AT119876B - Regelanordnung zum Konstanthalten einer Temperatur, Spannung oder sonstigen Große. - Google Patents

Regelanordnung zum Konstanthalten einer Temperatur, Spannung oder sonstigen Große.

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AT119876B
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temperature
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Inventor
Popko Reinder Dyksterhuis
Original Assignee
Philips Nv
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, mittels deren es möglich ist, eine Temperatur, Spannung, Geschwindigkeit oder ähnliche Grösse innerhalb enger Grenzen zu halten. 



   Gemäss der Erfindung ist zu diesem Zweck ein beweglicher Leiter, dessen   Augenblieksstellung   von dem Augenblickswert der zu regelnden Grösse abhängt und der mit einer Spannungsquelle verbunden ist, zwischen zwei in einem gewissen gegenseitigen Abstand angeordneten ortsfesten Leitern angeordnet, die mit den bteuergittern zweier thermionischer Röhren und mit einem der Beläge zweier Kondensatoren verbunden sind, deren andere Beläge mit der vorerwähnten Spannungsquelle und mit den Kathoden der genannten Röhren in Verbindung stehen, wobei die Anodenkreise dieser Röhren in entgegengesetztem Sinne auf den Wert der zu regelnden Grösse einwirken. 



   Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachstehenden Beschreibung hervor, in der an Hand der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel näher erläutert ist. 
 EMI1.2 
 Abstand gelassen ist. In diesem engen Zwischenraum ist ein   Zeiger J eines Messinstrumentes   4 beweglich, das im vorliegenden Fall ein Messinstrument sein soll, das die Temperatur eines elektrischen Ofens 5 angibt, die man möglichst konstant zu halten wünscht. 



   Der Zeiger 3 ist mit einem der Pole einer Hochspannungsquelle 6 leitend verbunden, deren anderer Pol mit je einem der Beläge zweier Kondensatoren 7 und 8 verbunden ist. Diese beiden Kondensatoren werden durch Ableitungswiderstände 9 bzw. 10   überbrückt.   



   Der Abstand zwischen den Leitern 1 und 2 ist in bezug auf die Dicke des Zeigers 3 und die Spannung der Batterie 6 derart gewählt, dass, wenn der Zeiger 3 seine mittlere Stellung einnimmt, gerade noch kein Durchschlag auftritt. Bewegt sich jedoch der Zeiger 3 entweder nach 1 oder nach 2 hin, so tritt sofort   Durchsehlag   zu dem   nächsten   Leiter auf und je nach den Umständen wird der Kondensator 7 
 EMI1.3 
 zweier Dreielektrodenröhren   V1   und   V2   die gewünschte Vorspannung erteilt. Die Anoden 14 und 15 dieser Röhren sind   über die Regelwicklungen 19   bzw. 20 zweier Drosselspulen mit dem positiven Pol einer Anodenbatterie 21 verbunden. Die beiden Röhren enthalten ferner Glühkathoden 16 bzw. 17, die aus einer gemeinsamen Batterie 18 gespeist werden. 



   Die Einrichtung ist nun derart getroffen, dass, wenn der Zeiger 3 in der Mittellage steht und die Kondensatoren 7 und 8 entladen sind, ein geringer, praktisch zu vernachlässigender Anodenstrom in den Röhren   V1   und   V2   fliesst. Bewegt sieh jedoch der Zeiger 3 aus der Mittellage, so tritt Durchschlag auf und eines der beiden Gitter 12 und 13 wird stark positiv geladen, so dass entweder in der Regelwicklung 19 oder in der   Regelwicklung   20   G1eichstromerregung   auftritt. 
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 kreis des elektrischen   Ofens' ?,   der mit Wechselstrom erhitzt wird.

   Der Kern dieser Drossel trägt überdies noch eine dritte Hilfswicklung 24, die von einer Batterie 25 gespeist wird und somit eine permanente   G1eichstromvormagnetisierung   der   Dross'Ispule herbeiführen kann.   Diese   Magnetisierung   ist derjenigen 

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   entgegengesetzt, die von der Regelwicklung 19 erzeugt wird, wenn sie vom Anodenstrom der Röhre VI durchflossen wird.

