AT118712B - Verfahren und Vorrichtung zum Wenden der der Packmaschine zugeführten Zigaretten in die Spiegellage. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Wenden der der Packmaschine zugeführten Zigaretten in die Spiegellage.

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AT118712B
AT118712B AT118712DA AT118712B AT 118712 B AT118712 B AT 118712B AT 118712D A AT118712D A AT 118712DA AT 118712 B AT118712 B AT 118712B
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  Verfahren und Vorrichtung zum Wenden der der Packmaschine zugeführten Zigaretten in die Spiegellage. 



   Bei   Eimichtungen   zum mechanischen Verpacken von Zigaretten und ähnlichen Gegenständen werden in der Regel in die   Zuführungsvorrichtung   der Zigaretten zu der Packmaschine eine oder mehrere Strecken eingeschaltet, innerhalb welcher die Zigaretten durch den die Vorrichtung bedienenden Arbeiter beobachtet und, für den Fall, dass sie nicht in der richtigen Lage liegen, so gedreht werden können, dass der Spiegel nach oben gerichtet ist. Man hat auch schon vorgeschlagen, das Wenden der falschliegenden Zigaretten in die Spiegellage anstatt wie früher unmittelbar von Hand durch eine mechanische Vorrichtung zu bewirken, welche durch Niederdrücken einer Taste, Bewegung eines Handhebels oder auf andere geeignete Weise in Tätigkeit gesetzt wird und die in der Fördervorrichtung heranbewegte Zigarette od. dgl. um 180  dreht.

   Bei der Verwendung dieser Einrichtungen hat sich nun der Übelstand gezeigt, dass bei schneller Förderung der Zigarettenreihe der die Vorrichtung bedienende Arbeiter die Zigaretten nicht immer   schnell genug überblicken kann und ausserdem infolge derständigen Beobachtung   der sich schnell bewegenden Zigaretten leicht ermüdet. Die Folge hievon ist, dass die Wendevorrichtung häufig zu früh oder zu spät in Tätigkeit gesetzt wird, so dass also nicht die gewünschte, sondern eine davor oder dahinter liegende Zigarette gewendet wird. 



   Gemäss der vorliegenden Erfindung wird nun dieser Übelstand dadurch beseitigt, dass eine Anzahl der mittels der Fördervorrichtung vorbewegten Zigaretten durch eine mechanische, optische od. dgl. 



  Einrichtung gegenüber einer die Steuerung der Wendevorriehtung enthaltenden Beobachtungsstelle in scheinbarer oder tatsächlicher Ruhe gehalten werden, so dass der Arbeiter oder die etwa zum Wenden verwendete sonstige Einrichtung, wie ein Photoelement, eine Selenzelle oder eine andere, einer gewissen Trägheit unterworfene Vorrichtung eine genügende Zeit hat, die Zigaretten in Verbindung mit den zu ihrem Umwenden erforderlichen Vorrichtungen zu beobachten und die betreffende Wendevorrichtung auszulösen. 



   Die Zeichnung zeigt einige beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Vorrichtung, bei welcher die scheinbare Ruhelage der zu beobachtenden Zigaretten durch optische Mittel erzielt wird. Fig. 2 ist eine Aufsicht auf den Bildträger allein, Fig. 3 ist eine schematische Gesamtansicht der zur Betätigung der Wendevorrichtung dienenden Einrichtung, Fig. 4 ist ein Schnitt durch Fig. 3 in Richtung der Linie   A-B,   Fig. 5 ist eine Seitenansicht eines Einzelteiles aus Fig. 3, Fig. 6 ist eine schematische Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform, bei welcher die scheinbare Ruhelage der zu beobachtende Zigaretten durch mechanische Mittel herbeigeführt wird, und Fig. 7 ist ein teilweiser Grundriss zu Fig. 6, Fig.

   8 ist ein schematischer Grundriss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, bei welcher eine sichere Betätigung der Wendevorrichtung dadurch   ermöglicht   wird, dass die zu beobachtende Zigaretten in der Richtung nach der Beobachtungstelle oder dem Arbeiter zu bewegt werden, Fig. 9 ist eine Ansicht von vorn auf Fig. 8, Fig. 10 ist ein schematischer Schnitt durch Fig. Sin Richtung der Linie E-F, und Fig. 11 ist ein schematischer Schnitt durch Fig. 8 in Richtung der Linie C-D. 



