DE709548C - Gitterelektrode fuer Entladungsroehren - Google Patents

Gitterelektrode fuer Entladungsroehren

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Publication number
DE709548C
DE709548C DET47825D DET0047825D DE709548C DE 709548 C DE709548 C DE 709548C DE T47825 D DET47825 D DE T47825D DE T0047825 D DET0047825 D DE T0047825D DE 709548 C DE709548 C DE 709548C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grid
sheet metal
wire
grid electrode
hooks
Prior art date
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Expired
Application number
DET47825D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Karl Steimel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET47825D priority Critical patent/DE709548C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE709548C publication Critical patent/DE709548C/de
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J19/00Details of vacuum tubes of the types covered by group H01J21/00
    • H01J19/28Non-electron-emitting electrodes; Screens
    • H01J19/38Control electrodes, e.g. grid
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0001Electrodes and electrode systems suitable for discharge tubes or lamps
    • H01J2893/0012Constructional arrangements
    • H01J2893/0015Non-sealed electrodes

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

  • Gitterelektrode für Entladungsröhren Die Erfindung betrifft eine Gitterelektrode, die aus zwei Blechstreifen oder -scheiten mit Häkchen oder Zungen besteht, zwischen denen die draht- oder bandförmige Gitterbespannung im Zickzack oder mäanderförmig hin und her geführt ist.
  • Bei derartigen Gittern besteht die Gefahr, daß die Gitterdrähte infolge der bei der Herstellung oder während des Betriebes auftretenden Erwärmung ihre Spannung verlieren und durchhängen, so daß Kurzschlüsse möglich sind und die Kenngrößen der Röhre (Durchgriff, Elektrodenkapazität usw.) sich ändern. Die bekannte Verspannung der Gitterdrähte mittels Federn bringt nicht immer eine ausreichende Abhilfe, da Federn ermüden und bei der Erwärmung ihre Federkraft ganz oder teilweise einbügen.
  • Es ist ferner bekannt, Haltestreben verschiedener Elektroden, die in einer gemeinsamen Isolierbrücke eingespannt sind, aus Stoffen mit so. verschiedenen Wärmeausdehnungskoeffizienten herzustellen, daß die Haltestreben bei verschiedener Erwärmung der . Elektroden alle gleich lang bleiben und sich nicht verwerfen.
  • Gemäß der Erfindung werden bei einer Gitterelektrode für Entladungsröhren, die aus zwei Blechstreifen oder -scheib:en mit Häkchen oder Zungen und- einer zwischen dieseln im Zickzack oder manderförmi,g hin und her geführten draht- oder bandförmigen Gitterbespannung besteht, die Blechstreifen oder -Scheiben miteinander durch Haltestreben, deren Wärmeausdehnungsziffer größer ist als die der Gitterbespannung,. derart verbunden, daß die Gitterdrähte auch bei Betriebstemperatur gespannt sind. Diese Verspannung unterliegt keiner Ermüdung. Indem man zusätzlich die Häkchen oder Zungen federnd ausbildet, läßt sich die Gefahr des Reißens der Gitterdrähte beseitigen und auch beim Zusammenbau des Elektrodensystems eine Spannung der Gitterdrähte erreichen.
  • Nähere Einzelheiten der Erfindung sollen an Hand der Zeichnung angegeben werden. Die Abb. i zeigt als einfachstes Beispiel ein ebenes Gitter in zwei Rissen. Zu beiden Seiten desselben sind Blechstreifen i angeordnet, die von Haltestreben 2 getragen werden, z. B. an diesen festgeschweißt sind. An den Blechstreifen i sind Häkchen 3 befestigt. Di ,''@ Häkchen können auf sehr einfache Wei aus dem Blechstreifen selbst herausgearbeitet werden, indem man am Rande senkrechte Einschnitte macht und jede zweite so gebildete Blechzunge aus der Blechebene herausbiegt, wie es der untere Teil der Abb. i erkennen läßt. Zwischen den beiden Blechstreifen i, deren Häkchen gegeneinander so versetzt sind, daß jedem Häkchen auf der einen Seite eine Lücke auf der anderen Seite gegenübersteht, wird nun der Gitterdraht 4. im Zickzack hin und her geführt. Anfang und Ende des Gitterdrahtes werden auf den Blechstreifen oder den Haltestreben festgeschweißt.
  • Durch die betriebsmäßige Erwärmung dehnen sich die Gitterdrähte 4 aus, so daß die Gefahr besteht, daß sie schlaff werden und durchhängen. Dies läßt sich dadurch vermeiden, daß man die Haltestreben 2, welche die Blechstreifen i im Abstand halten, aus einem Werkstoff herstellt, dessen Wärmeausd@ehnungsziffer größer ist als die des Gitterdrahtes. Infolgedessen dehnen sich die "Haltestreben mehr aus als der Gitterdraht und halten diesen stets gespannt. Es bereitet keine Schwierigkeiten, die Häkchen so stark federnd zu machen, daß sie eine unzulässige Zugbeanspruchung des Gitterdrahtes verhindern. An Stelle des Drahtes 4 kann für die Gitterbespannung auch ein bandförmiger Leiter verwendet werden, der dann zweckmäßig so angeordnet wird, daß seine Breitseite zur Gitterfläche senkrecht steht. Diese sog. Hochkantsteggitter haben den Vorteil einer besonders guten elektronenoptischen Wirkung. Wenn man die Breite der Häkchen 3 und der Lücken entsprechend bemißt (Lückenbreite = Häkchenbreite -f- zwei Drahtdurchmesser), läßt es sich leicht erreichen, daß die einzelnen Abschnitte der Gitterbespannung zueinander parallel sind.
  • Viel häufiger als ebene Gitter verwendet man zylindrische oder kastenförmige Gitter. Die Abb.2 zeigt Schnitte durch ein zylindrisches Gitter, wobei jedoch gleich jetzt bemerkt werden soll, daß der Querschnitt ebünsogut ein Oval, eine Ellipse oder ein Vi@el@eck sein kann. An beiden Enden des Gitters befinden sich Blechringe i, die am Rande mit Häkchen 3 besetzt und an den Haltestreben 2 befestigt sind. Zwischen den Häkchen ist wieder der Gitterdraht 4. verspannt. Es ist angenommen, daß auf der rechten Hälfte des Gitters die Gitterdrähte 4 gleichmäßige Abstände haben; der Durchgriff durch diese C4tt-erhälfte ist daher längs des Umfanges
    stant. Auf der linken Hälfte ist die Breite
    Häkchen ungleich, beispielsweise derart,
    `däß der Drahtabstand in der Mitte am größten ist und gegen die Haltestreben hin abnimmt.
  • Als Träger für die Gitterbespannung kann man auch Blechscheiben verwenden, deren Ebene zur Gitterfläche senkrecht steht. Diesen Fall zeigt die Abb.3. Zu beiden Seiten des Gitters sind Blechringe i angeordnet, die mittels der ausgestanzten und rechtwinklig abgebogenen Lappen 5 an den Haltestreben 2 befestigt sind. Am Umfang der Ringe i sind kerben ausgeschnitten oder ausgestanzt, zwischen denen die Blechzungen 6 stehenbleiben. Im Bedarfsfalle können die vorderen Enden dieser Zungen auch in ähnlicher Weise wie die Lappen 5 hochgebogen werden. Zwischen den Blechzungen wird wieder der Gitterdraht4 hin und her gespannt. Man kann aber auch so vorgehen, daß am Umfang der Röhre i nur Schlitze 7 von der Breite des Gitterdrahtdurchmessers eingeschnitten werden und der Gitterdraht in diese Schlitze eingelegt wird. Die Schlitze können dabei entweder radial stehen, wie gezeichnet, oder .etwas schräg zum Radius, wodurch ein Herausrutschen des Gitterdrahtes mit Sicherheit vermieden wird.
  • Die beschriebenen Gitterformen lassen sich für Entladungsröhren jeder Art, wie Verstärker, Sender und Gleichrichterröhren und Abstimmanzeigeröhren mit Leuchtschirm, verwenden.

