AT118478B - Mauerschraube. - Google Patents
Mauerschraube.Info
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Description
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Mauerschraube.
Vorrichtungen zum Befestigen von Gegenständen an Mauern u. dgl. in der Art, dass die Maueraussparung mit Beilagen ausgekleidet ist, die infolge ihrer schrägen Innenflächen beim Einführen eines Schraubenbolzens durch eine Mutter mit schrägen Aussenflächen gegen die Mauer gepresst werden, sind vielfach bekannt. Die Erfindung liegt in einer neuen Ausgestaltung derartiger Mauerschrauben. Gemäss der Erfindung werden voneinander gänzlich unabhängige, gleichartige, den Schraubenbolzen unmittelbar umgebende steife stabförmige Beilagen angeordnet, welche sich mit ihrem oberen Ende auf der gegebenenfalls als Zierplatte ausgebildeten Gegenplatte abstützen und an ihrem unteren, keilförmigen Ende durch die pyramidenstumpfförmige, am Schraubenbolzen verschraubbare Mutter auseinander getrieben werden.
Die Beilagen bilden ein geschlossenes Rohr mit am inneren Ende abgeschrägten Innenflächen.
In der Zeichnung ist die Mauerschraube gemäss der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigen, teilweise im Schnitt, Fig. 1 eine Vorderansicht der Mauerschraube und Fig. 2 eine Seitenansicht derselben. Fig. 3 stellt eine Ansicht des Schraubenbolzens mit den Beilagen in der Richtung des Pfeiles A der Fig. 1 gesehen dar, Fig. 4 einen Schnitt durch den Bolzen nach der Linie II der Fig. l, Fig. 5 zeigt die als Zierplatte ausgebildete Gegenplatte in Draufsicht. In Fig. 6 ist links eine Beilage zur Darstellung gebracht, dessen Schnitt nach 11-11 in dieser Abbildung rechts veranschaulicht ist.
Auf das Gewinde des schmiedeeisernen Schraubenbolzens a ist die keilförmige Vierkantmutter b aufschraubbar. Der unterhalb der Gegenplatte e liegende Teil des Sehraubenbolzens a wird von vier stabförmigen, an sich steifen Beilagen d umschlossen, deren untere Enden innen keilförmig abgeschrägt sind und sich an die keilförmigen Flächen der Mutter b anlegen. Die Beilagen bilden ein Rohr. Oben endigt der Schraubenbolzen a in eine Gabel e, in deren Bohrung ein Bolzen f zur Befestigung von Abspanndrähten od. dgl. eingesteckt werden kann. An Stelle dieser Gabel können auch Schellen-, Decken-oder Wandhaken vorgesehen sein.
Soll eine derartige Mauerschraube angebracht werden, so wird zuerst vermittels des Steinbohrers ein Loch in der Mauer ausgebohrt, welches dem äusseren Durchmesser des durch die Beilagen gebildeten, vollkommen geschlossenen Rohres bei nicht angezogener Mutter entspricht. Die Mauersehraube wird sodann bis zur Gegenplatte c eingeführt und der Bolzen a vermittels der Gabel e gedreht. Die Keilmutter b wandert hiebei in Richtung auf die Gegenplatte und spreizt die Beilagen d auseinander, so dass sie an das Mauerwerk gepresst werden, was eine überaus feste Verbindung ergibt.
Die Mauerschraube gemäss der Erfindung eignet sich zur Befestigung von Abspanndrähten aller Art, z. B. für Strassenbeleuchtungen, Streben an Reklameschildern usw., aber auch zur Anbringung von Konstruktionsteilen, Gebrauchsgegenständen u. dgl. an Wänden, Decken und Fussböden. Sichtbare Beschädigungen werden vermieden, da nur ein kleines Loch vorgebohrt werden muss und somit alle nachträg- lichen Ausbesserungs-und Verputzarbeiten entfallen. Die Mauerschraube kann nach Anbringung sofort belastet werden, da kein wie immer geartetes Füllmittel, wie Gips, Zement od. dgl., zur Verwendung kommt.
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Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Mauerschraube mit durch Keilflächen auseinander getriebenen, in der Maueraussparung angeordneten EMI1.1 bolzen (a) unmittelbar umgebendes Rohr mit schrägen Innenflächen am inneren Ende bildende stabförmige Beilagen (d), welche sich mit ihrem oberen Ende auf einer gegebenenfalls als Zierplatte ausge- bildeten Gegenplatte (e) abstützen und an ihrem inneren keilförmigen Ende durch die pyramidenstumpfförmige, am Schraubenbolzen verschraubbare Mutter (b) auseinander getrieben werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT118478T | 1929-05-17 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT118478B true AT118478B (de) | 1930-07-10 |
Family
ID=3631024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT118478D AT118478B (de) | 1929-05-17 | 1929-05-17 | Mauerschraube. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT118478B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0280625A1 (de) * | 1987-02-25 | 1988-08-31 | Societe De Prospection Et D'inventions Techniques Spit | Hängedübel aus umgebogenen Draht |
| FR2611828A1 (fr) * | 1987-02-25 | 1988-09-09 | Prospection & Inventions | Cheville de suspension |
-
1929
- 1929-05-17 AT AT118478D patent/AT118478B/de active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| FR2611828A1 (fr) * | 1987-02-25 | 1988-09-09 | Prospection & Inventions | Cheville de suspension |
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