   Die Förderung der zu verpackenden Zigaretten erfolgt in bekannter Weise durch eine Vorrichtung, welche bei den dargestellten Ausführungsbeispielen aus einer gleichmässig vorbewegten Kette besteht, deren Glieder 10 durch Lenker 11 miteinander verbunden sind. Die Glieder 10 sind mit Rasten 12 versehen, in welchen die Zigaretten   Min schräger   Linie liegen. Die Rasten 13 weisen   Anschläge   14 auf, gegen 

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 welche sich die Zigaretten anlegen.

   An einer geeigneten Stelle der Förderbahn sind ein oder mehrere An-   schläge 15   vorgesehen (Fig. 3,6, 10 und 11), die in Führungen 16 in senkrechter Richtung bewegt werden können und in der oberen Stellung eine Lage einnehmen, bei welcher sie gegen die heranbewegte Zigarette anstossen und sie aufrichten und um 180  drehen,
Insofern sind die dargestellten Ausführungsformen in gleicher Weise ausgebildet. Bei der in Fig.   3-5   dargestellten Ausführungsform ist nun über der Förderbahn der Zigaretten erfindungsgemäss ein aus zwei bikonvexen Linsen 17und Mund einem Spiegel 19bestehen des optisches System angeordnet, durch welches das Bild 131 einer bestimmten Anzahl, im vorliegenden Falle acht Zigaretten 13, auf eine Mattscheibe 20 geworfen wird.

   Die Linse 18 und der Spiegel 19 sind unter einem bestimmten Winkel gemeinsam in einem rohrförmigen Träger 21 angeordnet, der mittels zweier Führungsstangen 22und 23 parallel zu der Führungbahn der Zigaretten 13 geführt ist und mittels eines geeigneten Antriebes, beispielsweise einer umlaufenden Kurvenscheibe od. dgl., mit einer der Vorschubgeschwindigkeit der Zigaretten entsprechenden Geschwindigkeit vorbewegt und dann schnell wieder in die Anfangsstellung   zurückbewegt   wird. Die Linse 17 ist innerhalb eines in das untere Ende des Trägers   21   eingesetzten Rohres 24 angeordnet, dessen unteres Ende über der Förderbahn der Zigaretten 13 liegt. Die Mattscheibe 20 ist mit dem Träger 21 durch einen ausziehbaren Balg 25 verbunden, so dass sie die Bewegung des Trägers 21 nicht mitmacht.

   Das Bild der 
 EMI2.1 
 geworfen und erscheint auf dieser infolge der Vorbewegung des Trägers 21 so lange in Ruhelage, bis alle acht Zigaretten 13 weitergeführt sind. Der   die Wendevorrichtung betätigende   Arbeiter hat infolgedessen genügend Zeit, darauf zu achten, ob die auf der Mattscheibe 20erscheinenden Zigaretten sich in der richtigen Lage befinden und kann für den Fall, dass eine oder mehrere der acht Zigaretten verkehrt liegen, bequem die Wendevorrichtung in Tätigkeit setzen.

   Die Zeit, die dem Arbeiter zur Beobachtung der richtigen Lage der Zigaretten zur Verfügung steht, ist also im vorliegenden Falle achtmal so gross wie bei unmittelbarer Beobachtung der auf der Gliederkette liegenden Zigaretten, da anstatt des sehr schnell wechselnden Bildes von nur einer Zigarette auf der Mattscheibe 20 gleichzeitig acht sich scheinbar in Ruhelage befindende Zigaretten erscheinen. 



   Bei dem in den Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die optischen Mittel durch 
 EMI2.2 
 11 für die Zigaretten 13in der gleichen Richtung wie diese hin und her beweglich ist. Der Rahmen besitzt in der Mitte'ein Aussparung   26\   durch welche hindurch eine Anzahl von Zigaretten, bei dem dargestellten Beispiel z. B. acht Zigaretten, sichtbar sind. Die Bewegung des Rahmens erfolgt mit der gleichen Geschwindigkeit, mit der sich die Zigaretten vorbewegen. Vorzugsweise sind zu diesem Zweck mit der Kette in bestimmten Abständen, also hinter je acht Kettengliedern, Mitnehmer 27 vorgesehen, die in senkrechter Richtung beweglich sind.

