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etwa mitgerissenen Gasblasen bis zur Vollfüllung aus der Flüssigkeit ausscheiden. Auf diese Weise , werden Ungenauigkeiten im messergebnis, die durch Messen der mit Gasblasen angereicherten Flüssigkeit entstehen könnten, vermieden. Gemäss der Erfindung ist die Vorrichtung in der Weise ausgebildet, dass einerseits der nach unten gerichtete Mündungsstutzen des Luftausgleichrohres, welcher das in den oberen
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ausg ! eiehrohres verbunden sind, die mittels eines von der aufsteigenden Flüssigkeit gesteuerten Ventilringes teilweise verschliessbar sind. Bei dieser Bauart ist der Raumbedarf für die angeführten Teile so klein, dass die Einführung des Luftausgleichrohres durch den unteren Stutzen des Messgefässes hindurch sowie die sichere Abdichtung dieses Gefässes ohne weiteres ermöglicht ist.
Man kann nun die Öffnung zwischen dem Innern des Messgefässes und dem Luftausgleiehrohr derart anbringen, dass die Luft unmittelbar aus der Gefässhaube in das drucklose Luftausgleiehrohr übertritt ; in diesem Fall entweicht jedoch die in der Gefässhaube eingeschlossene Luft verhältnismässig rasch, so dass einerseits die gasblasennichtrestlos abgeschieden werden, wenn der Flüssigkeitsspiegel die Messebene erreicht hat, anderseits die Beobachtung der Füllung erschweit ist. Um diesen Nachteilen vorzubeugen, ist nach einer Ausgestaltung der Erfindung die das Innere des Messgefässes mit dem Luftausgleichrohtr verbindende Öffnung zwischen der unteren Mündung des Luftausgleichrohres und dem Ventilringe angeordnet.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 schematisch eine Teilansicht der Mess- und Abgabeanlage. Fig. 2 und 3 stellen je einen Schnitt durch verschiedene Ausführungsformen des oberen Teils des Messgefässes in grösserem Massstabe dar.
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ausgehende Druckleitung 4 an, in die ein U-förmig nach oben gebogenes Röhrst üek sowie ein Dreiweghahn5 eingeschaltet sind, durch den das Messgefäss mit der Zapfleitung 6 verbunden werden kann.
Bis in den Hals 1 des Messgefässes erstreckt sich das von unten in das Messgefäss eingeführte Luftausgleichrohr 7, dessen nach unten gerichteter Mündungsstutzen 22 den oberen aufwärts gerichteten Teil 23 des Rohres 7 haubenfürmig umgibt. Der Stutzen 22 ist mittels eines in seinem oberen Ende angeordneten, rohrförmigen Gewindestutzens 24 und einer Hülse 25 mit dem Ende 23 des Rohres 7 verbunden. In der den Stutzen 24 tragenden Wand sind mehrere ringförmig nebeneinander angeordnete Öffnungen 26 vorgesehen, die den Ringraum 27 zwischen dem Stutzen 22 und dem Rohrteil 23 mit dem Innern des Rohres 7 verbinden. Gegenüber den Öffnungen 26 ist ein auf dem Stutzen 24 verschiebbar gelagerter Ventilring 28 mit einer einzigen Öffnung 30 angeordnet, der sich in der Ruhelage auf einem Ansatz 29 der Hiilse 25 stützt.
In der Betriebsstellung verschliesst der Ring 28sämtliche Öffnungen 26 bis auf jene, die der Öffnung 30 gegenüberliegt. Diese wird sehr eng gehalten, so dass durch sie nur kleine Luftmengen entweichen können, u. zw. so langsam, dass ein Flüssigkeitsübertritt in das Rohr 7 nicht stattfindet. Es handelt sich also hiebei nur um ein künstlieh etwas undicht gemachtes Absperrventil.
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Messgefässes eine Strichmarke 32 angebracht, die den geeichten Messinhalt des Gefässes angibt.
