AT118959B - Wicklungsanordnung, insbesondere für elektrische Meßgeräte. - Google Patents

Wicklungsanordnung, insbesondere für elektrische Meßgeräte.

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AT118959B
AT118959B AT118959DA AT118959B AT 118959 B AT118959 B AT 118959B AT 118959D A AT118959D A AT 118959DA AT 118959 B AT118959 B AT 118959B
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Otto Ing Zwierina
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Norma Instr Fabriks Ges M B H
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    Wicklnngsanordnl1ng,   insbesondere   fiur elektrische Messgeräte.   
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 schon seit vielen Jahren Schaltorgane wie Walzen-, Klemmen-, Stöpsel-und Drehschalter angewendet, welche die Parallel-und Reihenschaltung von mehreren gleichen Wicklungsteilen vornehmen. 



   Zur Erzielung dreier   Messbereiche   im Verhältnis 1 : 2 : 4 werden beispielsweise nach Fig. 1 die Leiter in 4 einander vollkommen gleiche Teile geteilt und durch das Schaltorgan in Reihen, Reihen-Parallel und Parallelschaltung gelegt. Für den niedrigsten Messbereich sind daher durch das   Sehaltorgan   3 Ver- 
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 bei 8 Kontakten und für den höchsten   Messbereich   2 Verbindungen a1 a2 a3 a4, e1 e2 e3 e4 bei 8 Kontakten herzustellen. 



   Ganz analog liegen die Verhältnisse bei andern   Messbereichkombinationen   beispielsweise 1 : 3 oder 1 : 4 : x bzw. x : 1 : 4. 



   Alle diese Leiteranordnungen benötigen für die Herstellung der einzelnen Messbereiche eine bedeutende Anzahl von Verbindungen und insbesondere Kontakten, die bei gedrängten räumlichen Verhältnissen des Schaltorgans zu kleinen Kontakten und damit grossen Übergangsstromdichten führen. 



   Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist nun der, durch eine neuartige Leiteranordnung die Anzahl der für die einzelnen Messbereiche notwendigen Schaltverbindungen und Kontakte möglichst herabzusetzen und dadurch entweder eine bedeutende räumliche Verkleinerung des Schaltorganes bzw. unter Beibehaltung der räumlichen Grössenverhältnisse des Sehaltorganes eine bedeutende Vergrösserung der Kontaktflächen zu erreichen. Erreicht wird dies dadurch, dass die einzelnen Wicklungsteile der Gesamtwicklung bzw. des Gesamtleiters nicht in der üblichen Weise voneinander völlig abgeschaltet werden, sondern durch feste Verbindungen in Gruppen geschaltet bleiben. 



   In der Zeichnung gibt Fig. 1 einAusführungsbeispiel einer   üblichen Wicklungsunterteilung, nämlich   in 4 Wicklungsteile gleicher Windungszahl und gleichen Leiterquerschnittes wieder. Die Fig. 2-7 zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele der neuen Leiteranordnung bzw. Schaltung. 



   Für die in Fig. 1 wiedergegebene Messbereichunterteilung im Verhältnis 1 : 2 : 4 wird gemäss der Erfindung eine Leiterunterteilung beispielsweise in 6 gleiche Teile vorgenommen, welche nach Fig. 2 ausgeführt ist. Für die 3 Messbereiche werden nur folgende Verbindungen nötig. Für den niedrigsten 
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 dass durch diese Unterteilung in 6 gleiche Teile erreicht wird, dass die für die höheren Messbereiche bestimmten Wicklungsteile aus mehreren, durch feste Verbindungen parallel geschalteten Wicklungsteilen mit Leitern gleichen Querschnittes und gleicher Windungszahl bestehen.   Natürlich   könnten sie auch aus einem Leiter mit mehrfachem Querschnitt, aber gleicher Windungszahl bestehen. 



   Ohne an der grundsätzlichen Anordnung etwas zu ändern, kann die feste Verbindung beispielsweise bei aa durch eine weitere Schaltverbindung ersetzt werden. 



   Sind nur die Messbereiche 1 : 2 oder 1 : 4 notwendig, so ergibt sich aus der Schaltanordnung Fig. 3 nach der die einzelnen Wicklungsteile durch feste Verbindungen miteinander verbunden sind, eine weitere 
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 werden. Vorausgesetzt wird hiebei jedoch ein bestimmtes Vehältnis der Widerstände und Windungszahlen, um die entgegen wirkenden Amperewindungen genau aufzuheben. 