   Diese Mitnehmer werden durch Führungen   28,   281 so gesteuert, dass sie, sobald die Bewegung des Rahmens 26 mit den Zigaretten beginnen soll, wie bei dem rechten Anschlag 27 in Fig. 6 ersichtlich ist, angehoben werden. Sie legen sich hiebei gegen den Rahmen 26 und nehmen, da sie in der angehobenen Stellung gehalten werden und sich mit der Kette mitbewegen, den Rahmen 26 mit der gleichen Geschwindigkeit mit. Der Rahmen lässt infolgedessen immer die gleichen Zigaretten innerhalb seines Ausschnittes erscheinen, während die vor und hinter diesen Zigaretten liegenden weiteren Zigaretten der Förderbahn verdeckt sind.

   Sobald der betreffende Anschlag 27 die Bahn 28 verlässt und auf die Führungsbahn   281 Übergeht,   senkt er sich in die für den linken Anschlag 27 in Fig. 6 gezeichnete Lage, er gibt infolgedessen den Rahmen 26 frei und dieser kann durch Federn oder, wie bei dem Ausführungsbeispiel gezeigt, durch Gewichte 29, die an über Rollen 30 geführten Seilen 31 befestigt sind, wieder in die Anfangslage   zurückgeführt   werden, wobei er sich gegen den nächsten, inzwischen in die Arbeitslage angehobenen Anschlag 27 legt und von diesem mitgenommen wird.

   Die in dem Ausschnitt des Rahmens 26 erscheinenden acht Zigaretten 13 bleiben demnach dem Rahmen gegenüber in Ruhe und der Beobachter kann diese acht Zigaretten leicht eine Zeitlang ohne   übermässige   Anstrengung im Auge behalten ; sie bleiben so lange in dem Rahmen als sich die ganze Fördervorrichtung um acht Zigaretten vorwärts bewegt hat. 



   Die Auslösung der Wendevorrichtung erfolgt in beiden vorstehend beschriebenen Fällen durch eine Anzahl neben den Zigaretten bzw. den Zigarettenbildern angeordneten Drucktasten 33. 



   Bei dem Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 1-5 sind die Drucktasten, im ganzen acht Stück, fest angeordnet. Das Bild der acht gerade behandelten Zigaretten wird, wie bereits oben angegeben, durch die optische Einrichtung so auf den Bildträger 20 geworfen, dass sich die acht Zigaretten während der in Frage stehenden Zeit dauernd den acht Tasten gegenüber befinden. 



   Bei der   Ausführungsform   gemäss Fig. 6 sind die acht Drucktasten 33 auf dem Rahmen 26 angeordnet, bewegen sich also mit diesem Rahmen 26 und bleiben auf diese Weise dauernd den acht in Frage stehenden Zigaretten gegenüber. Die durch die Betätigung der Drucktasten 33 bewirkte Auslösung der Wendevorrichtung kann nun wiederum bei beiden Ausführungsbeispielen die gleiche sein. In beiden Fällen sind die Drucktasten 33 in Stromleitungen 351, 352... eingeschaltet, die bei Niederdrücken der Tasten geschlossen werden. Die Leitungen 351,   352...   sind gemeinsam an den einen Pol einer Batterie 36 a angeschlossen, deren anderer Pol mit einer   Stromrückleitung 35   in Verbindung'steht.

   Jede der Leitungen   35\     352... fÜhrt zu   einer gegen den Umfang einer durch eine beliebige Antriebskraft ange- 

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 EMI3.1 
 elektrisch leitenden Stoff besteht. Jeder dieser gleichachsigen Schleifkontakte 37, von denen also im ganzen acht vorhanden sind, gleitet auf einem an dem Umfang der Scheibe 36 vorgesehenen Schleifring 38. 



   In der Scheibe 36 sind eine Anzahl Elektromagnete 39 angeordnet, u. zw. sind im vorliegenden Falle im ganzen 24, also dreimal soviel Elektromagnete vorgesehen wie Drucktasten vorhanden sind. Da die An- zahl der Elektromagnete 39 infolgedessen auch dreimal so gross wie die Anzahl der Leitungen 35\   352...   ist, sind die Schleifringe 38 in Richtung des Umfanges der Scheibe 36 dreimal unterteilt. Jeder Elektro- magnet 39 ist durch eine Verbindungsleitung 40 mit einem der acht Schleifringe 36 leitend verbunden. 