Nach Fig. 3 liegt die das Innere des Messgefässes mit dem Rohr 7 verbindende Öffnung 31 a zwischen der unteren Mündung 33 der Haube 22 und den Öffnungen 26.
Wird bei der Vorrichtung nach Fig. 1 und 2 Flüssigkeit mit Hilfe der Pumpe 3 in das Messgefäss 2 hineingedrückt, so wird die vor der Flüssigkeit hergetriebene Luftsäule durch den Ringraum 27, die Öffnungen 26 und das Rohr 7 abgeleitet. In dem Augenblick, in dem der Spiegel der aufsteigenden Flüssigkeit den unteren Rand 33 der Haube 22 erreicht, steigt die flüssigkeit beim Weiterpumpen sehr schnell in dem Ringraum 27 auf und hebt dabei schliesslich den Ring 28 an, so dass die Öffnungen 26 bis auf die der Öffnung 30 gegenüberliegende verschlossen sind. Die Flüssigkeitsförderung kommt hienach fast vollkommen zum Stillstand. Die ausserhalb des Stutzens 22 im Innern der Haube 1 eingeschlossene Luft kann nur noch durch die Öffnung 31 hindurch allmählich in das Rohr 7 hinein entweichen. Wird
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Flüssigkeit angefüllt ist.
Da die Kammer 1 infolge der zentrischen Ausbildung der Luftausgleichrohrmündung eng gehalten werden kann, ist überdies der Messfehler, der durch den Höhenunterschied zwischen der Messebene und der Drosselstelle bedingt ist, auf ein Mindestmass herabgesetzt.
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und gelangt erst von dort in das Rohr 7. Da im Ringraum 27 und in der Haube 1 der gleiche Druck herrscht, unabhängig davon, wie stark mit der Pumpe 3 weiter Flüssigkeit in das Messgefäss 2 gedrückt
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spiegel in der Haube 1 und dem Spiegel der bis an die Drosselstelle 26 heranreichenden Flüssigkeitssäule im Ringraum 27.
Wie stark daher auch der von der Pumpe beim Vollfüllen ausgeübte Förderdruek sein mag, so nähert der in der Haube 1 aufsteigende Flüssigkeitsspiegel sich doch nur ganz langsam der Messebene. auf diese Weise ist eine vollkommene Blasenabscheidung unter Wahrung einer guten Beobachtungs-
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zur Vollfüllung noch eingeleitete Flüssigkeitsmenge wird dem abwärts durchflossenen Schenkel des in die Pumpendruckleitung 4 eingeschalteten Rohrstückes entnommen, in welchem gleichfalls infolge der langsamen Flüssigkeitsbewegung ein Abscheiden von Gasblasen aus der Flüssigkeit stattfindet. Die Gas-
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Bei der Entleerung des Messgefässes 2 durch die Leitung 6hindurch fällt der Ring 28 auf den Ansatz 29 der Hülse 25 zurück, so dass die zur Entleerung des Gefässes erforderliche Luft durch sämtliche Öffnungen 26 hindurch aus dem Rohr 7 in das Innere des Messgefässes 2 eintreten kann.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung kann auch bei Anlagen mit Doppelmessgefässen Anwendung finden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Drosselvorrichtungund-Steuerung für das Luftausgleichrohr von Flüssigkeitsmess-und-Abgabeanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass einerseits der nach unten gerichtete Mündungsstutzen (22) des Luftausgleichrohres (7), welcher das in den oberen Teil (1) des Messgefässes (2) hineinragende Ende (23) dieses Rohres haubenförmig umgibt, und das Innere des Messgefässes durch eine unverschliessbare Öffnung (31, 31 a), anderseits der Ringraum (27) zwischen den beiden Rohrstücken (22, 23) durch Öffnungen (26) mit dem aufwärts gerichteten Teil (23) des Luftausgleichrohres verbunden sind, die mittels eines von der aufsteigenden Flüssigkeit gesteuerten Ventilringes (28)
teilweise verschliessbar sind.