AT114688B - Elektromotor. - Google Patents

Elektromotor.

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AT114688B
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AT
Austria
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liquid
rotor
chamber
electric motor
driving part
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Inventor
Richard Ing Gold
Julius Ing Schmauss
Original Assignee
Richard Ing Gold
Julius Ing Schmauss
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromotor. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, Elektromotoren so auszugestalten, dass sie auch, in eine Flüssigkeit, wie Wasser, Rohöl u. a. m., eingetaucht, ungestört arbeiten können. Zu diesem Zweck soll in den Spalt zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil des Motors eine flüssigkeitsdichte Zwischenwand eingelegt werden, die an das Gehäuse des gegen solche Flüssigkeiten empfindlichen treibenden Teiles, vorzugsweise des Stators, ringsherum dicht angeschlossen wird, so dass dann der Stator vollkommen eingekapselt ist. Die freien Räume der durch diese Einkapselung des Stators gebildeten, im Querschnitt ringförmigen Kammer sind mit isolierendem Öl gefüllt und, da der Rotor so beschaffen sein kann, dass er gegen den Einfluss von Wasser und andern Flüssigkeiten unempfindlich ist, so kann ein solcher Motor z.

   B. zum direkten Antrieb einer unter Wasser, Rohöl od. dgl. befindlichen Pumpe benutzt werden, wobei 
 EMI1.1 
 wurde die im Spalt befindliche rohrförmige Zwischenwand so stark bemessen, dass sie dem hydrostatischen Druck der zu fördernden Flüssigkeit standzuhalten vermochte, was aber nur dadurch möglich wurde, dass die Abmessungen aller Organe des Motors eine dementsprechende Weite des Spaltes zuliessen. 



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist nun ein solcher Motor, bei welchem die in dem Spalt befindliche, die Einkapselung des Stators gegen den Rotor hin abschliessende rohrförmige Zwischenwand so dünn als   möglich,   z. B. aus einem 0.1 mm dicken Stahlblech, gemacht ist, so dass diese Zwischenwand für sich allein gegen Deformationen infolge des hydrostatischen Druckes der zu fördernden Flüssigkeit nicht widerstandsfähig wäre, dass aber anderseits durch eine von hydrostatischen Druck beeinflusste selbsttätige Einrichtung dafür gesorgt ist, dass der Druck der die Einkapselung des Stators erfüllenden Flüssigkeit stets auf der gleichen Höhe gehalten wird wie der hydrostatische Druck der zu fördernden Flüssigkeit, wobei auch die Wärmedehnungen der Isolierflüssigkeit berücksichtigt werden können. 



  Da nun die Zwischenwand auf beiden Seiten unter gleichem   Flüssigkeitsdruck   steht, so kann sie so dünn gemacht werden, dass auch ein nur ganz enger Spalt zwischen Rotor und Stator genügt, der eine ganz bedeutende Verkleinerung der Abmessungen aller Organe ermöglicht. 



   Das Gehäuse des Motors kann so ausgebildet sein, dass die zu fördernde Flüssigkeit, in die der Motor eingetaucht ist, den Rotor frei umspülen kann, und der Rotor kann so von Kanälen durchsetzt sein, dass er von der sie durchströmenden Flüssigkeit wirksam gekühlt wird. 



   Eine Ausführungsform eines solchen Motors ist in der Zeichnung in Fig. 1 in einem Axialschnitt und in Fig 2 in einem Querschnitt nach der Linie   A-B   dargestellt. 



   Der Läufer 1 sitzt auf der Welle 2, die in den Lagern 3 und 4 des Gehäuses   o   gelagert ist, welches auch den Ständer 6 mit seinen Wicklungen 7   umsehliesst.   Das Gehäuse   5   besteht hier aus einem rohr-   förmigen Teil   und den   Endstücken     8 und   9, welch letzteres durch einen, das Lager 4 enthaltenden Deckel 10 abgeschlossen ist. Die Endstücke 8 und 9 enthalten einwärts vorragende Flanschen 11, 12, an deren Innenbegrenzung ein rohrförmiger Schirm 13 dicht befestigt ist. Hiedurch ist durch das Gehäuse 5, die beiden Flanschen 11 und 12 und den rohrförmigen Schirm 13 eine allseitig geschlossene, ringzylindrische Kammer gebildet, innerhalb deren der Ständer 6 des Motors mit all seinen Wicklungen eingeschlossen ist.

   Das Stromzuleitungskabel 14 des Ständers kann in einfacher Weise   flüssigkeitsdicht   an einer Stelle des Gehäuses durchgeführt werden. 