   Mit der Scheibe 36 sind zwei weitere Scheiben 41 und 42 fest verbunden. Die Scheine   41,   deren Durch- messer geringer ist als die vorzugsweise gleichen Durchmesser der beiden Scheiben 36 und 42, ist an ihrem
Umfang mit einem leitenden Belag 43 versehen, der durch Verbindungsleitungen 44 mit den daneben- liegenden Enden der Magnetwicklung sämtlicher Elektromagnete 39 in Verbindung steht. Gegen den leitenden Belag 43 liegt eine Rolle oder ein Schleifkontakt 45 an, der mit der Rückleitung 35 des elek- trischen Stromkreises in Verbindung steht. In der Scheibe 42 sind in der   Längsrichtung   verschiebbare
Magnetanker gelagert, die den an der Scheibe 36 angeordneten Elektromagneten 39 gegenüberliegen, so dass also ebenfalls 24 Magnetanker 46 vorhanden sind.

   Die Magnetanker 46 befinden sich gewöhnlich in der in Fig. 4 dargestellten Lage, in welcher sie bei der Vorbeibewegung an dem freien Ende eines mit dem Anschlag 15 der Wendevorrichtung in Verbindung stehenden Winkelhebels 48 diesen in einer solchen
Stellung halten, dass der Anschlag 15 der   WendevolTiehtung   nicht in die Zigarettenbahn hineinragt.
Wenn jedoch der Stromkreis eines der Elektromagneten 39 durch Niederdrücken der zugehörigen Taste 33 geschlossen wird, wird der betreffende Magnetanker   46 angezogen,   so dass bei der darauffolgenden Vorbei- bewegung des Magnetankers 46 der Hebel 48 freigegeben und unter der Wirkung einer Feder 50 in eine
Lage bewegtwird, bei welcher der Anschlag 15 sich in der angehobenen Stellung befindet, so dass er gegen die heranbewegte Zigarette 13 anstösst und sie um 180   dreht.

   Die Umlaufgeschwindigkeit der Scheiben 36 und 42 ist so bemessen, dass die Vorbeibewegung des angezogenen Magnetankers 40 und infolgedessen die Freigabe des Hebels 48 in dem Augenblick erfolgt, in welchem diejenige Zigarette   13,   deren verkehrte
Lage Veranlassung zu dem Niederdrücken der zugehörigen Drucktaste 33 und zur Schliessung des Strom- kreises gab, vor den Anschlag 15 der Wendevorrichtung gelangt ist, so dass also in jedem Falle die richtige
Zigarette gewendet wird. Zum Zwecke der   Zurückbewegung   der angezogenen Magnetanker 40 ist neben der Scheibe 42 eine schräge Fläche 51 angeordnet (Fig. 5), durch die die Magnetanker 40 bei dem weiteren
Umlauf der Scheibe 42 wieder in die in Fig. 4 dargestellte Lage zurückgedrückt werden. 



   Bei der Übertragung des scheinbar ruhenden Bildes der zu beobachtende Zigaretten durch optische
Mittel auf einen Bildträger in der beispielsweise in den Fig. 1 und 2 dargestellten Art erhält man den besonderen Vorteil, dass das Bild an einer beliebigen Stelle erzeugt werden kann. Bei dem Vorhandensein mehrerer nebeneinanderliegender   Zuführungsbahnen brauchen   infolgedessen die Bedienungsplätze für die Betätigung der Wende vorrichtungen nicht wie bisher zwischen den Zuführungsbahnen angeordnet zu'werden, sondern man kann die Zuführungsbahnen dicht nebeneinander legen und die Bedienungs- plätze an eine beliebige andere Stelle anordnen, wodurch eine erhebliche Raumersparnis erzielt wird. 



   Es ist ferner auch bei optischer Übertragung nicht unbedingt notwendig, dass, wie bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel, das optische System selbst bewegt wird, man kann vielmehr die Anordnung auch so treffen, dass der Bildträger, auf den das Bild der Zigaretten geworfen wird, mit einer der Zuführungsgeschwindigkeit der Zigaretten entsprechenden Geschwindigkeit vorbewegt und nach dem
Durchlaufen einer dem Abstande zwischen der ersten und letzten Zigarette der auf den Bildträger geworfenen Zigarettengruppe entsprechenden Strecke wieder schnell in die Anfangslage zurückbewegt wird, worauf sich der Bewegungsvorgang wiederholt. 



