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Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Stoffe.
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emulgiert und in derartiger Emulsion polymerisiert..
Es wurde nun gefunden, dass man die Bereitung solcher Emulsionen erleichtern und ihre Stabilität erhöhen kann, wenn man nicht nur in der wässrigen Phase, sondern auch im Kohlenwasserstoff emulsionsfördernde Substanzen löst. Auch die Polymerisation erfolgt in derartig angesetzten Emulsionen viel besser.
Eine wässrige Lösung von Natriumoieat emulgiert Diolefine, wobei eine Emulsion mit dem Kohlenwasserstoff als disperser Phase entsteht. Eine Lösung von Magnesiumoleat in einem Diolefin emulgiert Wasser, wobei eine Emulsion mit Wasser als disperser Phase gebildet wird. Man kann z. B. die wässrige Natriumoleatlösung auch mit der Lösung des Magnesiumoleats im Diolefin zusammen emulgieren, wobei je nach den Mengenverhältnissen entweder Emulsionen mit disperser Wasserphase oder solche mit disperser Kohlenwasserstoffphase entstehen. Es zeigt sich z. B. bei Verwendung von Butadien- (l, 3), dass die mit Natriumoleat und Magnesiumoleat angesetzte Emulsion leichter entsteht, beständiger ist und viel bessere Ausbeute an synthetischem Kautschuk liefert.
Die Emulsionen können vor der Polymerisation auch homogenisiert werden.
Die erhaltenen synthetischen Kautschuke lassen sich nach üblichen Methoden vulkanisieren und liefern dabei wertvolle Produkte.
Beispiel 1 : Aus 75 Gewichtsteilen einer 10%igen Lösung von Natriumoleat in Wasser und einerLösung von 2'5 Gewichtsteilen Magnesiumoleat in 50 Gewichtsteilen Butadien- (l, 3) wird durch Rühren oder Schütteln im Druckgefäss eine Emulsion bereitet. Diese wird unter leichter Bewegung 6 Tage auf
600 C erhitzt. Man erhält eine latexartige Masse, die kautschukähnliches Polymerisat in hoher Ausbeute liefert. Bei der Vulkanisation erhält man ein Produkt von guten Eigenschaften.
Der Versuch liefert das gleiche Ergebnis, wenn man statt 50 Gewichtsteilen Butadien 50 Gewichtsteile Isopren einsetzt.
Beispiel 2 : 100 Gewichtsteile einer 7% igen wässrigen Natriumstearatlösung werden mit
70 Gewichtsteilen 2, 3-Dimethylbutadien- (1, 3), in dem vorher 3 Gewichtsteile Magnesiumoleat gelöst wurden, in einem Druckgefäss unter Rühren emulgiert und 5 Tage bei 700 unter dauerndem Schütteln. polymerisiert. Das Dimethylbutadien ist in nahezu quantitativer Ausbeute zu einem latexartigen Rahm polymerisiert, aus dem durch Koagulation und Waschen das kautschukähnliche Produkt gewonnen, werden kann.
Beispiel 3 : 100 Gewichtsteile 10%iger Natriumoleatlösung, 50 Gewichtsteile Butadien- (l, 3),.
5'Gewichtsteile Aluminiumstearat werden in einem Autoklaven durch Schütteln miteinander emulgiert
Die gebildete Emulsion wird 6 Tage bei 600 unter dauernder Bewegung polymerisiert. Aus dem gebildeten Latex wird das kautschukähnliche Polymerisationsprodukt durch Kältekoagulation und Aus- waschen in sehr guter Ausbeute gewonnen.
Beispiel 4 : Eine Mischung von 100 Gewichtsteilen 10%iger Natriumoleatlösung, 5 Gewichts- teilen in-NaOH, 3. 5 Gewichtsteilen Magnesiumoleat, gelöst in 60 Gewichtsteilen Butadien- (l, 3), wird in einem Druckgefäss durch Schütteln emulgiert. Die gebildete Emulsion wird in einer Homogenisier- maschine homogenisiert und darauf 3 Tage bei 600 ruhend polymerisiert. Das gesamte Butadien hat sieh zu einer latexartigen Masse polymerisiert, die durch Ausfrieren koaguliert werden kann.
In allen genannten Beispielen sind die Ausbeuten wesentlich besser, als wenn man dieselben
Ansätze ohne Zusatz von kohlenwasserstofflöslichen Emulgatoren polymerisiert.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung kautschukartiger Stoffe aus Butadien, seinen Homologen und Analogen,. dadurch gekennzeichnet ; dass Lösungen emulsionsfördernder Substanzen in Wasser und Lösungen emulsionsfördernder Stoffe in Diolefinen miteinander emulgiert und derartige Emulsionen ohne oder nach Homogenisierung polymerisiert werden.
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