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Türschloss mit selbsttätig schliessender Riegelfalle.
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die Relativbewegung von Schloss zum Schliesskeil, eine Berührung des Bolzens mit der schiefen Ebene stattfindet, wodurch diese Teile vor dem vorzeitigen Verschleiss bewahrt werden, und zweitens, dass ein festes Ansitzen des Schiebers 7 unter dem Druck der Feder 31 auf dem Anschlag 5 der Riegelfalle ermöglicht wird, wodurch ein Abgleiten dieser Teile voneinander vermieden wird. Besonders soll noch erwähnt werden, dass die Rückdrückbewegung der Auslösfalle derjenigen der Riegelfalle etwas nacheilt. Das wird durch die verschiedenartige Ausbildung der Keile 14 und 17 erzielt. Dadurch wird bewirkt, dass sich der Schieber 7 betreffs der Riegelfalle und der Nuss reibungslos bewegt.
Beim Erreichen der Endlage der Riegelfalle 1 wird nach Fig. 3 die Nase 22 der Schlossnuss 9 in die Ausnehmung 23 der Riegelfalle gedrückt, wodurch ein selbsttätiges Rüekschieben des Riegels durch die Reibung im Schliesskeil unmöglich ist.
Eine zweite jedoch bekannte Sicherung der Riegelfalle wird durch die Sperrfalle 24 erzielt. Ist die Tür geschlossen und befindet sich die Riegelfalle in der Endstellung, dann wird die Sperrfalle 24, die sich zwischen den beiden Führungen 25 und 26 bewegt, durch die Sperrnuss 27 vorgeschoben. Der Fortsatz 28 der Schlossnuss 9 legt sich gegen den Ansatz 29 des Sperriegels 24, wodurch eine Bewegung dieser Schlossnuss von Hand aus unmöglich wird und ein Öffnen der Tür während der Fahrt durch unvorsichtiges Daraufdrücken auf den Schlossgriff ausgeschlossen ist. Die Sperrnuss 27 wird in ihrer Sperrstellung durch die Feder 30 festgehalten.
Das Öffnen des Schlosses geschieht dadurch, dass die Sperrfalle 24 durch die Sperrnuss 27 vermittels eines Griffes mit dem Vierkantdorn. 32 zurückgezogen wird, dadurch wird der Ansatz 28 freigegeben.
Drückt man nun auf den Türgriff, der durch den Vierkantdorn 32 mit der Schlossnuss 9 in Verbindung steht, so wird die Nase 22 ausser Eingriff mit der Ausnehmung 23 gebracht und dreht sich so
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dem Druck der Feder 35 vor. Dadurch kann der Schieber 7 unter Einwirkung der Feder 3 wieder abwärts gleiten bis der Bolzen 19 in der tiefsten Stelle der schiefen Ebene aufsitzt. Beim Auslassen des Türgriffes nach Öffnen der Tür legen sich die Riegelfalle 1 mit dem Anschlag 5, und die Sehlossnuss 9 mit dem Anschlag 10 gegen die Rasten 6 und 8 des Schiebers, und die Bereitstellung der Schlossteile, wie Fig. 1 zeigt, für das Zuschlagen der Tür ist wieder hergestellt.
Es soll noch besonders hervorgehoben werden, dass die Riegelfalle, die Auslösfalle, der Schieber und die Sperrfalle einfache Körper sind, deren Herstellung durch einfaches Fräsen ermöglicht wird, so dass die Massenherstellung und damit die wirtschaftliche Erzeugung ohne teuere Zupassarbeit von Hand aus, was bei den meisten derartigen Schlössern nicht der Fall ist, gewährleistet ist.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Türschlöss mit selbsttätig schliessender Riegelfalle, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch eine besondere Auslösfalle betätigter, federbelasteter Schieber durch seine beiden Rasten die Schlossnuss und die Riegelfalle unabhängig voneinander in der Bereitstellung hält, wobei die Schlossnuss und die Riegelfalle von zwei voneinander unabhängigen auf einem gemeinsamen Vierkantbolzen sitzenden Federn betätigt werden.