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Kühleraggregat, insbesondere für Transformatoranlagen.
Die Kühlung des Öls von Transformatoren kann in der Weise erfolgen, dass in einer Transformator- station die Ölbehälter der Transformatoren je an eine besondere Kühlschlange oder an ein besonderes
Kühlgefäss angeschlossen werden. Die Kühlgefässe werden derart bemessen, dass jedes zur Kühlung eines
Transformators ausreicht. Eine Reinigung der Kühlgefässe, die von Zeit zn Zeit notwendig ist, ist nur bei Ausserbetriebsetzung der einzelnen Transformatoren möglich. Vor und nach der Reinigung sind umständliche Montagearbeiten erforderlich. Die Reinigung selbst ist schwer durchführbar.
Die Erfindung hat die Aufgabe, die Reinigung der Kühlgefässe zu erleichtern, insbesondere eine Ausserbetriebsetzung oder wenigstens eine längere Ausserbetriebsetzung der einzelnen Transformatoren beim Ausbau der Gefässe zu verhüten.
Erfindungsgemäss werden statt der bisher üblichen sperrigen, grossen Kühlgefässe je ein Satz nebeneinander angeordneter kleiner Gefässe verwendet und die Haltevorrichtungen für diese Gefässe derart ausgebildet, dass diese Gefässe in einfachster Weise mittels eines Hebezeuges nach oben herausgehoben werden können. Zu diesem Zweck werden die Kühlgefässe mit Vorsprüngen in vorwiegend senkrecht verlaufende Führungen von zweckmässig fahrbaren Traggestellen eingeschoben, bis zum Anschlag an einen Stützteil des Gestelles. Die Führung hält die Gefässe aufrecht, nimmt an ihren Enden das Gewicht der Gefässe auf, hält das Gefäss im richtigen Abstand von dem Nachbargefäss, was besonders für den Anschluss an die Ölleitung des Transformators wichtig ist.
Von besonderem Vorteil ist dabei, dass das Gefäss ohne Lösung irgendeines Befestigungsmittels und ohne Klemmungen mit gewöhnlichen Hebezeugen herausgehoben werden kann.
Ein derartiges Kühleraggregat eignet sich besonders für solche Transformatoranlagen, bei denen die Kühlgefässe in einer besonderen, abgedichteten Zelle untergebracht sind, durch die mittels eines Ventilators Kühlluft geblasen wird. Dabei werden zweckmässig sämtliche Kühlgefässe der Transformatoren an eine gemeinsame Ölleitung, die die Transformatorzellen mit der Kühlerzelle verbindet, angeschlossen. Die Kühlerzelle, die mit Rücksicht auf Krihlluftverluste dicht gehalten werden muss, braucht für den Ausbau der einzelnen Kühlgefässe nur eine verhältnismässig kleine, leicht abdichtbar Öffnung in der Decke zu haben.
Zweckmässig werden die Kühlgefässe aus zwei schalenartigen, mittels Randflanschen verbundenen Hälften zusammengesetzt. Nach dem Auseinandernehmen der beiden Hälften sind dann alle Teile des Gefässinnern bequem zugänglich. Vorteilhaft wird das Gefäss derart gebaut, dass die Teilungsebene lotrecht verläuft, man kann dann die lotrecht verlaufenden Flanschteile selbst in die Führungen des Traggestelles einschieben und spart auf diese Weise besondere Halteteile.
Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt.
Die Fig. 1-3 zeigen ein Kühleraggregat mit einem als Wagen ausgebildeten Traggestell in drei verschiedenen Ansichten. Die Fig. 4 zeigt eine Einzelheit des Aggregates.
An den Innenwänden des aus Eisenfachwerk hergestellten kastenartigen Traggestelles 1 mit den Rädern 2 sind die lotrecht verlaufenden Führungsrinne 3 angebracht. In diese Führungsrinne sind die Kühlgefässe 4 mit ihren Randflansehen 5 eingeschoben. Sie sitzen mit ihrem unteren Rand auf den Querträgern 6 des Traggestelles auf und können an den Ösen 7 aus dem Gestell herausgezogen werden.
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an den Randflanschen mittels der Schrauben 11 wasserdicht verschraubt.
Es ist nicht zweckmässig, beid e Teile der Kahlgefässe mit ihren Randflansehen in die Führungsrinne 3 greifen zu lassen, weil sonst bei zu geringer Dicke der Dichtungszwischenlage 10 das Kühlgefäss zu lose in der Führung sitzt, bei zu grosser Dicke sich dagegen leicht in den FÜhrungen klemmen kann.
Erfindungsgemäss greift deshalb bei jedem Kühlgefäss nur der Flansch des einen Teiles 8 mit seinem vorspringenden Rand 12 in die Führungsrinne 3 des Traggestelles.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Kühleraggregat, insbesondere für Transformaforanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass für wenigstens je zwei Kühlgefässe ein gemeinsames, zweckmässig fahrbares Traggestell (1) mit im wesentlichen senkrecht verlaufenden Führungen (3) vorgesehen ist, in die die Kühlgefässe mit seitlich vorspringenden Teilen (12) bis zum Anschlag an einem Stützteil (6) des Traggestelles eingeschoben sind.