   Aus der Fülle der durch diese und   ähnliche   Leiteranordnungen möglichen Messbereiche sollen noch die Kombinationen 1 : 3 und 1 : 3 : 6 beispielsweise ausgewählt werden. Für das Verhältnis 1 : 3, Fig. 4, werden nur 3 Verbindungen mit 6 Kontakten benötigt, nämlich e3   a4 für   die niedrigen und Aa4,   a3E für   den höheren Messbereich. Für das Verhältnis 1 : 3 : 6, Fig. 5, sind nur 4 Verbindungen,   e7 as für   den untersten,   a4 as für   den mittleren und   Aas     und aE iür   den höchsten Messbereich vorzusehen. Bei diesem Ausführungsbeispiele bestehen die fÜr die höheren Messbereiche bestimmten Wicklungsteile aus drei durch feste Verbindungen parallel geschalteten Wicklungsteilen. 



   Analog kann auch hier unter bestimmten Verhältnissen die Anzahl der Verbindungen noch weiterherabgesetzt werden, wenn die Einzelteile der Gesamtwicklung ähnlich Fig. 3 durch feste Verbindungen verbunden werden. 



   Eine für die Praxis besonders vorteilhafte Messbereichzusammenstellung 1 : 4 : x, Fig. 6, bei der die Vereinfachung des Schaltorgans von wesentlichem Vorteil ist, wird dadurch erreicht, dass der vorher besprochenen Wicklungsanordnung noch eine weitere einfache Wicklung beigegeben und durch feste Verbindungen vereinigt wird. An Verbindungen und Kontakten für diese 3   Messbereiche werden   dabei für den niedrigsten Messbereich   %     a3,   für den mittleren   Aa3,     E   und für den höchsten   ea ; E   notwendig, demnach für alle 3 Messbereiche nur 4 Verbindungen mit 8 Kontakten. 



   Von ganz besonderem Wert wird die Erfindung für Messgeräte, wenn 2 derartige, vorher   beschrie-     benenMessbereichkombinationen,   z. B. 2 x (1 : 3) oder 2x (1 : 2 : 4) (Fig. 7), in einem Instrument vereinigt werden. 



   Die beschriebenen Leiteranordnungen lassen ohne weiteres gegenüber den bisherigen Ausführungsformen den grossen Vorteil der bedeutenden Verminderung der Kontaktzahl erkennen, der insbesonders in der Herabsetzung der durch das Schaltorgan vorzunehmenden Verbindungen, in der geringen spezifischen Stromdichte in den   Kontaktflächen   und daher in der Betriebssicherheit des Schaltorgans seinen Ausdruck findet. Auf diese Weise lassen sich weiter infolge der günstigen Dimensionierung   Sehaltorgane   entwickeln, welche 2 derartige Messbereichkombinationen in einem Messgerät vereinigen, ohne eine räumliche Vergrösserung des Schaltorgans vornehmen zu müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l. Wicklungsanordnung,   insbesondere für elektrische Messgeräte, bei der die   Gesamtwicklung   in mehrere Wicklungsteile vorzugsweise gleicher Windungszahl und gleichen Leiterquerschnittes unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklungsteile durch feste Verbindungen in Gruppen gesehaltet bleiben, die durch das Schaltorgan in verschiedener Weise zusammengeschaltet werden, zum Zwecke die Anzahl der notwendigen, veränderlichen Schaltverbindungen zu vermindern.

Claims (1)

  1. 2. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vorzugsweise die für die höheren Messbereiche bestimmten Wicklungsteile aus mehreren, durch feste Verbindungen parallel geschalteten Wicklungsteilen mit Leitern gleichen Querschnittes und gleicher Windungszahl oder aus einem Leiter mit mehrfachem Querschnitt aber gleicher Windungszahl bestehen (Fig. 2-5).
    3. Wicklungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine oder mehrere feste Verbindungen der Gesamtwicklung durch veränderliche Schaltverbindungen ersetzt sind, um ein Gegeneinanderschalten und Überbrücken von Wicklungsteilen zu vermeiden.
    4. Wicklungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Messbereiche durch Anordnung von weiteren Wicklungsteilen in einfacher oder in Gruppenschaltung vergrössert wird, wobei die Wicklungen in geeigneter Weise miteinander fest verbunden bleiben (Fig. 6,7).
AT118959D 1929-01-26 1929-01-26 Wicklungsanordnung, insbesondere für elektrische Meßgeräte. AT118959B (de)

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