AT117262B - Glühlampenfassung, besonders für Lichtreklamezwecke und zur Herstellung von Leuchtschriften, Figuren u. dgl. - Google Patents

Glühlampenfassung, besonders für Lichtreklamezwecke und zur Herstellung von Leuchtschriften, Figuren u. dgl.

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AT117262B
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AT
Austria
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socket
production
figures
lamp holder
letters
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Inventor
Sebastian Scharrer
Ferry Schocher
Original Assignee
Sebastian Scharrer
Ferry Schocher
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Description


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    Glfihlampenfassullg,   besonders   für Lichtreklamezwecke und   zur Herstellung von   Leuchtschriften,   Figuren u. dgl. 



   Die allgemein derzeitig gebräuchliche Ausführungsart für Glühlampenschriften und-buchstaben besteht in einer fixen Anordnung von Buchstaben und Formen, die jedoch nur eine dauernde Anwendung derselben gestatten und daher keine Auswechslung für einen Text und eine andere Schriftart od. dgl. erlauben, auch nicht zur Herstellung einer Lichtkontur. 



    Im Falle einer Auswechslung einzelner Buchstaben (wie bei Programmen von Kinos, Theatern usw. )   würde im vorhergehenden Falle ein Alphabet von zirka 150 vollständigen Buchstaben notwendig sein, um einen einigermassen grossen Text bilden zu können. Diese Buchstaben würden   natürlicherweise   immer dieselben   Buchstabenhöhenmasse   besitzen und   deshalb für eine andere Schrift und Höhe nicht   zu gebrauchen sein. Es werden wohl von Firmen auch normalisierte Buchstabenteile hergestellt, die naturgemäss, dieselben Nachteile-allerdings nur im geringeren   Masse-besitzen,   deren Herstellung jedoch sehr teuer kommt und bei deren Verwendung ein entsprechend grosser Lagerbestand an Teilen Bedingung ist, wobei jedoch trotz alledem die Verwendungsart eine begrenzte ist.

   Auch auswechselbare Lampen mit perforierter, stromführender Blechunterlage oder stromführender Schienenanordnung haben den Nachteil, dass die ganze Fläche unvollständig ausgenutzt wird, da bei der Bildung von Texten und 
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 benutzte Teil jedoch (die Lampengrundlage)   unverwendet   bleibt. Es kann aber bei der Fabrikatiorl trotz alledem darauf nicht verzichtet werden, und ist die Anlage deshalb natürlich auch sehr teuer. Auch ist es nicht möglich, die Buchstabenformen oder Zeichen auf andere als jeweils konstruktionsmässig vorgeschriebene oder gebogene   Reklameflächen   zu befestigen und unterzubringen. 



   Beim Erfindungsgegenstand ist den Mängeln bereits bestehender Konstruktionen derart begegnet. dass jeder einzelne Leuchtkörper mit seinen   Steckkontakten   ein geschlossenes Ganzes bildet. Er wird nur von einer (oder, wenn es die Stromstärke und -spannung nicht zulässt, von mehreren) Stelle, respektive
Stellen aus gespeist. Es ist also nicht notwendig, bei der Bildung von Buchstaben oder andern Leuchtformen eine grosse Fläche mit stromführenden Teilen herzustellen, sondern genügt es, die Fassungen auf einer Unterlage, sei es Drahtgitter,   Glasfläche,   Leisten   usw.,   zu befestigen und durch biegsame Steckkontakte zu verbinden. 



   Die Fassung gemäss der Erfindung eignet sich daher für jede mögliche Anbringungsart und hat den Vorteil, dass brachliegende, stromzuführende Flächen, Schienen   od.   dgl. nicht hergestellt werden müssen, denn es ist nicht gleichgültig, ob z. B. bei Bildung eines Wortes auf einer Fläche, die angenommen 
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 Verfügung stehenden Fläche verwendet wird, indes die andere zur Verfügung stehende Buchstabengrundlage vollständig   unausgenutzt bleibt,   auf welche jedoch bei der Fabrikation nicht verzichtet werden kann. 



   Der Erfindungsgegenstand besteht aus einer Fassung   I   und den dazugehörigen Steckern als Stromzuführer für die nächstliegenden Fassungen. Der Fassungskörper 3 und 9 ist aus einem Isoler- 
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 die als Eingangspunkte für die Stecker 6, 7, 8 und   21.   22, 23 dienen.. Diese Stecker werden in Hülsen 5/24 gesteckt, die wieder in einem   durchlochten   Ring 17 für den oberen und einer   durchlöcherten   Schale usw. 10 für den unteren Kontakt verschraubt sind. Die Lampe   1,   deren Gewinde 2 von einem Gegengewinde 
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 der   Lampensoekel   auf   den - einer Schale-l0 ähnlich   sehenden zweiten Kontakt trifft.

