AT117276B - Walzwerk mit Abstützung der Arbeitswalzen. - Google Patents
Walzwerk mit Abstützung der Arbeitswalzen.Info
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Description
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Walzwerk mit Abstützung der Arbeitswalzen.
Walzwerke, die vorzugsweise zum Strecken des Arbeitsgutes benutzt werden, arbeiten mit Walzen möglichst kleinen Durchmessers, weil diese eine grosse Streckwirkung auf das Gut ausüben. Derartige dünne Walzen biegen sich aber durch den Gegendruck des Walzgutes leicht durch. Um dies zu verhindern, werden die Arbeitswalzen abgestützt. Zu diesem Zweck sind bereits über die ganze Länge der Walzen reichende Abstützwalzen oder auch auf den Arbeitswalzen ruhende Stützschienen in Vorschlag gebracht worden. Abstützwalzen lassen sich nur bei glatten Arbeitswalzen verwenden und die Zapfen der Stützwalzen erleiden sehr starke Drucke und Reibungen, so dass besondere Kühlvorrichtungen vorgesehen werden müssen.
Es sind aber auch Walzwerke bekannt geworden, bei denen die dünnen Arbeitswalzen, durch auf fest stehenden Achsen drehbare kurze Abstützrollen gestützt werden, die über die ganze Länge der, Arbeitswalzen verteilt sind. Diese Abstützrollen werden, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten gegen seitliche Verschiebung gesichert und zweckmässig als Wälzlager ausgebildet.
Um nun die Arbeitswalzen noch besser abzustützen und die Zahl der Stützteile zu vermindern, werden gemäss der Erfindung mehrere kürzere Abstützwalzen benutzt, bei denen die Aussenringe der als Wälzlager ausgebildeten Abstützwalzen von einem oder zwei gemeinschaftlichen rollenförmigen Körpern umschlossen sind, die mit der Arbeitswalze unmittelbar in Berührung stehen. Dadurch werden zwischen bzw. in den Abstützwalzen Hohlräume gebildet, die als Kammern für Schmiermittel benutzt werden. Die Abstände zwischen den Abstützwalzen werden durch vorspringende Bunde an der Innenseite der rollenförmigen Körper und durch auf der Achse sitzende Zwischenring gesichert, während die an den Enden befindlichen Abstützwalzen durcheine Schulter der Abstützachse bzw. durch ein Kugellager gegen Verschieben nach aussen gesichert werden.
In den Zeichnungen ist ein Walzwerk mit einer derartigen Abstützeinrichtung in Fig. 1 im Längsschnitt, in Fig. 2 im Querschnitt als Duowalzwerk dargestellt. Die Fig. 3 zeigt eine Einzelheit in vergrössertem Massstabe.
Zur Stützung der beiden Arbeitswalzen ades Duowalzwerkes dienen bei dem dargestellten Beispiel je zwei Abstützorgane b, c, die um feststehende Achsen d drehbar sind. Die Achsen d ruhen in Einbaustücken, sind an den Enden mit Gewinde versehen und an der Aussenseite der Einbaustücke mit Gewindescheiben befestigt.
Auf den Stützachsen d sind (Fig. 3) die inneren Widerlagsringe/in genau passendem Zustande aufgesetzt. Diese Ringe t besitzen Bahnen für Rollen g und auf diesen laufen die äusseren Widerlagsringe h. Die Achsen der Laufrollen sind schief gestellt. Mit den äusseren Ringen h ist ein Stahlzylinder i verbunden, der die Ringe h vereinigt, wobei aber zwischen den Laufringen ein Hohlraum k für die Schmierung verbleibt. Die äusseren Ringe h stützen sich in der Mitte des Stahlzylinders gegen eine Ringwulst m des Stahlzylinders, die inneren gegen einen Zwischenring n.
Die äussere Stützung der Ringe erfolgt durch eine Schulter o der Achse d und durch ein Kugellager p. Abdichtungsringe q, r sorgen für den Abschluss des Stahlzylinders. Der Ring r wirkt auf die Abstützung des Kugellagers p (Fig. 3). Die Abstützachsen sind nach der Mitte zu verstärkt.
Die Stahlzylinder t bilden die Abstützorgane für die Arbeitswaixen. Sie können anstatt zylindrisch auch mit etwas gebogener Mantellinie hergestellt werden (Fig. l). Dadurch wird bei Überlastungen und zu starken Druckgebungen die Reibung an den Arbeitswalzen vermindert.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Walzwerk mit Abstützung der Walzen durch auf feststehenden Achsen drehbare, über die ganze Länge der Arbeitswalzen verteilte und gegen axiale Verschiebung gesicherte, als Wälzlager ausgebildete Abstützwalzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenringe dieser Abstützwalzen von einem oder zwei gemeinschaftlichen, mit der Arbeitswalze unmittelbar in Berührung stehenden rollenförmigen Körpern umschlossen sind, wodurch als Schmierkammem dienende Hohlräume entstehen. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
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| AT117276T | 1926-11-23 |
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| AT117276B true AT117276B (de) | 1930-04-10 |
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1926
- 1926-11-23 AT AT117276D patent/AT117276B/de active
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