AT114464B - Verfahren zum Imprägnieren von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten, -säulen, -ständern u. dgl. - Google Patents

Verfahren zum Imprägnieren von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten, -säulen, -ständern u. dgl.

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AT114464B
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metal sleeve
impregnation
mast
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soil
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Maximilian Mayerl
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Maximilian Mayerl
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  Verfahren zum Imprägnieren von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten, -säulen,   ständern   u. dgl. 
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 der Blechform eingegossen, worauf das Einsaugen des Imprägnierungsmittels in das Holz in bekannter Weise erfolgt. 



   Die Imprägnierung des Holzes (des Holzgegenstandes) wird durch beliebig lang andauerndes Stehen 
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 unter die Oberfläche des Umgeländes gesunken ist. Ein etwaiger Abgang wird durch Nachfüllen von   Imprägnierungsflüssigkeit ausgeglichen.   



   Die Abmontierung der Blechform erfolgt in der Weise, dass vorerst der   Ergänzungsblechstreifen   mittels des Hakens entfernt wird, indem an diesem Haken ein Hebel (Stange od.   dgl.)   angesetzt wird mittels dessen er leicht herausgezogen werden kann. In der gleichen Weise wird auch der grössere Teil der Blechform, die biegsame Metallhülse   F1,   mittels der beiden angenieteten Haken herausgezogen. Es wird   ausdrücklich   hervorgehoben, dass für dieses Herausziehen der Blechform der Mast nicht abermals freizulegen ist. Jetzt wird das Erdreich rings um den Mast fest angestampft, so dass es überall dicht an den Mast anschliesst.

   Das durch etwaiges Nachfüllen ergänzte und bis zur Erdoberfläche reichende
Imprägnierungsmittel vermengt sich nun in bekannter Weise mit dem umgebenden feinen Erdreich zu einer zunächst breiigen Masse, die zu einer Kruste erstarrt und den Holzgegenstand dicht   umschliesst.   



   Es befindet sich somit auf beiläufig 1 bis 11/2 m (Länge der Blechform) des durch diesen einen Arbeits- vorgang doppelt, das heisst gleichzeitig nach innen (Holz) und nach aussen (Erdreich) imprägnierten Holz- gegenstandes ungefähr 8 bis 12 vollkommen nutzbar verwendetes Imprägnierungsmittel   I   (Fig.   2a   und   2b)   sowohl im Holz als auch im umgebenden Erdreich dauernd gebunden, so dass dieses Verfahren als bisher noch nicht angewendete Doppelimprägnierung anzusehen ist. 



   Die herausgezogene Blechform wird dann für das Imprägnierungsverfahren bei anderen Holz- gegenständen wiederholt verwendet. 



   In   Ausnahmefällen-z.   B. zur Vermeidung unschönen Aussehens, wie es z. B. bei besonders stark angefaulten Holzgegenständen zutreffen kann u.   dgl. - kann   die Blechform mit z. B. imprägniertem grobkörnigen Sand vollgefüllt und festgestampft und am Holzgegenstand belassen werden. 



   Nach diesem Verfahren können daher z. B. insbesondere Holzmaste bestehender und bereits im
Betrieb befindlicher Telefon-, Telegraphen-und elektrischer Leitungen, ja selbst von Hochspannung- leitungen, ohne die geringste Betriebsstörung imprägniert werden, da der ganze Arbeitsvorgang am stehen- den Mast ausgeführt wird, also ohne ein Abmontieren der Leitungsdrähte oder sonstige, nur nach Ab- schalten der Leitungen durchführbare Arbeiten vorzunehmen. Dies ist insbesondere für solche Leitungen von besonderer Wichtigkeit, bei welchen sich bereits stark angefaulte und zum Auswechseln bestimmte
Maste befinden, welche aber durch dieses Verfahren noch gerettet und noch jahrelang erhalten werden können, so dass deren nur bei ausgeschalteter Leitung mögliches Auswechseln entfällt.

   Gegenüber dem kostspieligen und nur mit Betriebsunterbrechung möglichen Auswechseln besitzt dieses Verfahren somit einen durch bedeutend geringere Kosten und Wegfall jedweder Betriebsunterbrechung gekennzeichneten
Vorzug.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Imprägnieren von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten,-säulen,-Ständern u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass eine ursprünglich offene, biegsame, anpassbare, abdichtbar und ausziehbare Metallhülse (fi um den durch Aufgraben freigelegten Mast herumgelegt wird, welche Metall- hülse an den beiden Längsseiten Nuten (a) besitzt, in welche Nuten ein Ergänzungsblechstreifen (F2J von der jeweiligen Mastdicke entsprechender Breite eingeschoben wird, wodurch eine und dieselbe Metall- hülse an jedwede Mastdicke angepasst werden kann, dass ferner die Metallhülse seitlich und unten abgedichtet und dass vor dem Weiterarbeiten die Grube zugeschüttet und durch Feststampfen das Erdreich an der Metallhülse festgelagert wird,
    wobei allenfalls unmittelbar um die Metallhülse herum besonders ausgewähltes, für eine innige Bindung mit dem Imprägnierungsmittel geeignetes Erdreich gelagert wird, durch welches Zuschütten auch die Metallhülse mit ihren Nuten gegen den Ergänzungsblechstreifen gepresst und dadurch die Abdichtung vervollständigt wird, worauf in bekannter Weise das zur Verwendung kommende Imprägnierungsmittel in den Zwischenraum zwischen Metallhülse und Holzgegenstand ein- gegossen und in demselben während einer beliebigen, für das Einsaugen in das Holz als ausreichend erachteten Zeit belassen wird,
    nach welcher Zeit ein durch dieses Einsaugen in das Holz entstandener Abgang an Imprägnierungsmittel durch Nachfüllen bis zum Niveau des Umterrains ergänzt und die Metallhülse mittels der an ihr und dem jeweils zur Verwendung gekommenen Ergänzungsblechstreifen angenieteten Haken (H) unter Zurücklassung des Imprägnierungsmittels am Mast und, ohne die Grube abermals zu öffnen, herausgezogen wird, so dass durch dieses am Mast zurückgelassene Imprägnierung- mittel auch das den Mast umgebende und durch Feststampfen noch fester gegen denselben gelagerte Erdreich ebenfalls imprägniert wird, so dass durch diesen einen Arbeitsvorgang die Tränkung sowohl des Holzes als auch des umgebenden Erdreichs bewirkt wird.
AT114464D 1928-01-14 1928-01-14 Verfahren zum Imprägnieren von bereits im Erdreich versetzten Holzmasten, -säulen, -ständern u. dgl. AT114464B (de)

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