AT115007B - Röntgenblende. - Google Patents

Röntgenblende.

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AT115007B
AT115007B AT115007DA AT115007B AT 115007 B AT115007 B AT 115007B AT 115007D A AT115007D A AT 115007DA AT 115007 B AT115007 B AT 115007B
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Rudolf Dr Mannl
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Rudolf Dr Mannl
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  • Vessels, Lead-In Wires, Accessory Apparatuses For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description


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  Röntgenblende. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Röntgenblende, bei welcher kurze, radial gegen den Mittelpunkt der Blendenscheibe gerichtete Lamellen oder Schutzwände angeordnet sind, dass eine gleichmässige Absorption der Sekundärstrahlung im ganzen Blendenbereich erzielt wird. 



   Der Nachteil der bekannten Röntgenblenden mit radialen Lamellen besteht darin, dass durch die Konvergenz der Lamellen, die peripheren Zonen der Blende in geringerem Grade gegen die seitliche   bildverschleiernde   Strahlung geschützt sind als die zentralen Zonen. 



     Erfindungsgemäss   werden statt relativ langer, radialer Lamellen, die sämtlich vom Rande der Blendenscheibe aus gegen das Zentrum zu geführt sind, derart kurze Lamellen benutzt, dass ihre Konvergenz sich nur in geringem Grade bemerkbar macht und dass sie im ganzen Blendenbereich gleichmässig verteilt werden können. Es ist klar, dass statt einzelner Lamellen, welche als Barrieren gegen die seitlichen Sekundärstrahlen wirken, auch Schlitze in Platten aus   röntgenlichtundurchlässigem   Material in derselben Verteilungsweise wie die Blechstreifen als "Blendenelemente" verwendet werden können.

   Zwar würde die strahlendichte Masse zwischen den Schlitzen relativ viel Primärstrahlen absorbieren, doch wäre innerhalb der Schlitze selbst der Blendeneffekt ein sehr hoher, so dass derartige Ausführungsformen für Anwendungen, bei welcher die Dauer der Expositionszeit belanglos ist, z. B. für technische Materialprüfungen in Betracht kämen. Damit die Wände, welche diese Schlitze an ihren Längsseiten begrenzen, eine genaue radiale Richtung erhalten, wäre es theoretisch notwendig, den Schlitzen eine schmale trapezartige Form zu geben. Bei einer entsprechenden Enge und Kürze des Schlitzes spielt jedoch die Konvergenz der Wände keine praktische Rolle. Die Schlitze können ebenso wie die aus Blech hergestellten Lamellen parallele Begrenzungsflächen aufweisen. 



     Erfindungsgemäss   ist bei der Verteilung der einzelnen Lamellen oder Schlitze in der Blende darauf zu achten, dass die zentralen und peripheren Kanten der Schutzwände in möglichst verschiedene Abstände vom Mittelpunkt zu stehen kommen, damit sich die von ihnen (bei der Rotation der Blende) gezogenen Schattenkreise nicht zu stärkeren Ringen summieren können. Bei der grossen Zahl der Blendenelemente ist bei erfindungsgemässer Ausführung eine konzentrische Streifung des Gesichtsfeldes kaum wahrnehmbar. Um eine solche weiter zu verhindern, haben   erfindungsgemäss   die peripheren und zentralen Kanten der Schutzwände verminderte Materialsträrke, so dass sie teilweise von den Primärstrahlen durchdrungen, als unscharf gegen die Umgebung abgesetzt werden. 



   In analoger Weise haben bei der Verwendung von Schlitzen als Blendenelemente die Spalten sowohl gegen die Mitte, als auch gegen die Peripherie der Blende zu, verengt zu werden, so dass scharfe, sich als Schattenkreise markierende Übergänge vermieden werden. 



   In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele schematisch dargestellt. Fig 1 zeigt die Verteilung der Schutzwände um eine gemeinsame Achse. Es ist ersichtlich dass jede Lamelle in einer andern Entfernung vom Zentrum angebracht und von den benachbarten Lamellen durch regelmässige Abstände getrennt ist. Diese Verteilungsart führt beispielsweise zur Anordnung der Schutzwände auf einer Spirale. Es muss aber betont werden, dass die "Spirale" hiebei 

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Claims (1)

  1. keine Bedeutung hat. Sie soll nur bei der Herstellung der Blende eine Anleitung geben, wie jede Lamelle in einer ändern Entfernung vom Blendenmittelpunkt anzubringen ist. Es konnte auch ein ganz anderer beliebiger Gruppierungsmodus im Rahmen des Erfindungsgedankens Anwendung finden. Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch. Z von x nach x. Fig. 3 einen Teil der Blendenscheibe nach Anspruch 1 und 3, wobei die Abnahme der Materialstärke an den zentralen und peripheren Kanten der Schutzwand zu sehen ist. Auch die verschiedenen Entfernungen der einzelnen Schutzwände vom Zentrum der Blendenscheibe kommen zum Ausdruck.
    Fig. 4 und 5 zeigen eine Schutzwand'mit zugeschärften Kanten.
    Fig. 6 stellt eine Ausuhrungsform nach Anspruch 2 dar. Eine strahlendichte Scheibe c ist von radial gestellten peripher und zentral verengten Schlitzen durchbrochen.
    Fig. 7 und 8 zeigen die Schlitze b in der Platte c.
    PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Röntgenblende mit radial gestellten Lamellen, dadurch gekennzeichnet, dass diese so kurz gewählt sind, dass sich ihre Konvergenz zueinander nur wenig bemerkbar macht und dass die Abstände zwischen den einzelnen Lamellen überall die gleichen sind.
    2. Röntgenblende nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (Schutzwände) an ihren mit der Blendenachse parallelen Kanten zugeschärft sind.
    3. Röntgenblende nach Anspruch 1, bei der die Lamellen (Schutzwände) durch Schlitzen eines strahlenundurchlässigen Materials gebildet werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Breite der Schlitze gegen deren Enden zu abnimmt. EMI2.1
AT115007D 1926-04-30 1927-04-19 Röntgenblende. AT115007B (de)

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