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Schleifmaschine mit Stufenscheibenautrieb zur Veränderung der Umdrehungszahlen der Schleifscheibe.
Bei Schleifmaschinen, die zum Abtrennen von Werkstücken dienen und deren dünne Schleifscheibe von vornherein eine sehr hohe Umdrehungszahl haben muss, ist bei einer ver- hälttiismässig geringen Abnutzung der Schleifscheibe in Richtung ihres Durchmessers deren Umfangsgeschwindigkeit und damit die Arbeitsleistung schon so gesunken, dass sich die Schleifscheibe schnell verbraucht und ihre Trennarbeit am Werkstück viel langsamer vollzieht, so dass erhebliche Geld-und Zeitverluste entstehen.
Bei welchem Grad der Abnutzung oder bei welchem verringerten Durchmesser der Schleifscheibe die Umschaltung des Stufenscheibenantriebes vorgenommen werden soll und muss, um innerhalb der möglichen Grenzen des Antriebes die Unterschiede in den verschiedenen Umfangsgeschwindigkeiten der sich bei der Arbeit abnutzenden Schleifscheibe auszugleichen, war in die Willkür des Arbeiters an der Schleifmaschine gestellt und deshalb unterblich die Umschaltung des Stufenscheibenantriebes meist zum Schaden der Gebrauchsdauer der Schleifscheibe.
Diese Nachteile werden gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der mehrstufige Riemenantrieb der Schleifscheibe mit der ihrer Durchmessergrösse entsprechenden Umdrehungs-
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sichtbar in Einklang gebracht wird, so dass also die Schleifscheibe unter grösster Schonung innerhalb geringer Grenzen stets mit der gleichen Umfangsgeschwindigkeit ihre Arbeit in gleichbleibend kurzer Zeit verrichtet.
Zu diesem Zwecke sind zufolge der Erfindung auf oder nahe der Schleifscheibe Markierungen angebracht, welche den verschiedenen Durchmessergrössen der Schleifscheibe entsprechen und nach welchen der mehrfache Stufenantrieb zur möglichsten Erhaltung ein und derselben Umfangsgeschwindigkeit der Schleifscheibe geschaltet wird. Die Markierungen für die verschiedenen Durchmessergrössen der Schleifscheibe können beispielsweise aus auf der Scheibe mit Farbstoff aufgetragenen konzentrischen Ringen oder auch nur aus Punkten
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Skala od. dgl. vorhanden sein, die neben der Schleifscheibe oder sonstwie in deren Nähe angeordnet ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in schematischer
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Riemenscheibe 7'sitzt. In der Zeichnung läuft der durch eine Spannrolle 9 (Fig. 2) beeinflusste Riemen 8 über die kleinste Stufenschei be 2 der Antriebswelle 1 und Über die Riemenscheibe 7 der Schleifwelle 6. Auf der Schleifscheibe 5 sind die 3 Ringe a, b, c ein-oder beidseitig mit Farbstoff aufgetragen, von denen c nur ein Kontrollring ist.
Angenommen die Antriebswelle 1 macht : : 2880 Umdrehungen in der Minute, die ungebrauchte Schleifscheibe 5 hat einen Durchmesser von 300 111m und ihre Riemenscheibe 7
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200 mm Durchmesser hat.
Unter diesen Verhältnissen hat die ungebrauchte Schleifscheibe a, deren normale Umdrehungszahl 5000 pro Minute und deren normale Umfangsgeschwindigkeit 80 in in der Sekunde betragen soll, eine Umdrehungszahl von 5470 in der Minute und eine Umfangsgeschwindigkeit von 86 Mt in der Sekunde, die sich bis auf 76 M ermässigt, wenn die Schleifscheibe bis zum Markierungsring et abgenutzt ist. Dann wird der : 2. Gang durch Umlegen des Riemens 8 auf die 2.
Stufenscheibe 3 eingeschaltet, wodurch sich die Umdrehungszahl der Schleifscheibe 5 auf 6050 minutlich und die Umfangsgeschwindigkeit auf 84 M sekundlich erhöht, die bei Abnutzung der Schleifscheibe bis zum Markierungsring b auf 76 m sinkt.
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scheibe 4 eingeschaltet, welcher der Schleifscheibe eine Umdrehungszahl von 6910 in der Minute und eine Umfangsgeschwindigkeit von 87 in in der Sekunde mitteilt, die bis zum Kontrollring c auf 73 m sinkt. Die Ziffernangaben sind abgerundet.