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der Blaswirkung der. Magnetspule zur Löschung des Lichtbogens von grösster Wichtigkeit. Diese kann jedoch beliebig gross sein. sie verhindert bei hohen Stromstärken das Stehenbleiben des Lichtbogens nicht, wenn die Magnetspule zu weit von den Kontakten entfernt ist.
Diesen Nachteil haben insbesondere
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seite der Maguetspule angeordnet sind. um ein rbergreifen des Lichtbogens auf den Auslösemechanismus zu verhindern. ist man gezwungen, den letzteren durch eine Wand von den Schaltkontakten zu trennen, so dass sich zwischen der Spule und den Kontakten der Raum für den Auslösemechanismus befindet. Die Spule ist dann verhältnismässig weit von den Kontakten entfernt und kann keine starke Blaswirkung mehr ausüben.
Es sind auch Überstromschalter bekanngeworden, bei welchen man diese Nachteile dadurch beseitigen wollte, dass man den Auslösemechanismus auf der einen und die Kontakte auf der andern
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Schaltkontaken eine Isolierwand vorgesehen ist. Dabei kann diese Wand eine ebene Platte sein. sie kann aber auch den Boden einer Kapsel bilden. welche die Magnetspule ringsum umschliesst,
Die Erfindung bezieht sieh auch auf. die besondere Ausbildung derartiger Überstromschalter. welche es ermöglicht, die Schalter ungeachtet der Anbringung der Isolierwand mittels Druckknopfes einzuschalten und auszusehalten.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1-5 ein Überstromschalter mit ebener Trenuwand zwischen der
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gegen den einen Schaltarm.
In den Fig. 10-12 ist in senkrechten Schnitten ein lberstromschalter mit abgeänderter Auslöse- vorrichtung und mit Druckknöpfen zum Ein- und Ausschalten dargestellt. Fig. 10 und 11 zeigen den Schalter in der Einschalt- und Ausschaltstellung. Fig. 12 ist eine Ansicht der Auslösevorrichtung, in der Richtung der Sehaltarme gesehen.
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An den Enden der unteren Glieder 9,9 sind aus isolierendem Stoff bestehende Rollen 12.. ? 2 vorgesehen, zwischen denen die auf dem Taucl1kem 5 sitzende Sperrscheibe 6 steht. Die oberen Glieder 8. 8 ragen
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auseinander. Der Schalter befindet sich dann in der Aussehaltstellung der Fig. 2.
Um den Stromkreis wieder schliessen zu können, ist ein Druckknopf 4S vorgesehen, der unter dem Einfluss einer Feder 19 steht. An dem Druckknopf befindet sich ein nach abwärts gerichteter Schalt- stab 20. welcher in die Öffnung 23 hineinpasst. Wenn der Knopf 18 nach abwärts gedruckt wird. schiebt der Schaltstab 20 den Tanchkern 5 zurück und bringt ihn wieder in die Einschaltstellung. Dabei legen
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erfolgen.
Die Bewegung des Tauchkerns nach unten ist durch eine in der Büchse. H sitzende Stellschraube 44 begrenzt, mit welcher die Einstellung des Schalters auf die gewünschte Auslosestromstärke erfolgt. Sobald der Tauchkern angezogen wird, verschliesst ein auf demselben angebrachtes Isolierstück4' ? die in der Trenn- wand 22 angebrachte Öffnung 2'3, damit der Öffnungsfunke nicht in das Innere der Spule übertreten kann.
Die Fig. 4 und 5 zeigen einen abgeänderten Verschluss für die Öffnung 2. 3 der Wand 22 in verschiedenen Stellungen. Eine Scheibe 17 steht unter der Wirkung einer Feder 21 und hält die Öffnung 2-3
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durch die Scheibe sogleich wieder geschlossen.
Die Wand 22 schliesst den Funkenraum 25 gegen die Spule und die Auslösevorrichtung sicher ab.
Sie könnte mit dem Spulengehäuse auch aus einem Stück bestehen.
Der Übnerstromschalter nach Fig. 6-9 unterscheidet sich von dem vorbeschriebenen im wesent- liehen dadurch, dass die Magnetspule 4, in welcher ein fester Eisenkern. 39 angebracht ist. von einer Kapsel 26 umschlossen ist und dass die Schliessung der Kontakte 10, 11 mit Hilfe des Fusskontaktzapfens 27 herbeigeführt werden kann. Die Kapsel 26 sitzt auf der Scheibe 3. Die Kontaktarme 8. 9 lagern auf
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in der Stellung der Fig. 7.
Wenn der Schalter in die Einschaltstellung zurückgebracht werden soll zieht man an dem Fusskontaktzapfen 27. An diesen ist eine Stange 31 angeschlossen, deren oberes Ende als Schleife ausgebildet ist. Die Schleife umfasst den Bolzen 30. Die Stange 31 wird durch eine Feder 3-3 die sich einerseits gegen eine Platte, 34, anderseits gegen einen Stift 35 der Stange. 34 stützt, in gehobener Lage gehalten. die durch den Bund 36 begrenzt wird. Beim Herabziehen der Stange'H wird der Kniehebel 28. 29 wieder
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knöpfe erfolgen, welche mittels Verbindungsstangen auf die auf der ändern Stirnseite der Magnetspule befindliche Auslösevorrichtung einwirken.
Dadurch ist es möglich. den Schalter in die Einschaltstellung zu bringen, ohne ihn aus dem Sicherungselement herausschrauben zu müssen, wie es bei dem vorbesellriebenen Schalter erforderlich ist. Der Schalter nach Fig. 10-12 zeichnet sich ferner dadurch aus, dass er einen festen Kontakt hat und dass zum Auslösen ein Kippgesperre vorgesehen ist.
Die Magnetspule, die auf den, Tauchkern 5 einwirkt, ist von der Kapsel 26 umschlossen. An dem Tauchkern ist mittels der Achse 40 der winkelförmige Hebel 41 angelenkt, der um den festen Zapfen 42 schwingt und unter der Wirkung von Totpunktfedern 50 steht, die einerseits an einem am Hebel 41 befestigten Querstift 43. anderseits an festen Armen 44 angreifen. Auf dem festen Zapfen 42 sitzt ferner drehbar eine Sperrscheibe 45. Diese hat eine Aussparung 46, durch welche der Stift 43 hindurchgeführt ist. Die Aussparung ist aber breiter, als die Dicke des Stiftes beträgt so dass dieser erst nach einem gewissen Weg an den gegenüberliegenden Rand der Aussparung anschlägt. Die Sperrscheibe liegt mit ihrer Stirnfläche vor einem Stift 47 des um den Zapfen 48 drehbaren doppelarmigen Hebels 49.
Bei dieser Lage der Sperrscheibe drückt der Hebel 49 die Kontaktfeder 52 gegen den festen Kontakt 51.
Der Schalter ist dann gemäss Fig. 10 in der Einschaltstellung.
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