   Im übrigen ist die Erfindung auch   natürlich   dann anwendbar, wenn die Betätigung der Wende- vorrichtungen nicht auf mechanischem Wege durch den die Vorrichtung bedienenden Arbeiter, sondern selbsttätig, z. B. durch Beeinflussung von Photoelementen, Selenzellen od. dgl., erfolgt. 



   Bei dem in den Fig. 8-11 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung handelt es sieh um eine Einrichtung, bei welcher die zu verpackenden Zigaretten 13 in zwei oder mehreren übereinanderliegenden
Lagen zugeführt werden. Die Zigaretten für die oberste Lage werden in bekannter Weise aus einem in
Fig. 8 schematisch angedeuteten Trichter od. dgl. keinem Förderband oder einer Förderkette 52 zugeführt, welche die einzelnen Zigaretten 13 in bekannter Weise in gewissen Abständen voneinander aufnimmt undsie einzeln weiterschafft. Die   Fördervorrichtung 52 I äuft   absatzweise, d. h. immer, wenn sie eine bestimmte Anzahl von Zigaretten vorgeschoben hat, bleibt sie eine kurze Zeit stehen, um dann erneut vorwärts zu gehen.

   Die Fördervorriehtung 52 bringt die Zigaretten vor einen Stössel od. dgl. 53, welcher in der Pfeil- richtung durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, absatzweise in Tätigkeit tretende Einrichtung durch die Stange 54 vorgeschoben wird. Der Vorschub erfolgt, sobald eine Anzahl, bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel fünf, Zigaretten 13 vor den Stössel gelangt sind. Der Stössel schiebt dann die Zigaretten über eine feststehende Führungsbahn 55 auf eine Fördervorrichtung 56, die wiederum ein in bekannter
Weise ausgebildetes Band oder eine Förderkette sein kann, die geeignet ist, die Zigaretten oder sonstige
Gegenstände getrennt voneinander in gewissen   Abständen   aufzunehmen. 

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   Im vorliegenden Falle besteht die Fördervorrichtung 56 in der gleiche Weise wie in den bereits beschriebenen Fig. 1-7 aus Kettengliedern   10,   die durch Lenker 11 miteinander verbunden sind und die einzelnen Zigaretten 13 tragen (Fig. 10). Die durch die Ketten   10,   11 gebildete Fördervorrichtung arbeitet ebenfalls absatzweise, d. h. sie steht still, damit der Stössel 53 eine Reihe von fünf Zigaretten auf die   Vorrich-   tung aufschieben kann, und beginnt sich dann in der Pfeilrichtung nach einer weiteren Fördervorrieh- tung 51 hin'zu bewegen.

   Zwischen den beiden Seiten der durch die Glieder 10 und Lenker 11 gebildeten
Fördervorrichtung   56 sind   eine Anzahl in Führungen 16 senkrecht verschiebbarer   Anschläge   oder Leisten 15 vorgesehen, welche in der gleichen Weise wie die entsprechenden Anschläge der oben beschriebenen Aus- führungsform dazu dienen, die auf den Gliedern 10 verkehrt liegenden Zigaretten zu wenden, sobald sie, wie in Fig. 10 für die beiden vordersten Anschläge 15 dargestellt, sich in angehobener Stellung befinden. 



   Die Bedienung der   Anschläge   oder Leisten 15 erfolgt durch Tasten 331, welche aus Winkelhebel ausgebildet sind (Fig. 11) und um Zapfen   58   schwingen. Der zweite Arm des Winkelhebels bildet eine Klinke 59, die über einen Ansatz 60 an den Leisten oder Anschlägen 15 fasst. Eine Feder 61 hält die Klinke in der
Sperrlage. An die Schienen oder Anschläge 15 ist ferner je. ein Doppelhebel 62 angelenkt, der um eine
Achse 63 schwingbar ist und dessen freies Ende eine Rolle   64   trägt, die durch eine Feder 65 in Eingriff mit einer umlaufenden Nockenscheibe 66 gehalten wird. 



