DE596440C - Praegevorrichtung fuer zylindrische Koerper, insbesondere Zahnbohrerschaefte - Google Patents

Praegevorrichtung fuer zylindrische Koerper, insbesondere Zahnbohrerschaefte

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DE596440C
DE596440C DE1930596440D DE596440DD DE596440C DE 596440 C DE596440 C DE 596440C DE 1930596440 D DE1930596440 D DE 1930596440D DE 596440D D DE596440D D DE 596440DD DE 596440 C DE596440 C DE 596440C
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drill
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cylindrical bodies
container
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B5/00Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins
    • B44B5/0047Machines or apparatus for embossing decorations or marks, e.g. embossing coins by rolling

Landscapes

  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Prägevorrichtung für zylindrische Körper, insbesondere Zahnbohrerschäfte Die Erfindung betrifft eine Prägevorrichtung für zylindrische Körper nach Patent 589 458, durch welche Buchstaben, Namenszüge o. dgl. in zylindrische Körper, insbesondere in Zahnbohrerschäfte, eingeprägt werden sollen. Die Bohrerschäfte werden in Nuten einer sich drehenden Scheibe gelegt und mit dieser untereinem in seiner Achsenrichtung einstellbaren Stempel vorbeigeführt. Der Erfindung gemäß läuft innerhalb der Notenscheibe eine Trommel mit größerer Geschwindigkeit als diese um und versetzt die durch Schlitze der Nuten nach innen hindurchtretenden Bohrerschäfte derart in Eigendrehung, daß sie unter dem Prägestempel abrollen. Beiderseits der Nuten ist ein ringförmiger freier Raum angeordnet, in welchem die Bohrerschäfte an der Außenseite begrenzt frei liegen. Der ringförmige freie Raum an der Kopfseite der Bohrerschäfte wird durch einen Flansch aus elastischem Stoff begrenzt. Nutenscheibe und Trommel sind einseitig gelagert und greifen übereinander. Der Ablegebehälter für die Bohrer liegt auf der Nutenscheibe mit zungenartigen Lappen von derartiger Form lose auf, daß die Zahnbohrer aus den Nuten der umlaufenden Scheibe herausgehoben werden und in den Behälter fallen. In einer besonderen Ausführungsform greift die Nutenscheibe beiderseits über die darin umlaufende Trommel in der Weise über, daß auf j eder Seite eine Auflagefläche für den zungenartigen Lappen des Ablegemagazins entsteht.
  • Das auf dem Stempel befindliche Bild der Einprägung rollt auf die Mantelfläche der zylindrischen Körper ab und wird auf dieser in einer dem Prägedruck entsprechenden Tiefe wiedergegeben. Durch die Eigendrehung der eingelegten Bohrerschäfte während des Prägevorganges wird frühzeitiger Verschleiß der Nutenscheibe sowie eine Verformung der Zahnbohrerschäfte vermieden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Vorrichtungen entsprechend der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigen Abb. z eine einfache Ausführungsform der Prägevorrichtung in Seitenansicht, Abb. 2 einen waagerechten Schnitt nach der Linie A -B der Abb. z, Abb.3 eine andere Ausführungsform in waagerechtem Schnitt, Abb.4 eine perspektivische Ansicht von Nutenscheibe und Trommel nach Abb. x und 2, Abb.5 eine perspektivische Ansicht von Nutenscheibe und Trommel nach Abb. 3. Eine Scheibe 29 (Abb. 2) mit der Achse 2 wird durch ein Schneckenrad 30 in der Pfeilrichtung (Abb. z) in Umlauf gesetzt. Sie ist auf ihrem Umfange mit Nuten 31 zum Einlegen der abzustempelnden Zahnbohrer 7 versehen. Auf der Scheibe 29 mündet ein Zuführungsschacht 6 des die Bohrer 7 enthaltenden Behälters, der jeweils nur einen einzigen Bohrer austreten läßt, so daß er von der zunächst vorbeigehenden Nut 3r der umlaufenden Scheibe 29 mitgenommen wird. Durch den Stempel 8 werden die vorbeigeführten Schäfte der Zahnbohrer 7 mit der Prägung versehen.