     Der rohrförmige Schirm 13   darf, da er im Spalt zwischen Ständer und Läufer liegt, nur eine Wandstärke von Bruchteilen eines Millimeters aufweisen. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



     Da. nun eine.   derart   dünne   Wand. schon durch einen verhältnismässig geringen   Flüssigkeitsdruck   deformiert oder vielleicht gar zerrissen werden könnte, so muss man, wenn der Motor in einiger Tiefe unterhalb   eines-Flüssigkeitsspiegels sicher   arbeiten soll, dafür sorgen, dass   die Trennungswand. M   vor einem hydrostatischen Überdruck geschützt werde.-Bei verhältnismässig geringen hydrostatischen 
 EMI2.1 
 einer isolierenden, erstarrenden Vergtissmasse auszugiessen, um der dünnen Wand 13 die nötige Abstützung zu bieten.   Bei höheren Überdrücken   wird es sich aber empfehlen, die Hohlräume der genannten ringzylindrisehen.

   Kammer, die durch die Ständerlamellen durchsetzende Kanäle 15 miteinander verbünden sind, mit. einer isolierenden Flüssigkeit, etwa   Transformaterenöl,   zu füllen und eine Einrichtung zu schaffen, die es gestattet, diese   Olfüllung   jeweils selbsttätig unter denselben Druck zu setzen, der von aussen her   auf -die Trennungswand 1. 3   wirkt. Eine solche   Einrichtung   kann z.   B.   aus einer Membran-   dose. M   bestehen, die an irgendeiner Stelle an den   Innenraum der ringzylindrischen   Kammer ange-   schlosse  ist ul1d siclì   infolgedessen auch mit dem in diese Kammer eingefüllten Öl füllt.

   Diese Dose ist von aussen durch den hydrostatischen Druck der Flüssigkeit, unter dem der Motor arbeiten soll. belastet und der hiedurch sich in ihrem   Innern   ausbildende Flüssigkeitsdruck pflanzt sich in die ringzylindrische Kammer des Gehäuses 5 fort, so dass auch die darin befindliche Flüssigkeit den gleichen Druck annimmt und-also die   Trennungswand   13 vollkommen entlastet wird. 
 EMI2.2 
 

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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> und dem getriebenen Teil eingesetzte Zwischenwand flüssigkeitsdicht eingekapselt ist, wobei die so gebildete, den treibenden Teil enthaltende, im Querschnitt ringförmige Kammer mit einem flüssigen Isolationsmittel gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, dass an diese Kammer eine unter dem Einfluss des äusseren hydrostatischen Druckes stehende besondere Einrichtung (16) angeschlossen ist, die selbsttätig den Druck im Innern der Kammer dem äussern hydrostatischen Druck gleichmacht, wobei der den getriebenen Teil enthaltende Lichtraum des treibenden Teiles der äussern, zu fördernden Flüssigkeit frei zugänglich sein kann.
    2. Elektromotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Begrenzung der den treibenden Teil enthaltenden Kammer an einer oder mehreren Stellen durch Einschalten einer Membran, Membrandose (16) od. dgl. nachgiebig gemacht ist.
    3. Elektromotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Läufer axiale (20) und radiale (17) Spalte oder Kanäle enthält, die zum Zwecke der Kühlung des Ständers eine Zirkulation der zu dem Läufer zugelassenen Flüssigkeit durch den Spalt zwischen Läufer und Ständer hindurch erzeugen. EMI3.1
AT114688D 1927-02-22 1927-02-22 Elektromotor. AT114688B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029083B (de) * 1954-06-05 1958-04-30 Siemens Ag Staenderwicklungsanordnung fuer mit Fluessigkeit gefuellte elektrische Hochspannungsmaschinen, insbesondere fuer Hochspannungstauchpumpenmotoren
DE1052540B (de) * 1954-07-09 1959-03-12 Nikolaus Laing Anordnung zur Verhinderung von Gasverlusten in vollgekapselten, unter einem Fluessigkeitsspiegel arbeitenden elektrischen Kommutatormaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1029083B (de) * 1954-06-05 1958-04-30 Siemens Ag Staenderwicklungsanordnung fuer mit Fluessigkeit gefuellte elektrische Hochspannungsmaschinen, insbesondere fuer Hochspannungstauchpumpenmotoren
DE1052540B (de) * 1954-07-09 1959-03-12 Nikolaus Laing Anordnung zur Verhinderung von Gasverlusten in vollgekapselten, unter einem Fluessigkeitsspiegel arbeitenden elektrischen Kommutatormaschinen

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