   Die Arbeitsweise der Einrichtung ist nun derartig,   dass der   Arbeiter, welcher sich an der in Fig. 8 mit M bezeichneten   Stellebefindet,   die durch den Stössel 53 auf ihn zu auf die Fördervorrichtung 52 vorgeschobenen fünf vordersten Zigaretten beobachtet. Da sich die Zigaretten auf ihn zu bewegen und ausser- dem auch die Vorrichtung absatzweise arbeitet, hat er genügend Zeit, die Zigaretten zu beobachten und diejenigen Zigaretten festzustellen, die sich in der verkehrten Lage, also mit der Aufschrift nach unten, befinden. Sobald die Zigaretten dann auf die Fördervorrichtung 56 gelangt sind, drückt der Arbeiter, noch bevor die Fördervorrichtung 56 sich in Bewegung gesetzt hat, diejenigen Tasten 331 nieder, die den   falschliegenden   Zigaretten entsprechen.

   Hiedurch werden die betreffenden Leisten 15, die vorher durch die Klinken 59 gesperrt waren, freigegeben, und sie können unter der Wirkung der Feder 65 sich nach   auf--   wärts bewegen und in die in Fig. 10 bei den vordersten beiden Leisten dargestellte Stellung gelangen. 



  Bei der nunmehr erfolgenden Vorwärtsbewegung der Förderbewegung 56 werden die falsehliegenden Zigaretten umgekehrt. Die Zigaretten werden dann dur eh die Fördervorrichtung 56 weiter nach der Fördervorrichtung 51 hingeschafft und in der Zeit dreht sich die Kurvenscheibe 66 so, dass ihr Nocken in die in Fig. 11 gezeichnete Stellung gelangt, in welcher er die Leisten   15   wieder aus dem Weg der Zigaretten zurückzieht, bis sie die Klinken 59 wieder sperren. Natürlich bewegt sich dann die Nockenscheibe 66 noch weiter, so dass der Nocken die Rolle 64 wieder freigibt und bei dem nächsten Anschlag der Taste   331   ein erneutes Auslösen der betreffenden Leiste oder des Anschlags erfolgen kann. 



   Von der   Fördervorrichtung   56 gelangen die Vorrichtungen auf die Förderbahn 57 (Fig. 8 und 9), auf welcher sie dicht nebeneinander so liegen, wie sie verpackt werden sollen. Mit der Förderbahn arbeitet eine Förderkette od. dgl. 67 (Fig. 9) zusammen, welche mit Mitnehmern 68 versehen ist. Diese nehmen die auf der Bahn 51 liegenden, in der richtigen Lage befindlichen Zigaretten oder sonstigen Gegenstände mit und führen sie über die zweite   Zigarettenschioht 132, welche inzwischen   aus einem weiteren Magazin 69 mit Hilfe eines Förderbandes 70 auf eine Förderbahn 71 (Fig. 9) geschoben wurden. Bei dieser unteren Lage kommt es nicht darauf an, wie die Zigaretten liegen, es braucht deshalb hier eine Wendevorrichtung nicht eingeschaltet zu werden.

   Es werden nunmehr beide übereinanderliegenden Reihen, wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, durch die Mitnehmer 68 weitergeschoben und nach der Packmaschine befördert. Natürlieh können in gleicher Weise auch drei Reihen   übereinandergesehiohtet   werden. 



   Der absatzweise Antrieb der Fördervorrichtungen und des Stössels 53 geschieht in bekannter Weise durch bekannte absatzweise wirkende Getriebe. Die Tasten   33t können ortsfest   angeordnet sein, es muss dann ihre Bedienung, wie bereits oben auseinandergesetzt, erfolgen, bevor sieh die Fördervorrichtung 56 nach Aufnahme der Zigaretten in Bewegung gesetzt hat.

   Man kann jedoch auch die Tasten nebst Leisten 15 und den zugehörigen Antriebsvorrichtungen gemeinsam lagern und die ganze Wendeeinrichtung in der Bewegungsrichtung der Förderbahn 56 sich hin und her bewegen lassen, also derart, dass zu Beginn der Verschubbewegung der neu auf die Fördervorrichtung 56 gelangten Zigaretten in der Pfeilrichtung die Umkehrvorrichtungen sich erst eine Zeitlang mit den Zigaretten bewegen, damit der Beobachter längere Zeit hat, um die Tasten   niederzudrücken.   Erst nach einer gewissen Zeit kehrt dann die Tastvorrichtung wieder in ihre Anfangslage zurück und hiebei erfolgt das Wenden der Zigaretten durch die Leisten oder Anschläge. Die Hin-und Herbewegung der   gesammten,   die Anschläge und ihre Bedienungseinrichtungen enthaltenden Einheit kann durch ein. bekanntes Getriebe, z.

