AT116680B - Kupplung. - Google Patents

Kupplung.

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AT116680B
AT116680B AT116680DA AT116680B AT 116680 B AT116680 B AT 116680B AT 116680D A AT116680D A AT 116680DA AT 116680 B AT116680 B AT 116680B
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AT
Austria
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coupling
drivers
coupling according
center
springs
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Inventor
Theodor Ing Exel
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Wien
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Kupplung. 



   Die Erfindung betrifft eine Kupplung, bei der um die Achse zwei oder mehrere Mitnehmer, wie
Gelenkträger, Zapfen, Gelenkpfannen, Gabeln u. dgl., verteilt sind, die die beiden Kupplungsteile miteinander gegen Achsenabweichungen nachgiebig verbinden. Jede gegenseitige Abweichung der beiden Wellenachsen führt bei den bisher bekannten Kupplungen, insbesondere solchen mit starren Mitnehmern, zu ungleicher Verteilung der Kräfte am Kupplungsumfang. Ein Mitnehmer oder einige Mitnehmer werden stärker belastet als andere und die beiden Wellen werden unerwünschten Querkräften ausgesetzt. 



   Erfindungsgemäss werden diese Nachteile durch eine solche gegenseitige Abstützung der Mitnehmer beseitigt, dass einseitige Umfangskräfte zum Ausgleich teilweise auf die gegenüberliegende Seite übertragen werden. Hiezu werden im Durchmesser gegenüberliegende Mitnehmer derart elastisch miteinander verbunden, dass die an ihnen angreifenden Umfangskräfte sich gegenseitig die Waage halten. 



   Hiezu werden die Mitnehmer beispielsweise von ein-oder zweiarmigen, durch elastische Glieder miteinander verbundenen Hebeln getragen. Eine derartige Ausführungsform der Erfindung stellen die Fig. 1 und 2 der Zeichnung im Aufriss und im Schnitt   A-B   dar. 1 und 2 sind die miteinander zu kuppelnden Wellen. Jede von ihnen trägt einen Armstern oder zweiarmigen Teil 3 und   4   mit Bolzen 5 und 6. Als Mitnehmer sind auf den Bolzen 5 Gabeln 7 drehbar gelagert und ebenso auf den Bolzen 6 Rollen 8. Als Gabelträger dienen zweiarmige, in achsensenkrechten Ebenen schwenkbare Hebel 9, die durch eine Feder 11 miteinander gekuppelt sind. An dieser durch die Kupplungsmitte geführten Feder halten sich die Umfangskräfte der Mitnehmer die Waage.

   Die durch Pendelung der beiden Wellenzapfen gegeneinander entstehenden Kraftunsymmetrien werden also praktisch ausgeglichen. Ähnlich federnde Mitnehmerverbindungen sind bei Kupplungen für gegenseitig unverschiebbare Wellen bekannt. 



  Sie dienen dort aber nur zur Drehmomentabfederung, nicht aber zum zwangsweisen Ausgleich der Tangentialkräfte. 



   Bei grösserer Mitnehmerzahl sind die elastischen   Ausgleichglieder   (Federn 11) in der Kupplungsmitte schwer unterzubringen. Sie müssen dann einander in verschiedenen achsensenkrechten Ebenen kreuzen. Statt Schraubenfedern sind dann aber Blattfedern vorteilhaft anwendbar. In der Ausführungsform nach Fig. 3 tragen die Gabelhebel 9 Blattfedern   12,   die sich alle auf einen gemeinsamen in der Kupplungsmitte liegenden Verbindungskörper 13 stützen. Dieser prismatische Druckkörper wird nur von den Federenden in seiner Lage gehalten und ist sonst frei beweglich. 



   Sollen die Mitnehmerpaare voneinander ganz unabhängig sein, so werden die Federn 12 nach den Fig. 4 und 5 durch getrennte Abstützungen 14 in verschiedenen Ebenen paarweise gekuppelt. Die Abstützungen sind z. B. in einem Wellenfortsatz 15 gelagert. 



   Wenn es der Raum erlaubt, so können nach Fig. 6 die wieder als Schraubenfedern 16 ausgebildeten   Stützfedern   mehrerer Mitnehmerpaare an einem gemeinsamen in der Kupplungsmitte liegenden Ring 17 angreifen. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Kupplung mit zwei oder mehreren um die Achse verteilten Mitnehmern (Gelenkträgern, Zapfen Pfannen, Gabeln u. dgl. ) für gegeneinander radial bewegliche, z. B. pendelnde Wellen, dadurch gekenn- zeichnet, dass die Mitnehmer in der Umfangsrichtung nachgiebig oder nachgiebig gelagert sind und gegenseitig durch eine oder mehrere elastische Verbindungen zusammenhängen, die bei der Bewegung der <Desc/Clms Page number 2> Wellen auftretende einseitige Umfangskräfte zum Ausgleich teilweise auf die gegenüberliegende Seite des Kupplungsumfanges übertragen.
    2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine kinematische Verbindung zwischen im Durchmesser gegenüberliegenden Mitnehmern, an der sich die an letzteren angreifenden Umfangskräfte bei der gegenseitigen Bewegung der Wellen die Waage halten.
    3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitnehmer von einoder zweiarmigen, vorzugsweise in achsensenkrechten Ebenen schwenkbaren Hebeln getragen werden, die durch elastische Glieder (Federn) miteinander gekuppelt sind.
    4. Kupplung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder je zwei gegenüberliegende Mitnehmer mittels einer durch die Kupplungsmitte geführten Schraubenfeder miteinander verbunden sind, an der sich ihre Umfangskräfte die Waage halten.
    5. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerhebel (9) sich über Federn, vorzugsweise Blattfedern, auf in der Kupplungsmitte liegende Verbindungskörper stützen.
    6. Kupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als Verbindungskörperin der Kupplungs- mitte ein nur von den Federenden gehaltenes, sonst aber frei bewegliches Druekstück (Prisma M) dient.
    7. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstützungen für mehrere Mitnehmerpaare in verschiedenen achsensenkrechten Ebenen liegen.
    8. Kupplung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Stützfedern mehrerer Mitnehmerpaare an einem gemeinsamen, in der Kupplungsmitte liegenden Ring (17) angreifen. EMI2.1
AT116680D 1927-04-27 1927-04-27 Kupplung. AT116680B (de)

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