AT114944B - Pyrophores Streichfeuerzeug. - Google Patents
Pyrophores Streichfeuerzeug.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1>
Pyrophores Streichfeuerzeug.
Gegenstand der Erfindung ist ein pyrophores Streichfeuerzeug, bei (lem in bekannter Weise durch Entlangstreichen eines Kratzers an einem aus Zereisen bestehenden Zündstein eine Funkengarbe erzeugt wird, die den Docht eines Benzinbehälters entflammt oder eine Lunte in Brand setzt.
Der Zweck wird der Erfindung gemäss dadurch erreicht, dass der Dochtträger eine Schnappfeder trägt, die den Sprungdeckel geschlossen hält und bei durch Ausziehen des
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des Dochtträgers begrenzt.
Das Feuerzeug besitzt eine Aussenhülse 1. in welcher der bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als Benzinbehälter 2 ausgebildete Dochtträger verschiebbar angeordnet ist.
Die Aussenhülse 1 ist durch einen Springdeckel 3 abschliessbar, der an der freien Seite eine mit Schlitz versehene Zunge 4 und in der Mitte eine nach unten offene Hülse 5 aufweist, die sich bei geschlossenem Deckel auf den Rand der Hülse des Dochtes 14 setzt, um ein Verdunsten des Benzins zu verhüten.
Mit dem Behälter 2 ist einerseits eine Schnappfeder 8 gelenkig verbunden. die durch eine Feder 9 nach aussen gedrückt wird, um in den Schlitz der Zunge 4 des Deckels einzugreifen, diesen also geschlossen zu halten.
An der Aussenhülse 1 ist innen ein Vorsprung 7 vorgesehen, der beim Abwärtsziehen des Behälters 2 die Schnappfeder 8 zurückdrückt, so dass diese den Deckel 3 freigibt.
Auf der andern Seite des Behälters 2 ist auf einem Stift 12 ein Kratzer 10 drehbar angeordnet, der von einer Feder 11 gegen den in der Aussenhülse 1 befestigten Zündstein 6 gedrückt wird. Am unteren Ende ist der Behälter 2 mit einer Füllschraube 13 ausgerüstet, deren vorstehender Rand gleichzeitig als Griff zur Bewegung des Behälters 2 dient.
Zur Benutzung des Feuerzeuges wird der Dochtträger 2 an der Schraube 13 abwärtsgezogen, wie Fig. 2 veranschaulicht. Hiebei wird die Schnappfeder 8 durch den Vorsprung 7 zurückgedrückt, so dass sich der Springdeckel 3 unter dem Einflusse der in seinem Scharnier in bekannter Weise angeordneten, nicht gezeichneten Feder öffnet. Die Schnappfeder 8 ist am oberen Ende bei 8'derart ausgebildet. dass sie leicht aus dem Schlitz der Zunge 4 des Deckels herausgleitet. Das obere Ende 10'des Kratzers 10 ist derart geformt, dass bei dieser Abwärtsbewegung eine Funkengarbe nicht entsteht. Nunmehr wird der Behälter 2 wieder aufwärtsgeschoben und dabei schabt der Kratzer 10 mit seinem Ende < /von dem Zünd- stein 6 eine Funkengarbe ab, die den Docht 14 entflammt.
Da diese Funkengarbe sich innerhalb der Aussenhülse 1 entwickelt, so tritt die Zündung regelmässig mit Sicherheit ein.
Statt des Benzinbehälters mit Docht 14 kann auch eine einfache zylindrische Hülse mit einer Lente genommen werden, die durch die Funkengarbe beim Aufwärtsstossen des Luntenträgers in Brand gesetzt wird. Der Verschluss des Deckels kann nafürlich auch in anderer Weise ausgebildet werden. wie auch die Freigabe des Deckels mit ändern Hilfsmitteln erfolgbql konnte.
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Der Zündstein ist zweckmässig von unten in eine durch Drücken erzeugte Aussparung der Aussenhülse 1 eingeschoben, so dass er nach der Innenseite frei liegt. Die Befestigung des Zündsteines an der Hülse 1 ist natürlich beliebig. Der Kratzer 10 kann auch die Schnappfeder 8 ersetzen, so dass der Kratzer den Springdeckel festhält und freigibt, die Feder 8 also fortfällt ; der Kratzer und der Zündstein müssen dann auf der andern Seite liegen.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Streichfeuerzeug mit Springdeckel und einem, in einer Hülle verschiebbaren Docht oder Luntenträger, bei deren gegenseitiger Verschiebung die Zündung erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Dochtträger (2) eine Schnappfeder (8) trägt, die bei geschlossenem Feuerzeug in den Springdeokel (3) greift und ihn geschlossen hält, während sie beim Öffnen durch Ausziehen des Dochtträgers gegen einen Vorsprung (1) in der Hülle (1) stösst und die Bewegung des Dochtträgers (2) begrenzt. EMI2.1
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE114944X | 1927-11-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT114944B true AT114944B (de) | 1929-11-11 |
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ID=5654030
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT114944D AT114944B (de) | 1927-11-23 | 1928-01-12 | Pyrophores Streichfeuerzeug. |
Country Status (1)
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-
1928
- 1928-01-12 AT AT114944D patent/AT114944B/de active
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