   B. eine Schubkurbel, ein Mangelrad od. dgl., erfolgen. 

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Claims (1)

  1. ; PATENT-ANSPRÜCHE : Verfahren zum Wenden der der Packmaschine zugeführten Zigaretten in die Spiegellage, dadurch gekennzeichnet, dass eine Anzahl der mittels einer Fördervorrichtung ununterbrochen vorbewegen Zigaretten durch eine mechanische, optische od. dgl. Einrichtung gegenüber einer die Steuerung der Wendevorrichtung enthaltenden Beobachtungsstelle in scheinbarer oder tatsächlicher Ruhe gehalten werden, um eine sichere Betätigung der betreffenden Wendevorrichtungen zu ermöglichen. <Desc/Clms Page number 5>
    2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Anwendung optischer Mittel ein ruhendes Bild der bewegten Zigaretten auf einen Bildträger neben die ruhende Betätigungsvorrichtung für die Wendevorrichtung geworfen wird.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Erzeugung des Bildes auf dem Bildträger durch ein Spiegel-oder Linsensystem erfolgt, das in Abhängigkeit von der Vorschubgeschwindigkeit der Zigaretten so bewegt wird, dass das auf den Bildträger geworfene Bild der Zigaretten sich während des Vorschubes der Zigaretten um eine dem Abstande zwischen der ersten und letzten entsprechende Strecke in scheinbarer Ruhelage befindet.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das optische Spiegel-oder Linsensystem feststehend angeordnet ist und der Bildträger mit einer der Vorschubgeschwindigkeit der Zigaretten entsprechenden Geschwindigkeit vorbewegt und dann wieder schnell in die Anfangsstellung zurückbewegt wird.
    5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem Bildträger eine vorzugsweise der Anzahl der auf dem Bildträger erscheinenden Zigaretten entsprechende Anzahl von Drucktasten (33) od. dgl. vorgesehen sind, bei deren Niederdrücken die Wendevorrichtung betätigt oder ausgelöst wird.
    6. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass bei mechanischer Betätigung die zu beobachtende Zigaretten unmittelbar in dem Ausschnitt eines sich mit den Zigaretten bewegenden Rahmens (26) od. dgl. erscheinen, welcher gleichzeitig die Betätigungsvorrichtung für die Wendevorrichtungen enthält.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (26) durch mit der Fördervorrichtung für die Zigaretten bewegte gesteuerte Mitnehmer (27) mit den Zigaretten bewegt und nach einer gewissen Zeit, die der Fortbewegung der gewünschten Anzahl von Zigaretten entspricht, wieder freigegeben wird, so dass er sich z. B. unter der Einwirkung von Gewichten in seine Anfangslage zurückbewegen kann.
    8. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher die Bedienung der Wendevorrichtung von Hand erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung der Zigaretten zur Wendevorrichtung in ihrer Längsrichtung auf den die Wendevorrichtung Bedienenden zu erfolgt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die die Zigaretten aus dem Magazin nach der zur Paekmasehine führenden Bahn fördernde Vorrichtung (52, 56) zweiteilig ausgeführt und zwischen die beiden Teile eine weitere Fördervorrichtung eingeschaltet ist, welche in der Querrichtung der geteilten Fördervorrichtung (52, 56) arbeitet.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Wendevorrichtung in dem zweiten Teil (56) der die Gegenstände nach einer Ablieferungsbahn (57) führenden Fördervorrichtung eingeschaltet ist, wobei die Stellung des Bedienungsmannes eine derartige ist, dass die von dem einen Teil EMI5.1 bewegen.
    11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zum Steuern der die Zigaretten in die richtige Lage bringenden Wendevorriehtung dienende Einrichtung sich zeitweise mit dem Förderband mitbewegt, um die Beobaehtungszeit zu vergrössern.
AT118712D 1928-05-23 1929-05-17 Verfahren und Vorrichtung zum Wenden der der Packmaschine zugeführten Zigaretten in die Spiegellage. AT118712B (de)

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