AT115983B - Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln. - Google Patents
Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabein. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 beispielsweise wie folgt erfolgen. An den Bleimantel b des Kabels, wie Fig. 2 zeigt, wird ein Hilfsrohr r (Hilfsgefäss od. dgl.) an- geschlossen, in welches zwei Rohrleitungen n1 und 112 münden. Die eine dieser Rohrleitungen ni führt zur Vakuumpumpe, während die zweite Rohrleitung zu einem Reservoir mit Imprägnierungsmasse führt. Beide Rohrleitungen sind durch Ventile v1 und v2 vom Hilfsrohr r abschliessbar. Bei der Trocknung des Kabels ist das Ventil v2 geschlossen, dagegen das Ventil V1 geöffnet und so das Hilfsrohr r und damit auch der Kabelinnenraum an die Vakuumpumpe angeschlossen. Mittels der Vakuumpumpe wird in dem Kabelinnenraum ein hohes Vakuum erzeugt, welches beispielsweise durch ein an dem Hilfsrohr r angebrachtes Manometer m gemessen wird. Infolge des hohen Vakuums im Kabelinnenraum wird die im Kabeldielektrikum eingeschlossene Luft in den Zwischenraum z austreten und die Feuchtigkeit verdunsten und durch die Vakuumpumpe abgesaugt werden. Zur Unterstützung des Trockenvorgauges kann das Meiumpresste Kabel erwärmtwerden, z. B. in der Weise, dass man durch den Leiter l des kabels einen elektrischen Strom (Heizstrom) sendet. Nach der Trocknung des Kabels-der Trockengrad kann durch verschiedene Messungen z. B. elektrische Kapazitätsmessungen, elektrische Isolationsmessungen usw. bestimmt werden-wird die Imprägnierung vorgenommen. Zu diesem Zweck wird in den Kabelinnenraum durch den Zwischenraum z Imprägnierungsmasse eingelassen, indem der Kabelinnenraum durch Öffnen des Ventiles' mit dem Massereservoir verbunden wird. Selbstverständlich kann das erfindungsgemässe Veifahren so abgeändert werden, dass das Kabel in üblicher Weise vorgetrocknet wird, und die Fertigtrocknung gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren erfolgt. Auch ist im Vorstehenden nur eine beispielsweise Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens beschrieben worden und kann die Durchführung des Verfahrens noch auf die verschiedenste Art erfolgen, z. B. in der Weise, dass der durch den Bleimantel geschaffene Kabelinnenraum, ohne ein Hilfsrohr zu verwenden, an die Vakuumpumpe angeschlossen wird und auch die Imprägnierungsmasse direkt in das Kabel z. B. durch eine Öffnung im Bleimantel eingelassen wird. An Stelle des Hilfsrohres)' (Fig. 2) kann auch. der Bleimantel b. etwas länger gepresst werden,-als es dem Kabel entspricht, und so ebenfalls ein Hilfsrohr geschaffen werden, das aber mit dem Bleimantel ein einheitliches Ganzes bildet. Nach der-Imprägnierung des Kabels kann schliesslich das Kabel noch kalibriert werden, so dass der zwischen Bleimantel und Kabel belassene Zwischenraum 2 verkleinert wird. Das Kalibrieren des Kabels kann dabei z. B. in der Weise erfolgen, dass man das Kabel durch ein Kaliber von entsprechender Weite durchzieht oder dass man es zwischen entsprechend kalibrierten Walzen walzt. Ganz ähnlich wie für Einleiterkabel kann das erfindungsgemässe Verfahren auch für Mehrleiter- kabel Anwendung finden. Auch hier wird zwischen Kabel und Bleimantel ein Zwischenraum 2 (Fig. 3) vorgesehen, in welchen bei der Evakuierung die im Kabeldielektrikum eingeschlossene Luft und Feuchtigkeit austreten und durch den hindurch die Imprägnierung des Kabels erfolgen kann. Bei Mehrleiterkabel können neben dem zylindrischen Zwisehenraum z auch die zwischen den EMI2.2 Zwischenräume z1 z2 z3 ... eingepresst werden (Fig. 5), so dass ein sternförmiges Kabel entsteht. PATENT-AN-SPRÜCHE : 1. Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln, bei welchem das ungetrocknete oder vorgetrocknet Kabel mit einem Bleimantel umpresst und der-durch den Bleimantel geschaffene Kabelinnenfaum bis zur Fertigtrocknung evakdiert wird, -dadurch gekennzeichnet, dass der-Bleimantel in seiner liehten-Weite grösser gepresst wird als es der Kabelseele entspricht.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den einzelnen isolierten Leitern auf@retenden zwickelförmigen Räume (z1,z2,z3...) als zusätzliche Hohlräume belassen werden.3. Verfahren nach-den Ansprüchen l und 2, dadurch gekennzeichnet, dass nach Trocknung und Imprägnierung der Kabelseele das Kabel kalibriert wird, so dass der Bleimantel in seiner lichten Weite verengt-wird.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT115983D AT115983B (de) | 1928-05-14 | 1928-05-14 | Verfahren zum Trocknen und Imprägnieren von elektrischen Kabeln. |
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1928
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