AT119015B - Verfahren zur direkten Verarbeitung von Eisenerzen. - Google Patents

Verfahren zur direkten Verarbeitung von Eisenerzen.

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  Verfahren zur direkten Verarbeitung von Eisenerzen. 



   Die direkte Verarbeitung von Eisenerzen ist insofern schon gelungen, als die Reduktion des Erzes tatsächlich ohne Anwendung des Hochofen auf mehrere Arten zufriedenstellend ausgeführt worden ist ; als Beispiel einer derartigen Reduktion kann die bekannte Schwammeisenfabrikation genannt werden. Das bei der Reduktion frei gewordene Eisen ist sehr leicht brennbar. Um es abscheiden zu können, ist eine Heizquelle erforderlich, welche keine oxydierende Wirkung auf das Eisen ausübt und trotzdem die erforderliche Temperatur für das Schmelzen besitzt. Dazu würde man einen elektrischen Ofen benutzen können, womit aber eine ökonomische Konkurrenz mit den heutigen indirekten Verarbeitungsverfahren ausgeschlossen ist. 



   Aus diesem Grunde hat man versucht, das Eisen mit Hilfe einer Flamme geschmolzen abzuseheiden. 



  Dazu wurde als Brennstoff entweder pulverförmige Kohle oder ein brennbares Gas benutzt. Um hiebei eine hinderliche oxydierende Wirkung auf das Eisen durch den Sauerstoff in der Flamme zu verhindern, war es in beiden Fällen erforderlich, den Brennstoff sehr unvollständig zu verbrennen. Auf diese Weise wurde der Verbrennungswert des Brennstoffes nur sehr unökonomisch ausgenutzt und sogar bei der höchst anwendbaren Vorerhitzung die erforderliche hohe Temperatur nicht erreicht. 



   Weiters ist es bekannt,   Oberflächenverbrennung   anzuwenden, z. B. für Ofenerhitzung und besonders für das Erhitzen und Schmelzen von Metallen. Schliesslich hat man schon vorgeschlagen, diese Art der Verbrennung für gewisse Zwecke anzuwenden, besonders für die Gewinnung von Zink und andern flüchtigen Metallen und Metalloiden. 



   Es hat sich nun herausgestellt, dass die   Oberflächen verbrennung auch   für die direkte Verarbeitung von Eisenerzen mit besonderen Vorteilen dienstbar gemacht werden kann. 



     Gemäss   vorliegender Erfindung wird das in geschmolzenem Zustande erfolgende Abscheiden des auf direktem Wege aus dem Eisenerz reduzierten Eisens mit Hilfe der Verbrennung eines gasförmigen Brennstoffes derart ausgeführt, dass das als Heizquelle für das Schmelzverfahren dienende Verbrennunggas mittels eines Brenners erhalten wird, der nach dem Prinzip der   Oberflächenverbrennung   arbeitet. 



   Mit der   Oberflächen Verbrennung   ist man im allgemeinen imstande, ein Verbrennungsgas zu erhalten, das praktisch frei von freiem Sauerstoff und durch vollständige oder beinahe vollständige Verbrennung des gasförmigen Brennstoffes entstanden ist. 



   Während die Temperatur des Verbrennungsgases der gebräuchlichen Oberfläehenbrenner, trotz der Lokalisierung der Verbrennung in einer bestimmten Zone, erheblich unter der theoretischen Verbrennungstemperatur blieb, stehen bei dem heutigen Stadium der Entwicklung der Oberflächenverbrennung Brennerarten zur Verfügung, mit denen es möglich ist, Verbrennungsgase mit Temperaturen zu erhalten, welche sich der theoretischen Verbrennungstemperatur weit mehr nähern. Es ist nunmehr auch gelungen, das Zurückziehen der Verbrennungszone zu verhindern, welches bei früheren Konstruktionen zu Misserfolg Veranlassung gab. 



   Besonders mit Brennern, welche nach konstruktiven Prinzipien von Lücke und von Essich konstruiert sind, können Verbrennungsgase erzeugt werden mit Temperaturen, die sogar für das Schmelzen von reinem Eisen ausreichen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur direkten Verarbeitung von Eisenerzen, wobei das Erz reduziert und das Eisen mit Hilfe der Verbrennung eines gasförmigen Brennstoffes geschmolzen abgeschieden wird, dadurch gekennzeichnet, dass das als Heizquelle für das Selmelzverfahren dienende Verbrennungsgas mittels eines Brenners erhalten wird, der nach dem Prinzip der Oberfläehenverbrennung arbeitet. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT119015D 1927-03-30 1928-03-20 Verfahren zur direkten Verarbeitung von Eisenerzen. AT119015B (de)

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