AT117786B - Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln. - Google Patents
Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln. Im Patente Nr. 116274 ist ein Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln unter Schutz gestellt, bei dem das Eindringen von Luft durch die Undiehtheiten der Schweiss- und Nietnähte dadurch vermieden wird, dass der Mantel des Kessels zur Gänze oder nur längs der Schweiss- und Nietnähte als Hohlmantel ausgebildet und evakuiert wird. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird, anstatt den Hohlmantel des Kessels zu evakuieren, derselbe, um den Eintritt von Luft in den Kessel zu vermeiden, mit einem Sehutzgas, Schutzdampf oder deren Gemischen oder einer Schutzflüssigkeit ausgefüllt. Als Schutzgase können zu diesem Zwecke solche Gase verwendet werden, die, wenn sie in den Kessel eindringen, in der darin befindliehen Imprägniermasse (als Imprägniermasse wird meist Mineralöl, ein Gemisch von Mineralöl, Harzen und Harzöl usw., verwendet) nicht oder nur wenig reaktionsfähig sind, wie z. B. Kohlendioxyd, Stickstoff, Helium, Argon, Neon usw. Insbesondere können auch Gase und Dämpfe oder deren Gemische verwendet werden, die in Isoliermasse gelöst werden, wie z. B. die Destillationsprodukte der Erdöle, der Kohle, des Holzes, der Asphalte und Bitumina, der Fette und fetten Öle usw., ferner die natürlichen oder synthetischen Bestandteile der Imprägniermasse selbst, wie z. B. Paraffine (C"H", + 2), Olefine und Naphthene (C" H2/l)'Benzolderivate usw. Es können schliesslich auch Gase und Dämpfe in den Hohlmantel des Kessels eingebracht werden, die, wenn sie in den Kessel eindringen, von den sauren oder phenolischenAnteilen (Harz- oder Naphthensäuren usw.) oder von den basischen Anteilen der Imprägniermasse chemisch gebunden werden, wie z. B. Ammoniak, das von den sauren Anteilen der Imprägnier- EMI1.1 einschlüsse im Kabel nicht wirken können. Durch die Anfüllung des Kesselhohlmantels mit diesen Schutzgasen, Dämpfen oder deren Gemischen wird mit Sicherheit vermieden, dass Luft in den Kessel eindringt, insbesondere dann, wenn diese Gase und Dämpfe im Hohlmantel unter einem etwas höheren Druck als dem Atmosphärendruck gehalten werden. Wohl besteht jetzt die Möglichkeit, dass statt Luft die im Hohlmantel befindlichen Gase oder Dämpfe in den Kasse eindringen, was jedoch dadurch, dass man diese die Isolation nicht verändernden Schutzgase oder Schutzdämpfe verwendet, nicht oder nur weit weniger nachteilig ist. Es kann aber auch nach der Erfindung der Hohlmantel des Kessels mit einer Schutzflüssigkeit, z. B. einer Isolationsflüssigkeit, wie Mineralöl, Harzöl usw., ausgefüllt werden, welche ebenfalls unter einem höheren Druck als dem Atmosphärendruck gehalten werden kann. Es ist zwar bekannt, Leitungsrohre und Verschlüsse von Gefässen mit Flüssigkeit und auch mit Öl abzudichten, doch die Undichtheiten von Schweiss-und Nietnähten von Kesseln derart unschädlich zu machen, dass man die Kessel als Duplikatkessel ausführt und den Hohlmantel mit Gasen oder Dämpfen oder einer Flüssigkeit füllt, bildet eine Neuheit, die insbesondere für Kessel zur Imprägnierung von Kabeln von grosser technischer Bedeutung ist, da nur dadurch das Eindringen von Luftteilchen durch die Schweiss-und Nietn & hte in die Impräg- niermase mit Sicherheit vermieden werden kann. Insbesondere kann man in den Hohlmantel des <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln nach Patent Nr. 116274, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels ein Schutzgas oder ein Schutzdampf oder deren Gemische oder eine Schutzflüssigkeit eingebracht wird, so dass ein Eindringen von Luft in den Kessel durch die Schweiss- und Nietnähte nicht erfolgen kann.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels ein Schutzgas eingebracht wird, welches, wenn es in den Kessel eindringt, in der im Kessel befindlichen Imprägniermasse nicht oder nur wenig reaktionsfähig ist.3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels Gase oder Dämpfe oder deren Gemische eingebracht werden, die, wenn sie in den Kessel eindringen, in der im Kessel befindlichen Imprägnierflüssigkeit gelöst werden.4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Füllung des Kesselhohlmantels Destillationsprodukte des Erdöles, der Kohle, des Holzes, der Asphalte und Bitumina, der Fette und fetten Öle usw. verwendet werden.5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Füllung des Kesselhohlmantels die natürlichen oder synthetischen Anteile der Imprägnierflüssigkeit selbst, wie Paraffine (C H2,, +2), Olefine und Naphthene (C" H2,,), Benzolderivate usw., verwendet werden.6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels Dämpfe von Flüssigkeiten, insbesondere von Isolierflüssigkeiten, eingebracht werden, die, wenn sie in die Imprägniermasse im Kessel gelangen, beim Erkalten der imprägnierten Kabel kondensieren und daher als Gaseinsehlüsse im Kabel nicht wirken können.7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels eine Isolierflüssigkeit eingebracht wird.8. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Hohlmantel des Kessels dieselbe Isolierflüssigkeit eingebracht wird, wie sie im Kessel zum Imprägnieren der Kabel verwendet wird.9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das in den Hohlmantel des Kessels eingebrachte Medium (Schutzgas oder Schutzdampf oder deren Gemische oder Schutzflüssigkeit) unter einem höheren Druck als dem Atmosphärendruck gehalten wird.
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Also Published As
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