Claims (2)

  1. PATL:NTANSi'LZÜCHL: i. Gitterelektrode für Entladungsröhren, bestehend aus zwei Blechstreifen oder -Scheiben mit Häkchen oder Zungen, zwischen denen die draht- oder bandförmige Gitterbespannung im Zickzack öder mäanderförmig hin und her geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Blechstreifen oder -Scheiben miteinander durch Haltestreben, deren Wärmeausdehnungsziffer größer ist als die der Gitterbespannung, derart verbunden sind, daß die Gitterdrähte auch bei Betriebstemperatur gespannt sind.
  2. 2. Gitterelektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Häkchen oder Zungen federnd ausgebildet sind.
DET47825D 1936-11-29 1936-11-29 Gitterelektrode fuer Entladungsroehren Expired DE709548C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DET47825D DE709548C (de) 1936-11-29 1936-11-29 Gitterelektrode fuer Entladungsroehren

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DET47825D DE709548C (de) 1936-11-29 1936-11-29 Gitterelektrode fuer Entladungsroehren

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Publication Number Publication Date
DE709548C true DE709548C (de) 1941-08-20

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ID=7562710

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DET47825D Expired DE709548C (de) 1936-11-29 1936-11-29 Gitterelektrode fuer Entladungsroehren

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DE (1) DE709548C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973207C (de) * 1954-08-14 1959-12-24 Csf Verzoegerungsleitung der Sprossenbauart zur Verwendung in einer Wanderfeldroehre

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE973207C (de) * 1954-08-14 1959-12-24 Csf Verzoegerungsleitung der Sprossenbauart zur Verwendung in einer Wanderfeldroehre

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