AT105046B - Verfahren zur Reindarstellung von Metallen auf elektrolytischem Wege. - Google Patents

Verfahren zur Reindarstellung von Metallen auf elektrolytischem Wege.

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AT105046B
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Emil Dr Duhme
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Siemens Ag
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  Verfahren zur   Beindarstellung von Metallen auf elektrolytischem   Wege. 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren, um auf elektrolytisehem Wege aus einer   Anodp, die ausser   einem Metall noch besondere Verunreinigungen metallischer oder   nicht   metallischer Natur enthält, das erwähnte Metall in völlig reinem Zustande herzustellen. 



   Es sind bereits Verfahren bekannt geworden, die ähnliche Zwecke verfolgen, jedoch zu keinem befriedigenden Ergebnisse führen, da der erzielte Reinheitsgrad für die meisten Verwendungszwecke nicht ausreichend ist. Auch bekannte Verfahren zur Trennung von in ein und derselben Anode vorhandenen Metallen durch Verwendung mehrerer Kathoden, die von verschieden starken Strömen durchflossen werden, führen bei Anwendung für den obengenannten Zweck nicht zu   dem gewünschten Erfolg.   



   Man kann ein Metall von seinen Verunreinigungen auf elektrolytischem Wege dadurch trennen, dass man bei der bekannten Anordnung einer von Anode und Kathode räumlich   getrennten Hilfskathode   gemäss der Erfindung zwischen Anode und Hilfskathode einen verlagerten Wechselstrom erzeugt. Auf 
 EMI1.1 
 kathode einen Widerstand einschaltet. 



   In der Zeichnung ist eine Vorrichtung abgebildet, die z. B. geeignet ist, das oben geschilderte Verfahren zur Gewinnung von reinem, vor allem phosphorfreiem Eisen, auszuführen. Hiebei ist 1 ein Gefäss, das den   Elektrolyten enthält, 2   ist eine zylindErförmige Anode, 3 die Hauptkathode und 4 die Hilfskathode. Die Hilfskathode ist zylinderförmig und siebartig ausgebildet. In ihrem Innern befindet sich die Hauptkathode 3. Die Anode 2 und die   Hauptkathode   3 sind an die Gleiehstromquelle 5 unmittelbar angeschlossen, die Hilfskathode 4 ist mit dem negativen Pol der   Gleichstromquelle über   einen Widerstand 6   verbunden.

   Ausserdem   ist zwischen Anode 2 und Hilfskathode 4 eine Wechselstromquelle 7 angeordnet, die mit der üblichen Frequenz von beispielsweise 40-50 Perioden gute Ergebnisse liefert. 



   Die Wirkung dieses Verfahrens beruht wahrscheinlich darauf, dass diejenigen Phasen des Wechselstromes, bei denen die Elektrode 4 Anode und die Elektrode 2 Kathode wird, die Konzentration der Verunreinigungen, z. B. der Phosphorverbindungen in der Nähe der Elektrode   4     vergrössern ;   denn unter dem Einfluss der Elektrolyse wandern diese Verbindungen zur jeweiligen Anode. Die durch den Wechsel des Stromes darauffolgende umgekehrte Stromrichtung macht die Elektrode      zur Kathode. Der hiebei an der Hilfskathode 4 neben der Eisenabscheidung entstehende Wasserstoff reduziert in statu   nascendi   die vorher angesammelten Phosphorverbindungen. Der frei werdende Phosphor verbindet sich an der Hilfskathode mit dem Eisen zu Eisenphosphyd.

   Das an der Anode 2 zur Lösung dienende Eisen wandert zur   Hauptkathode Z,   wo es in fast reinem Zustande niedergeschlagen wird. Versuche haben gezeigt, dass sich durch dieses Verfahren der Phosphorgehalt des auf der Hauptkathode niedergeschlagenen Eisens auf weniger als ein Tausendstel des vorher in der-Anode vorhandenen Phosphors verringern lässt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Reindarstellung von Metallen auf elektrolytischem Wege, bei dem ausser der Anode (2) und der Kathode (3) eine räumlich davon getrennte Hilfskathode (4) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Anode und Hilfskathode ein verlagerter Wechselstrom fliesst.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hilfskathode zwischen Anode und Kathode angeordnet ist.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anode mit der Hauptkathode durch eine Gleichstromquelle, mit der Hilfskathode dagegen durch eine Wechselstromquelle verbunden ist.
    4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode (3) unmittelbar, die Hilfskathode (4) aber über einen Widerstand (6) mit der Gleichstromquelle (6) verbunden wird. EMI2.1
AT105046D 1923-10-27 1924-10-24 Verfahren zur Reindarstellung von Metallen auf elektrolytischem Wege. AT105046B (de)

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