   An dem unteren Teile der Fassung 9 ist ein Gummisauger 20 durch Schraube 18 und Mutter 19 befestigt. Bei dieser Anbringungsart entfällt der Zungenfoitsatz   ? 3 mit Dorn. M,   und nur die Klemmen   15/16   bleiben stehen. 



  Es ist dies die Anbringungsart nach Fig.   l.   



   Diese Fassungen mit Sauger 18, 19, 20 können an jede beliebige, gerade oder gebogene Fläche   (Schaufenster, Holzplatte usw. ) angebracht werden, an welcher sich ein Sauger festhalten kann. Es   ist nicht notwendig, dass deshalb die Fläche vollständig gerade ist, nur muss in diesem Falle die zur Verfügung oder zur Verwendung kommende Grundfläche glatt   sein, -da   sonst die Sauger nicht festhalten. 



  Bei den Saugern gelangt das Prinzip der Magdeburger Kugeln zur Anwendung. 



   Ein Stecker besteht aus vier Teilen. Ein Steckerstift 6, der zur besseren Anklammerung an die   Steckerhülse     5/24   geschlitzt ist. Die Verbindung mit dem andern geschlitzten Steckerstift, der den
Kontakt mit der nächsten Fassung (Fig. 2) herstellt, ist aus einem flexiblen Kabel, Spiral-, Blattfeder oder gewöhnlichen Leitungsdraht angefertigt. Ebenso ist auch der Stecker 21, 22, 23, der die beiden unteren Kontakthülsen 24 verbindet, konstruiert. Die Isolierung 7 erfolgt durch ein   Gummischläuchelehen   oder entsprechend isoliertem flexiblen Gummikabel. 



   Aus Fig. 2 und 3 ist die Fixierung der beiden Fassungsdeekel 3,9 und zugleich die Anbringungsart an einem Drahtgitter ersichtlich. Die beiden Federn 11, 111, V   3,     14, 5,   26 werden in der oberen Schalenvertiefung 4 eingehängt und mit den Zungenfortsetzungen   26/1. 3,   die zugleich Dorne 14 tragen, in die untere Schalenvertiefung 25 Fig. 1 festgeklemmt, so dass die beiden   Fassungsdeckel < ?,   9 ohne Verschraubung festhalten. Die federnden gespannten Zungen 13 werden mit den Dornen 14 in ein Drahtmaschengitter 10, Leiste od. dgl. eingesetzt und halten nach einer teilweisen Entspannung beider Federn 1. 3 fest. 



  Aus Fig. 3, 5 ist ersichtlich, wo und wie sich der Ansatz 15 in die Schalenvertiefung festkrallt. Es werden also bei d, er Montage die Fassungen an einer glatten Fläche (Fig.   l,   Sauger) Leiste oder Drahtgitter, federnde Dorne (Fig. 12) in entsprechender Entfernung angebracht und hernach durch die Steckerstifte 6, 7, 8und21, 22,23 mit Hülsen 5/24 verbunden, also in das Loch 12 (Fig. 3 und 4) gesteckt, die dann jeweils in der oberen Hälfte der Fassung im Ringe 17 und in der unteren Hälfte der Fassung 10 enden. Dies ist eines der   Ausfuhrungsbeispiele.   



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Lampenfassung für Reklame und Dekorationsbeleuchtung, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungskörper aus Teilen besteht, die durch federnde Verbindungsstücke zusammengehalten werden und im Innern eine Kontakteinrichtung mit vier oder mehreren Steckerhülse für den Lampenfusskontakt sowie eine ebensolche, mit einem Gewinde versehene für den Lampensockel aufweist, welche Steckerhülsen zum Anschluss mittels eines flexiblen Leiters an die andern Fassungen dienen.

Claims (1)

  1. 2. Lampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die federnden Verbindungsstueke, welche die Teile des Fassungskörpers zusammenhalten, derart gestaltet sind, dass sie gleichzeitig auch die Fixierung der Fassung auf einem Drahtnetz, Leisten usw. bewerkstelligen.' 3. Lampenfassung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Fassungskörper mit dem bekannten Gummisaugnapf adjustiert ist, welcher die Fixierung der Fassung an glatten Flächen gestattet.
AT117262D 1929-03-06 1929-03-06 Glühlampenfassung, besonders für Lichtreklamezwecke und zur Herstellung von Leuchtschriften, Figuren u. dgl. AT117262B (de)

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