrt wird.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung eines Hauptapparates, der mit einer Anzahl Nebenstellen zusammenarbeitet, der Hauptapparat allein einen Zusatzverstärker aufweist, der wahlweise von jeder Nebenstelle aus auf das Mikrotelephon und das Zusatztelephon der betreffenden Nebenstelle geschaltet werden kann.
    4. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei Einschaltung des Verstärkers für eine Nebenstelle besondere Schauzeiehen sowohl die andern Nebenstellen als auch für die sprechend Nebenstelle in Tätigkeit gesetzt werden.
AT120150D 1927-11-15 1928-11-14 Fernsprechstation mit Verstärkungseinrichtung. AT120150B (de)

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