  • Die geprägten Bohrer werden von einem Behälter 45 aufgenommen. Der Behälter 45 ist auf einer Stange 46 lose aufgehängt und liegt mit zungenartigen Lappen 44 auf der umlaufenden Scheibe 29 auf, so daß die Zahnbohrer 7 aus den Nuten 31 herausgehoben werden und in den Behälter rollen.
  • Die Hälse der Zahnbohrer 7 ragen mit den anschließenden Köpfen in einen ringförmigen freien Raum 33 der Scheibe hinein, so daß sie vollkommen frei liegen. Der Ringraum 33 wird an der Außenseite zweckmäßig durch eine elastische Scheibe 34 zur Schonung der Bohrerköpfe abgeschlossen.
  • Die Mantelfläche der Nutenscheibe 29 ist durch Nuten 31 zum Einlegen der Zahnbohrer durchbrochen. Innerhalb der Nutenscheibe 29 auf der Welle 2 läuft eine Trommel 38 mit größerer Geschwindigkeit als die Welle um. Während die Nutenscheibe 29 auf der Welle 2 aufgekeilt ist, lagert die Trommel 38 lose drehbar auf der Welle 2. Von einem auf der Welle 2 aufgekeilten Kettenrad 42 wird eine Vorgelegewelle 41 und von dieser ein auf der Welle 2 frei gelagertes Kettenrad 4o angetrieben, mit welchem die Trommel 38 starr verbunden ist. Durch das Kettengetriebe 42', 41, 40' erhält die Trommel 38 eine größere Umlaufgeschwindigkeit als die Nutenscheibe 29. Die auf der Trommel 38 aufliegenden Bohrerschäfte 7 werden infolgedessen in Eigendrehung um ihre Achse versetzt, so daß sie unter dem Prägestempel 8 abrollen. Nutenscheibe 29 und Trommel 38 sind gemäß Abb. 2 und 4 auf der Welle 2 einseitig gelagert und greifen übereinander. Nach der Ausführungsform in Abb. 3 und 5 ist die Trommel 47, durch welche die Eigendrehung der Bohrer 7 bewirkt wird, ganz in der gehäuseartig ausgebildeten Nutenscheibe 48 eingeschlossen und wird in der beschriebenen Weise durch ein Kettengetriebe 42', 41, 40' in Umlauf gesetzt, so daß sie eine größere Geschwindigkeit annimmt als die Nutenscheibe 48. Bei dieser Ausführungsform ist die Nutenscheibe 48 in bezug auf die Trommel 47 symmetrisch ausgebildet, so daß die Zungen 44 des Ablegebehälters 45 beiderseits auf Flächen 49 bzw. 5o aufliegen. Dadurch wird die schiefe Einstellung des Ablegebehälters, durch die Störungen in der Abnahme der Bohrer von der Nutenscheibe entstehen könnten, vermieden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Prägevorrichtung für zylindrische Körper, insbesondere Zahnbohrerschäfte, nach Patent 589458 dadurch gekennzeichnet, daß die vom Behälter (6) kommenden Bohrer (7) in dieNuten (3z) des käfigartigen Randes(3i') einer Scheibe (29) eingelegt werden und die Bohrer (7) auf dem Umfang einer innerhalb des Randes (3r') mit größerer Geschwindigkeit umlaufenden Scheibe (38) aufliegen, so daß bei Antrieb der Scheiben (29, 38) die Bohrer (7) in Eigendrehung versetzt werden und an dem Prägestempel (8) abrollen.
  2. 2. Prägevorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß an den Stirnseiten der Nuten (3 =) je ein ringförmiger, an der Außenseite zweckmäßig durch einen Flansch (34) aus elastischem Stoff begrenzter Raum (33) vorgesehen ist, in welchem die Bohrerschäfte (7) frei liegen und die Böhrer durch zungenartige, auf der Nutenscheibe(29) aufliegende Lappen (44) eines Ablegebehälters (45) aus den Nuten (3r) herausgehoben werden und in den Behälter (45) rollen.
DE1930596440D 1930-12-23 1930-12-23 Praegevorrichtung fuer zylindrische Koerper, insbesondere Zahnbohrerschaefte Expired DE596440C (de)

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