AT116203B - Ringförmige Hülse für zahnärztliche Zwecke. - Google Patents

Ringförmige Hülse für zahnärztliche Zwecke.

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AT116203B
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Karl Dr Breitner
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Karl Dr Breitner
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Ringförmige     Hiilse   für   zahnärztliche   Zwecke. 



   Für   orthodontische Zwecke,   sowie auch für verschiedene andere Verwendungen in der Zahnheilkunde ist es erforderlich, einen Zahn mit einer   ringförmigen   Hülse zu versehen, die, sei es als Träger für 
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 Schwierigkeiten, u. zw. deshalb, weil der Zahn eine konische Form hat und sich unterhalb bzw. oberhalb einer gewissen Zone verjüngt. Derartige Ringe können daher nur nach Abschleifen des Zahnes mit sehr grosser Sorgfalt wirklich passend aufgebracht werden, da das Aufbringen auf eine Zone geringeren Durchmessers, von oben über die Zone grösseren Durchmessers hinweg erfolgen muss. 



   Es ist gelegentlich der Versuch gemacht worden, an Stelle von geschlossenen Ringen offene, also nicht kontinuierliche Ringe zu verwenden, deren Enden durch eine Schraubenspindel zugezogen werden, also ein Band zu Hilfe nehmen, dessen Weite nach Aufbringen an die gewünschte Stelle so stark verkleinert wird, dass ein genaues Passen erzielt wird. Diese Vorschläge haben sich nicht bewährt, u. zw. deswegen, weil die Einrichtung, die zum Zusammenziehen dienende   Sehraubenverbindung,   weit vom Bande vorspringt und sehr schwer zu betätigen ist. Ferner bleibt stets ein schmaler Streifen des Zahnes vom Metall unbedeckt, was im Verein mit der Speisereste od.   dgl. zurückhaltenden daranliegenden   Spindel zu Kariesbildung an dieser Stelle leicht Anlass gibt.

   Versucht man andere Verschlüsse, so ergibt sich einerseits der gleiche Nachteil einer nicht vollständigen Bedeckung, anderseits wird auch das satte Anliegen des Bandes beim Zusammenziehen an irgendeiner Stelle, gewöhnlich an derjenigen Stelle, wo die Einrichtung befestigt ist, unterbrochen, wodurch ein Hohlraum entsteht. Da diese Ringe auf den Zahn aufzementiert werden, so muss auch dieser Hohlraum mit Zement gefüllt werden. Die Zementkolonne innerhalb des Hohlraumes hält jedoch nicht, wird von aussen angegriffen und zersetzt und fällt daher aus, wodurch die Möglichkeit einer Verwendung derartiger Behelfe in Frage gestellt ist. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine solche zusammenziehbare ringförmige Hülse, die mit einer   Schliess-und Spannvorrichtung derart zusammenwirkt,   dass die oben erwähnten Nachteile beseitigt werden. 



   Der Erfindung gemäss wird eine Art Exzenterhebelschnalle angebracht ; u. zw. vorteilhaft derart, dass der eine Teil der Exzenterhebelschnalle z. B. der Exzenterhebel am Bandende, der andere z. B. der Schnallenteil vor dem Bandende, beispielsweise durch Einrollen des Bandes oder in ähnlicher Weise befestigt wird. Das Band ist also ein geschlossenes   ringförmiges   Gebilde, da der Schnallenteil mit dem Exzenterhebel ständig drehbar verbunden ist. B ? im Umlegen des Exzenterhebel wird dadurch das an dem Exzenterhebel angebrachte und um denselben eingerollte Ende knapp neben den Befestigungspunkt   am   Schnallenteil, der vor dem Ende liegt, gelegt. Es liegt auch neben der Drehachse, die ebenfalls durch ein Röhrchen oder eine Hülse gebildet wird.

   Es ist somit ein glattes Anliegen des Metallbandes und des 
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 zeitig drückt der anliegende Mechanismus das freie Ende des Bandstreifens eng an die Zahnwand ; dadurch ist glattes Anliegen des Bandes und des Mechanismus am Zahn und vollständiges Umschliessen des Zahnes durch Metall gesichert. Keines der beiden Bandenden wird dadurch wesentlich abgehoben, so dass die Bildung eines Hohlraumes vollständig vermieden wird. Es kann daher das Zementieren des Bandes   durchgeführt   werden, ohne dass die befürchtete Zerstörung des Zementes an einer Stelle auftritt. 



   Der Gegenstand der Erfindung ist beispielsweise in der Zeichnung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 einen   Exzenterverschluss   in geöffnetem, Fig. 2 in geschlossenem Zustand. Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in geschlossenem Zustand an einem Zahn des Unterkiefers angebracht. 

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   In den Fig. 1 und 2 sind 1 und 2 die Enden des Bandes ; an dem Ende   1   befindet sich der   Schnallen-     teil J,   an dessen einer Seite das Band in geeigneter Weise derart befestigt ist, dass das Bandende frei bleibt und etwas vorsteht. Das andere Ende des Bandes 2 trägt den Exzenterhebelteil 4, der die Form eines Bügels hat und von etwas geringerer Breite ist,   Åa1s     der Schnallenteil J,   so dass er durch letzteren hindurchtreten kann. Der Exzenterhebelteil 4 umgreift den Sehnallenteil 3 an der von dem Bande freien Seite mittels der Hülse 5.

   Durch Umlegen des Exzenterhebelteiles um annähernd   1800 werden   die Bandenden mit grosser Kraft gegeneinander gezogen und, wenn die Länge des Bandes richtig gewählt ist, einander bis fast zum Anliegen nahe gebracht, wobei keine merkliche Fuge offen bleibt. Der Exzenterhebel   drückt   hiebei auch das freie Bandende fest gegen den Zahn. 



   Durch die   Ausführungsform   nach der Erfindung ergibt sich der Vorteil, dass man derartige Bänder bei der Behandlung eines und desselben Patienten wiederholt verwenden kann, ohne Beschwerden aufund abzumontieren-vermag und dass trotzdem ein überaus festes Sitzen und ein Passen der Hülse am   Zahnfleischland, wie   es mit den bisherigen Methoden nicht oder nur unter Schwierigkeiten erzielbar war, erreichen kann. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
 EMI2.1 
 Band besteht, das durch einen   Exzenterversehluss zusammengehalten   und bei Betätigung des Verschlusses zusammengezogen wird, um das allseitige Anliegen an einen Zahn zu erzielen.

Claims (1)

  1. 2. Ringförmige Zahnhülse für zahnärztliche Zwecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Schliessen des Exzenterverschlusses die Befestigung des Bandes und der Verschlussmechanismus knapp nebeneinander zu liegen kommen, wodurch jede Hohlraumbildung in der Schliessstellung des anliegenden Bandes vermieden wird. EMI2.2 dass der Befestigungspunkt an einer Seite vor dem Bandende liegt, so dass das freie Bandende als Unterlage für den Verschlussteil dienen kann und durch den Verschluss gegen die Zahnwand gedrückt wird. EMI2.3
AT116203D 1929-01-28 1929-01-28 Ringförmige Hülse für zahnärztliche Zwecke. AT116203B (de)

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