AT117307B - Walzensauger. - Google Patents

Walzensauger.

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AT117307B
AT117307B AT117307DA AT117307B AT 117307 B AT117307 B AT 117307B AT 117307D A AT117307D A AT 117307DA AT 117307 B AT117307 B AT 117307B
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vacuum cleaner
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sealing
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Max Wenzel
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Max Wenzel
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    Walzensajnger.   



   Es ist bekannt, bei Walzensaugern die das Maschinensieb tragenden   Walzen über Saugkästen   anzuordnen, die den Unterdruck auf die darüberliegende   Siebfläche   ausüben und die das angesaugte
Stoffwasser auffangen. Bei den aneinandergereihten Walzensaugern sind zwei oder mehrere Tragwalzen in einem gemeinsamen Saugkasten angeordnet. Diese Anordnung hat den Nachteil, dass jede für sich betriebsfähige Saugereinheit mindestens zwei Saugfelder umfasst, wobei unter Saugfeld zu verstehen ist : die zwischen je zwei Tragwalzen liegende, dem Unterdruck ausgesetzte Maschinensiebfläche. Es ist jedoch erwünscht, dass die aneinandergereihten Saugfelder einzeln, d. h. voneinander unabhängig betrieben und einzeln zugefügt oder fortgelassen werden können.

   Dies soll gemäss der Erfindung damit erreicht werden, dass jede Tragwalze mit je einer Saugkammer nebst Abdichtungseinrichtungen zu einem in sich abgeschlossenen Ganzen (Saugereinheit) vereinigt sind. Durch diese besondere Ausbildung lassen sich, den jeweiligen Erfordernissen entsprechend, ohne weiteres für den Einzelfall 1, 2 oder beliebig viel Saugereinheiten (Tragwalze mit der zugehörigen Saugkammer) aneinanderreihen, wobei noch erreicht wird, dass, entsprechend dem fortschreitenden Entwässerungsvorgang, jede Saugkammer, d. h. jedes Saugfeld mit einem fortschreitend zunehmenden Unterdruck betrieben werden kann. 



   Ein Ausführungsbeispiel ist in folgendem beschrieben und in den Fig. 1-7 dargestellt. Es zeigen Fig. 1 eine Längsansicht, teilweise geschnitten, Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise geschnitten, Fig. 3 eine Draufsicht, teilweise geschnitten, Fig. 4 eine Einzelheit einer Stirnansicht in vergrössertem Masse, Fig. 5 einen teilweisen Längsschnitt durch den   Formatschieber   mit Dichtplatte, Fig. 6 eine teilweise Draufsicht des Formatschiebers mit Dichtplatte, Fig. 7 eine teilweise Draufsicht und waagrechter Längsschnitt durch die Stirnböden. Auf dem Tragbalken g liegen die Saugkammern f. Jede   Saugkammer f trägt   zwei Stirnböden e, in denen, mit ihrem zylindrischen Teil eingeschoben und verschraubt, die Lagersättel c und die Lager d mit der Tragwalze b gelagert sind. Die Tragwalzen b tragen das Maschinensieb a.

   Auf je einer Längswand der Saugkammer f ist die gewöhnlich aus mehreren Teilen zusammengesetzte Dichtleiste   h   befestigt Die Dichtleiste h reicht von einem Stirnboden e zum gegenüberliegenden. Am oberen Rande der Dichtleiste h sind biegsame Platten i angebracht, die das Maschinensieb   a   berühren und das ausgepresste Wasser abstreifen. Auf den Stirnböden e sind die Formatschieber k, in Richtung der Tragwalzenachse verschiebbar, gelagert. Auf dem inneren Rand des Formatschiebers k ist eine biegsame Platte   1,   z. B. Gummi, nach oben gegen das Maschinensieb gerichtet, befestigt. Diese Platte füllt den Raum zwischen dem Maschinensieb a und dem starren Rand des Formatschiebers nachgiebig aus, in der Weise, dass sie sich dem Durchhang des Maschinensiebes im Betriebszustand anpasst.

   Die Stirnböden e sind etwas schmäler als die darunter befindliche Saugkammer f, so dass bei der Aneinanderreihung der Saugkammern zwischen den benachbarten Flächen der Stirnböden e die Spalten p verbleiben. Diese Anordnung bezweckt, die Aneinanderreihung der in sich abgeschlossenen Saugereinheiten zu erleichtern. Der Spalt p kann durch nachgiebige Dichtungsmittel ausgefüllt werden. Vorteilhaft ist die Anbringung von Dichtrillen m in den   gegenüberliegenden Seitenflächen   der Stirnböden e dergestalt, dass diese Dicht- rillen m nach erfolgter Aneinanderreihung der Saugereinheiten mit Dichtschnur oder Dichtmasse ausgestopft werden. Die Stirnböden e haben an den Seitenwänden Durchbrechungen q, die die Durchleitung von Dichtwasser zwischen der inneren und äusseren Stirnbodenwandung gestatten.

   Die Saugkammer f ist für getrennte Abführung des Wassers auf einer Seite im Stutzen n und der Luft auf der andern Seite im 

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 Stutzen o eingerichtet. Der Abluftkanal ragt mit dem Saugstutzen   u   inmitten der   Saugkammer   über den Wasserstand hinaus und ist durch die darüberliegende Haube r vor dem Eindringen von Tropf-und Spritzwasser geschützt. Falls erwünscht ist, zwei oder mehrere Saugereinheiten mit einheitlichem Unterdruck zu betreiben, können in den   Längswänden   für das Wasser die Durchbrechungen s und für die Luft die Durchbrechungen t angeordnet werden, wodurch die gemeinsam zu betreibenden   Saugkammer   verbunden sind und eine gemeinsame   Wasser-oder Luftabfuhrung möglich   ist. 



   PATENT ANSPRÜCHE :
1. Walzensauger für Papiermaschinen und ähnlichen Maschinen, bei dem das Maschinensieb durch umlaufende Tragwalzen getragen wird, mit denen Saugkammern verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass jede   Tragwalze (b)   mit je einer Saugkammer (f) nebst Dichtleiste (h), Stirnböden   (e),   Lagersättel (e) und Lager (d) zu einem abgeschlossenen Ganzen (Saugereinheit) vereinigt sind.

Claims (1)

  1. 2. Walzensauger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragwalze (b) mit zugeord- neter Saugkammer (f) nebst Dichtleiste (h), Stirnböden (e), Lagersättel (e) und Lager (d) als Ganzes derart ausgebildet sind, dass sie als Saugereinheiten unmittelbar aneinanderreihbar sind.
    3. Walzensauger nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Aneinanderreihung der Saugereinheiten zwischen den benachbarten Flächen der Stirnböden (e) je ein Spalt (p) bleibt, der durchaus oder zwischen den gegenüberliegenden Dichtrillen (m) mit Dichtmittel ausgefüllt ist.
    4. Walzensauger nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Rand der Formatschieber (k) nachgiebige, nach oben gerichtete Dichtplatten (1) befestigt sind.
    5. Walzensauger nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Lagersattel (e) zylindrisch ausgebildet ist und in dem entsprechenden zylindrischen Sitz des Stirnbodens (e) lagert.
AT117307D 1928-04-14 1929-04-13 Walzensauger. AT117307B (de)

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ID=5655079

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AT117307D AT117307B (de) 1928-04-14 1929-04-13 Walzensauger.

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