   Dies hat zur Folge, dass die Selbstinduktion der Wicklung 22 zunehmen wird, sobald die Regelwick1ung 19 erregt wird.   
 EMI2.1 
 liegt in Reihe mit der Wicklung 22 der erstgenannten Drossel im Speisekreis des   Ofens J.   Solange die
Regelwicklung 20 nicht von Strom durchflossen wird, ist die mittlere magnetische Induktion in dem
Kern dieser Drossel nahezu Null und hat die Selbstinduktion der Spule 23 einen Höchstwert. Sobald die Regelwicklung 20 erregt wird, nimmt die Selbstinduktion der Spule 23 ab. 



   Aus obigem folgt daher, dass, wenn das Gitter 12 positiv wird, die Selbstinduktion der Wicklung 22 zunimmt, während jene der Wicklung 23 unverändert bleibt. Die Stromstärke im Speisekreis des Ofens J und zugleich die Temperatur des Ofens nehmen infolgedessen ab. Wird die Einrichtung also derart getroffen, dass beim Ansteigen der Temperatur des Ofens die Nadel 3 sich in der Richtung des Leiters 1 bewegt und umgekehrt, so kann auf dem beschriebenen Wege die Temperatur des Ofens innerhalb enger
Grenzen konstant gehalten werden. 



  Obwohl die Vorrichtung hier nur in ihrer Anwendung zum Konstanthalten der Temperatur einer mit Wechselstrom geheizten Vorrichtung beschrieben ist, ist es einleuchtend, dass andere, ganz davon verschiedene Anwendungen möglich sind. Es ist ja nahezu immer möglich, die Verschiebungen eines beweglichen Leiters, wie z. B. eines Zeigers, unter dem Einfluss des momentanen Wertes einer Spannung,
Stromstärke, Geschwindigkeit oder ähnlichen Grösse erfolgen zu lassen. Man ist infolgedessen imstande, auf die beschriebene Weise abwechselnd und je nach den Umständen in   den Anodenkreisen zweier Drei-   elektrodenröhren Strom fliessen zu lassen und ferner ist es stets möglich, diese Anodenkreise auf die zu regelnde Grösse derart einwirken zu lassen, dass sie auf diese Grösse einen entgegengesetzten Einfluss haben. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrische Regelanordnung, um eine Temperatur, Spannung oder sonstige Grösse innerhalb enger Grenzen zu halten, dadurch gekennzeichnet, dass ein beweglicher Leiter (3), dessen Augenblicks- stellung von dem Augenblickswert der zu regelnden Grösse abhängt und der mit einer Spannung quelle   (6)   verbunden ist, sich zwischen zwei in einem gewissen gegenseitigen Abstand angeordneten, ortsfesten 
 EMI2.2 
 einem der Beläge zweier Kondensatoren (7 und   8)   verbunden sind, deren andere Beläge mit der oben erwähnten   Spannungsquelle   und mit den Kathoden (16, 17) der genannten Röhren in Verbindung stehen, wobei die Anodenkreise dieser Röhren in entgegengesetztem Sinne auf den Wert der zu regelnden Grösse wirken.

Claims (1)

  1. 2. Regelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der gegenseitige Abstand zwischen den ortsfesten Leitern (1 und 2) und die Spannung der Spannungsquelle in bezug auf einander derart gewählt sind, dass bei der geringsten Bewegung des beweglichen Leiters (3) aus der Mittelstellung zwischen diesen und dem jeweils näheren ortsfesten Leiter (1 oder 2) Durchschlag eintritt und einer der beiden Kondensatoren (7 oder 8) geladen wird.
    3. Regelanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Kondensatoren (7 und 8) durch Ableitungswiderstände (9 bzw. 10) überbrückt sind.
    4. Regelanordnung nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass in die Anodenkreise der beiden Röhren (Vi und V2) die Regelwicklungen (19 und 20) zweier Drosselspulen eingeschaltet sind, deren Hauptwick1ungen (22 und 23) in Reihe in jenem Stromkreis liegen, der den Wert der zu regelnden Grösse beeinflusst, wobei diese Regelwieklungen die Grösse der magnetischen Induktion der zugehörigen Drosselspulen entgegengesetzt beeinflussen.
    5. Regelanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem der beiden Drosselspulenkerne eine Hilfswicklung (24) für Gleichstromvormagnetisierung angeordnet ist, deren Einfluss demjenigen der Regelwicklung (19) entgegengesetzt ist.
AT119876D 1928-10-24 1929-09-17 Regelanordnung zum Konstanthalten einer Temperatur, Spannung oder sonstigen Große. AT119876B (de)

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