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Brückentraghebel- insbesondere Schlittenhebel-Anordnung filr Waagen.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung für Brückentraghebd, insbesondere sogenannte Schlittenhebel von Brückenwaagen. Es ist bekannt, bei derartigen Schlittenhebeln, mittels welcher die Lastübertragung mittelbar oder unmittelbar auf die Zugstange und damit auf den Waage balken stattfindet, an den gegen das Querstück gerichteten Enden nach oben abgebogene Ansatzstücke anzuordnen.
Diese Ansatzstücke dienen zur Aufnahme des Querstüekes, auf welchem Querstück die Drehschneiden angeschweisst wurden. Diese Ausführungen haben jedoch den Nachteil, dass die Stahlgüte der Drehschneiden und damit auch ihre Dauerhaftigkeit beim Einschweissen leidet. Ausbesserungen von Waagen, bei welchen in der Regel vor allem alle Schlittenhebelschneiden auszuwechseln sind, waren mit grossem Aufwand an Zeit und Kosten verbunden, da die Schlittenhebel vollkommen zerlegt, die Keile entfernt und die Drehachse herausgenommen werden musste, worauf erst die Drehschneiden aufgestaucht, aufgeschnitten, die neuen Schneiden eingeschweisst und der Schlitten wieder zusammengebaut werden konnte. Es war also für diese Ausbesserungsarbeiten eine Werkstatt sowie eine grössere Anzahl von Arbeitern unbedingt notwendig.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, die vorangeführten Nachteile zu beseitigen. Erfindungsgemäss werden die Ansatzstücke für die Aufnahme von Schlittenhebel, Quer- stück und der mit demselben in einer Ebene befindlichen Drehsehneide derart ausgebildet, dass jedes dieser Elemente unabhängig von den andern entfernt werden kann. Zweckmässig erfolgt die Ausbildung weiters derart, dass die Brüekentragschneiden in die Schlittenhebel und in jene Teile der Ansatzstücke eingesetzt werden, die mit den Schlittenhebeln gleichlaufend gerichtet und fest verbunden sowie zangenoder stabförmig ausgebildet sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht.
Fig. 1 und 2 zeigen eine Waage mit der neuen Anordnung, u. zw. Fig. 1 im Schnitte und Fig. 2 in Draufsieht mit teilweise abgehobener Brücke. Die Fig. 3-5 zeigen die neue Anordnung in Seitenansicht, Draufsicht und im Schnitt.
1 ist der Sehlittenhebel, auf welchem die Ansatzstücke (Rapportkopfe) 2 aufgesetzt sind. Jedes Ansatzstück 2 ist nach oben gebogen bzw. als Winkelstück ausgebildet. Der aufwärts gebogene Teil ist zur Aufnahme des Querstückes 3 ausgebildet. Weiters wird in das Ansatzstück 2 die Drehsehneide 4 sowie die Brückentragschneide 5 gesondert eingesetzt. Die Schneiden werden durchwegs auf kaltem Wege in das Ansatzstück eingesetzt bzw. in demselben befestigt. Zweckmässig kann die Befestigung durch Versehrauben und Verstiften erfolgen. Desgleichen erfolgt die gesonderte starre Verbindung des Schlittenhebels bzw. des Querstückes mit dem Ansatzstück am vorteilhaftesten durch Verschraubung.
Alle Schrauben sind selbstverständlich etwa durch Stifte oder Sicherungsmuttern zu sichern.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, dass durch die neue Anordnungtatsächlieh alle erwähnten Nachteile beseitigt werden. Die Endstücke der Schlittenhebel können gerade ausgeführt werden. Eine Auswechslung der Schneiden ist ohne weiteres an Ort und Stelle durch Lösung der Befestigungsmittel in kürzester Zeit möglich. Beim Einbau der Schneide kann eine Beeinträchtigung der Stahlgüte nicht erfolgen, da derselbe auf kaltem Wege erfolgt.
Ein weiterer Vorteil der neuen Anordnung ist es, dass dieselbe auch an alten Waagen getroffen werden kann, wobei es nur notwendig ist, das Ende der Schlittenhebel mit den Drehachsen abzuschneiden und das neue Ansatzstück anzupassen. Das neue Ansatzstück kann genormt werden und ermöglicht es auch, die Brückengrösse ohne weiteres zu ändern, da die damit notwendige Änderung der Schlittenhebellänge, des Achsenstandes und die Verschiebung der Rapportschneide leicht durchzuführen ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Brückentraghebel-, insbesondere Schlittenhebelanordnung für Waagen mit an den gegen das Querstück gerichteten Enden der Schlittenhebel winkelig nach oben abgebogenen Ansatzstücken, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansatzstücke (2) für die Aufnahme von Schlittenhebel (1), Querstück (. ) und der mit demselben in einer Ebene befindlichen Drehschneide (4) derart ausgebildet sind, dass jedes dieser Elemente unabhängig von den andern Elementen aus dem Ansatzstück (2) entfernt werden kann.
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