AT117746B - Plissiertes Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents
Plissiertes Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung.Info
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Plissiertes Gewebe und Verfahren zn seiner Herstellung.
Es sind plissierte Gewebe bekannt, welche übereinanderliegend zwei oder mehrere Gruppen von aneinander stossenden Falten verschiedener Teilung und Ausbildung, z. B. einfache Plisseefalten, Quetschfalten, kombinierte Falten, Rosenfalten u. dgl. aufweisen. Bei diesen plissierten Geweben ging z. B. eine breite Falte unvermittelt in eine Anzahl schmaler Falten über, wodurch das Gewebe an der Stossstelle ein gestückeltes Aussehen erhielt.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein mit Plissee versehenes Gewebe, welches diesem Mangel dadurch aus dem Wege geht, dass jeder Bug bzw. die Büge der breiteren Falten in einen Bug einer darüber befindlichen, jedoch versetzten, schmalen Falte unter Bildung einer Bogenfalte übergeht, wogegen die dazwischenliegenden Büge der schmalen Falten zwanglos in die Oberfalte der breiteren Falte aufgehen.
Die Erfindung erstreckt sich weiters auf das Verfahren zur Herstellung eines derartigen Plissees.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des plissierten Gewebes nach der Erfindung dar- gestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 das Gewebe in Ansieht und die Fig. 2-5 einige von den zahlreichen Möglichkeiten der Ausbildung der zu kombinierenden Faltengruppen im Schnitt nach den Linien 1-1 bzw. 77-77.
Zur Durchführung des Verfahrens wird eine an sich bekannte Plissiermaschine herangezogen, bei welcher die Faltenbildung lediglich auf einer Maschinenhälfte dadurch vor sich geht, dass das hin und her gehende Messer etwa bis zur'halben Länge der Oberwalze reicht, die ihrerseits zum Zwecke, dem Gewebe einen freien Durchgang zu gewähren, auf der andern Maschinenhälfte unter Bildung einer Stufe auf einen kleineren Durchmesser abgedreht ist. Um nun das Gewebe mit ineinander iibergehende Falten verschiedener Weite bzw. beliebiger Ausbildung, z.
B. einfache Plisseefalten, Quetschfalten, kombinierte Falten, Rosenfalten, zu erhalten, wird beispielsweise vorerst der Ausschlagwinkel des Messers gering eingestellt und das Gewebe durch die in Tätigkeit gesetzte Maschine hindurchgeführt, wodurch das Gewebe ungefähr auf halber Breite mit der gewünschten feinen Fältelung versehen wird. Alsdann ändert
EMI1.1
Faltenart, und lässt das Gewebe nun von seinem andern Ende abermals durch die Maschine laufen, so dass nunmehr auch der glatt verbliebene, sieh etwa über die halbe Gewebebreite erstreckende Streifen durchplissiert wird. Das derart behandelte Gewebe besitzt nun zwei Gruppen a bzw. b nahezu aneinanderstossender Falten, welche entsprechend der gewählten Einstellung der Maschine verschiedene Teilungen und unter Umständen abweichende Ausbildung aufweisen.
Beispielsweise können sechs einfachen Plisseefalten der einen Gruppe eine einfache Plisseefalte, Quetschfalte u. dgl. der andern Gruppe zugeordnet sein usw. Damit sich nun an der Stossstelle der beiden Faltengruppen a und b keine scharfe Abgrenzung ergibt, wird auf die Stossstelle unter Zuhilfenahme von Hitze beispielsweise durch Druckwalzen oder ein Plätteisen ein Druck ausgeübt, was zur Folge hat. dass jeder Bug einer breiten Falte in den Bug einer über ihm befindlichen, jedoch versetzten schmalen Falte unter Bildung einer das Gesamtbild hebenden Bogenfalte c übergeht, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, wogegen die dazwischen liegenden schmalen Falten zwanglos in die Oberfalte der breiten Falte aufgehen.
Die Überbrückung des zwischen den Falten- gruppen a und b verbliebenen schmalen Streifens mittels der die Büge der breiten Falten und der ihnen zugeordneten schmalen Falten verbindenden Bogenfalten c wird durchwegs vollkommen gleichmässig erfolgen, da ja die zugehörigen Falten überall die gleiche Lage zueinander einnehmen und die Bilge von je zwei möglichst in einer Geraden übereinanderliegenden Falten an und für sieh das Bestreben zeigen, sich zu verbinden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Plissiertes Gewebe, das übereinanderliegend zwei oder mehrere Gruppen von aneinanderstossenden Falten verschiedener Teilung und Ausbildung, z. B. einfache Plisseefalten, Quetschfalten. kombinierte Falten, Rosenfalten u. dgl. aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Bug bzw. die Büge der breiteren Falten in einen Bug einer darüber befindlichen, jedoch versetzten schmalen Falte unter Bildung einer Bogenfalte übergeht, wogegen die dazwischen liegenden Büge der schmalen Falten zwanglos in die Oberfalte der breiteren Falte aufgehen.2. Verfahren zur Herstellung eines plissierten Gewebes nach Anspruch 1, darin bestehend, dass, nachdem das Gewebe der Breite nach mit zwei oder mehreren Gruppen von nahezu aneinanderstossenden Falten verschiedener Teilung und Ausbildung versehen worden ist, auf die Stossstelle der Faltengruppen ein Druck unter Zuhilfenahme von Hitze ausgeübt wird.3. Verfahren nach Anspruch 1, darin bestehend, dass das Gewebe vorerst durch eine lediglich die halbe Zeugbreite bearbeitende Maschine bekannter Ausbildung hindurchgeführt und nach Um- stellung der Maschine auf eine andere Teilung der Falte und allenfalls abweichende Faltenart nunmehr zur Bearbeitung des glatt gebliebenen Streifens vom ändern Zeugende durch die Maschine laufen gelassen wird, worauf die Stossstelle einem Druck, z. B. durch Druckwalzen oder ein Plätteisen unter Zuhilfenahme von Hitze ausgesetzt wird. EMI2.1
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