AT119469B - Verfahren zur Erzielung einer harten Laufbahn in Leichtmetallzylindern für Verbrennungsmotoren. - Google Patents

Verfahren zur Erzielung einer harten Laufbahn in Leichtmetallzylindern für Verbrennungsmotoren.

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AT119469B
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  Verfahren zur Erzielung einer harten   Lautoahn in Leichtmetallzylindern tur Ver-   brennungsmotoren. 
 EMI1.1 
 labiler Verbindungen Gase in sich auf, die die Eigenschaften dieser Metalle nachteilig beeinflussen. So enthalten z. B. die meisten auf elektrolytischem Wege hergestellten Metallniederschläge erhebliche Mengen Wasserstoff, die den   Metallüberzug   spröde machen und dadurch, dass sie allmählich wieder frei werden, Anlass zur Blasenbildung und zum Abblättern geben. 



   Bekanntlich ist es möglich, die Metalle von den Gasen, die sie aufgenommen haben, zu befreien, ohne sie einer wesentlich erhöhten Temperatur auszusetzen, wenn man sie im gasverdünnten Raume als Elektroden anordnet und eine Spannung von einigen l. undert bis mehreren tausend Volt anlegt. 



  Sofort nach Einschalten des Stromes beginnen die eingehängten Metallgegenstände die eingeschlosenen Gase abzugeben, was sich dadurch bemerkbar macht, dass der Druck im Vakuumgefäss ansteigt. Es gelingt auf diese Weise die   Metallgegenstände   je nach der Dicke des abzugasenden Metalles oder der Metallauflage in wenigen Minuten bis zu einigen Stunden vollkommen zu entgasen. Es ist dabei gleichgültig, auf welche Weise das Gas in das Metall hineingekommen ist ; sowohl gebeizte wie galvanisch mit Metall überzogene Gegenstände konnten mit dem Verfahren restlos von dem aufgenommenen Gas befreit werden. 



   Es kann sowohl Gleichstrom wie Wechselstrom angewendet werden, nur ist zu beachten, dass bei Verwendung von Gleichstrom nur die Kathode abgast, während dies bei Verwendung von Wechselstrom beide Elektroden tun. Durch die bei dem Prozess auftretende   Wärmeentwicklung   erfährt die Abgasung eine gleichförmige Beschleunigung, so dass dadurch eine wesentliche Abkürzung der Behandlungsdauer eintritt. Gleichwohl ist die auftretende Wärme so gering, dass die Temperatur der als Elektroden eingehängten Metalle nicht über   100  steigt,   so dass eine Veränderung des Metalles selbst ausgeschlossen ist.

   Die Abgasung geht bei dünnen Metallschichten verhältnismässig sehr schnell vor sich und ist auch bei Metallen, die bei der angewandten Spannung bereits selbst der Elektrodenzerstäubung unterliegen, beendet, bevor durch Abstäuben von Metall eine Veränderung der Oberfläche zu erkennen ist. Z. B. können glänzende vergoldete   Metallgegenstände   entgast werden, ohne dass der Glanz der Oberfläche leidet. 



   Es wurde nun gefunden, dass sich dieses Verfahren insbesondere zur Erzielung harter Laufbahnen, also zur Herstellung von   Gleitflächen   an Maschinenteilen, z. B.   Leiehtme'azy ; irderfür Veibrennrngs-   n   o'o-en,   eignet. Man verfährt auch hier in der Weise, dass man die Innenseite des Zylinders bzw. die in Betracht kommende Laufbahn zuerst vernickelt, dann die   Nickelhaut   auf dem angegebenen Weg von Wasserstoff befreit und verchromt. Die nun entstandene Chromhaut wird auf dem Weg der Elektroden-   zerstäubung   entgast. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Erzielung einer harten Laufbahn in Leichtmetallzylindern für Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufbahn in an sich bekannter Weise zuerst vernickelt, die Niekelhaut durch elektrische Gasentladung im gasverdünnten Raume vom Wasserstoff befreit und verchromt und die Chromhaut mit Hilfe von Elektrodenzerstäubung ebenfalls entgast wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119469D 1928-10-24 1928-10-24 Verfahren zur Erzielung einer harten Laufbahn in Leichtmetallzylindern für Verbrennungsmotoren. AT119469B (de)

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