AT120137B - Schmelz- und Raffinier-Kupolofen. - Google Patents

Schmelz- und Raffinier-Kupolofen.

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AT120137B
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cupola
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Peter Ing Marx
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Peter Ing Marx
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    Schmelz- und Raffinier-Kupolofen.   
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5. Die zentrale Regulierung der Wind-und Heizölzufuhr von nur einer Stelle aus ist vorteilhaft. 



  Der sonst bei   Kupolöfen   ausserhalb des Ofens herumlaufende Windkanal kann bei vorliegendem RaffinierKupolofen ganz fortfallen. Dadurch, dass der Ofeninnenteil als   Brennergehäusewindmantel   ausgebildet ist, dessen äusserer Umfang von den Ölflammen und vom heissen flüssigen Eisen umspült wird, wird der Gebläsewind vor dem Verlassen der Düsen vorgewärmt, wodurch eine bessere Heizwirkung bzw. eine Ersparnis an Brennmaterial erzielt wird. 



   In der Zeichnung ist ein derartiger Schmelz-und Raffinier-Kupolofen beispielsweise dargestellt. 



  Fig. 1 zeigt den   Längsschnitt     E-F,   Fig. 2 teils den   Querschnitt A-B,   teils den Querschnitt   C-D.   f ist der runde Kupolofensehacht, d das Kupolofenschachtmauerwerk, das von unten ab bis auf eine bestimmte Höhe von dem umbauten Raum g umgeben wird, der oben durch eine Decke begrenzt ist. 



  Der Boden vom Kupolofenschacht f liegt mit dem Boden des Raffinierherdes g auf dem gleichen Niveau. Durch die Durchbrüche e und i im Kupolofenschachtmauerwerk d steht der umbaute Raffinierherd g mit dem Kupolofenschacht f in Verbindung. Der ausziehbare Ofeninnenteil a steht in der Mitte des Kupolofenschachtes f auf dem Schachtbodendeckel b und bildet den Abschluss des Kupolofenschachtes f. 



  In dem ausziehbaren Ofeninnenteil a ist ein Mehrdüsenölbrenner derart angebracht, dass dessen Öldüsen vor den am oberen Teil des Ofeninnenteils a befindlichen, auf dessen Umfang gleichmässig verteilten Düsenöffnungen   e   unter einem gewissen Winkel ausmünden. An dem Schachtbodendeckel b ist die Windleitung mit Ölleitung angeschlossen. 



   Das Beschicken dieses   Schmelz- und Raffinier-Kupolofens   erfolgt wie beim gewöhnlichen Kupolofen von der   Gichtbühne   aus. Das aufgegebene Schmelzgut lagert sich unter Anlehnung an die Schachtmauerung auf dem als zweiter Boden zweckentsprechend ausgebildeten Kopf des Ofeninnenteils a. Wird der Ofen in Betrieb gesetzt, dann treten die Ölflammen unter dem Einfluss des Winddruckes durch die Kupolofensehachtmauerdurchbrüche i in den Raffinierherd g, entwickeln dort ein starkes Feuermeer, 
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 hitze und unter der Wirkung der natürlicherweise zwischen Ofeninnenteil a und Schachtmauerung d hochziehenden Flammen, die das Schmelzmaterial unmittelbar bestreichen, wird das im Kupolofen-   schacht f   aufgegebene Rohmaterial zum Schmelzen gebracht.

   Das flüssige Eisen träufelt nun beim Ablauf samt Schlacke erst in den unteren Teil des Kupolofenschachtes f, und da die Schlacke leichter 
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 während das reine flüssige Eisen durch die in dem Kupolofenschachtmauerwerk d befindlichen unteren   Durchbrüche e dem Raffinierherd g hochsteigt und sich immer mehr der Feuerquelle nähert, so dass   eine gründliche Überhitzung und Raffinierung des Bades gewährleistet ist. Aus dem Raffinierherd g wird das veredelt Material je nach Bedarf durch den Ausfluss   h   in Giesspfannen abgelassen, um dann vergossen zu werden. Durch vorgesehene verschliessbare Öffnungen in den seitlichen   Einsteigtüren   können Vergütungsmittel dem schlackenfreie Bad im Raffinierherd g zugeführt werden.

   Der keilartige Ausschnitt im Raffinierherd g ermöglicht den unmittelbaren Zugang zum   Kupolofenschacht f,   der durch eine Türe verschliessbar ist, an welcher sich die   Vorrichtung i für   die Abführung der Schlacke aus dem Kupolofenschacht befindet und woran verschliessbare Schaulöcher   zur Überwachung   der Schmelzvorgänge im Schacht f angebracht sind. 



   Da bei diesem   Schmelz-und Raffinier-Kupolofen   die seit alters bewährte Form des Kupolofens gewahrt ist, kann jeder gewöhnliche Kupolofen mit   verhältnismässig   geringen Kosten in einen Schmelzund Raffinier-Kupolofen umgebaut werden, was gerade in wirtschaftlicher Hinsicht einen nicht unterschätzbaren Vorteil bedeutet. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schmelz-und Raffinier-Kupolofen mit eingebautem Veredlungsherd und axialer innerer Ölgasfeuerung und Windzuführung für fortlaufenden Betrieb zum Schmelzen und Veredeln von Eisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Sammelraum (f) von einem mit dessen Sohle auf gleichem Niveau liegendem Raum (g) umgeben ist und mit diesem durch einen oder mehrere untere und obere Durchbrüche (e, i) im Mauerwerk (d) derart in Verbindung steht, dass durch die unteren Durchbrüche (e) das geschmolzene Eisen unter   Zurücklassung   der Schlacke stetig   (von f nach g)   abfliesst und von den durch die oberen Durchbrüche (i) einfallenden Heizflammen bestrichen wird.

Claims (1)

  1. 2. Schmelz-und Raffinier-Kupolofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der an seinem oberen Umfang mit mehreren seitlichen Düsenöffnungen als BrennergehäusewindmanteI ausgebildete ausziehbare Ofeninnenteil (a) mit Brenner zentral unten im Ofeninnern steht, derart, dass sein als Kuppel oder Boden ausgebildeter Kopf als Träger des festen Schmelzgutes dient, das von den Heizflammen allmählich und fortlaufend abgeschmolzen wird, so dass es sich zusammen mit den Schlacken in dem ringförmigen Raum (f) um den Ofeninnenteil (a) mit Brenner herum ansammeln kann.
    3. Schmelz-und Raffinier-Kupolofen nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerdüse (e) bzw. die Heizflammen unter einem Winkel zwischen dem darüber gelagerten festen Schmelzgut und dem darunter liegenden flüssigen Eisen in den Ofen einfallen.
AT120137D 1927-11-14 1928-11-09 Schmelz- und Raffinier-Kupolofen. AT120137B (de)

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