AT114456B - Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen bei Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents
Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen bei Verbrennungskraftmaschinen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen bei Verbrennungslu'aftmaschinen. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren, bei Verbrennungskraftmaschinen die Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen dadurch zu verhindern oder zu vermindern, dass die Schmierung mittels eines Schmieröles erfolgt, das einen Gehalt an Seife, insbesondere einer Alkalimetall-Fettsäureseife, von weniger als 0-5% vom Gewicht des Öles besitzt. Schmieröle mit einer Sayboltviskosität von etwa 285 bis 290 Sekunden bei 38 C, die etwa 0'15 bis 0'25% einer Natriumseife, insbesondere Natriumoleat enthalten, geben vorzügliche Erfolge. Ein mittlerer Prozentsatz, etwa 0'17%, hat bei ausgedehnten Versuchen einen Höchstwert ergeben. Aus den weiteren Ausführungen der Beschreibung wird sieh ergeben, dass die Wirkung der Seife nicht nur darin besteht, die Viskosität des Schmieröles oder dessen Schmiereigenschaften zu verbessern. Auf alle Fälle ist es vorteilhaft, ein Öl zu verwenden, das an und für sich schon gut zur Verwendung als Zylinderöl für Verbrennungskraftmaschinen geeignet ist. Die vorliegende Erfindung gründet sich auf der Entdeckung, dass der Seife besondere Wirkungen vornehmlich auf diejenigen Teile zukommen, die der Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen ausgesetzt sind. Eine weitere Wirkung der Erfindung ist, dass die Seife die Reibung auf allen Druck ausgesetzten und bewegten Teilen herabsetzt und die Ausbildung der wünschenswerten Ölfilmsehmierung gestattet. In manchen Fällen empfiehlt es sich, ein Weiss öl oder ein anderes hochgereinigtes Kohlenwasserstofföl mit schmierenden Eigenschaften und mit einer Farbe von +22 oder mehr der Sayboltskala unter Zusatz von Seife der oben beschriebenen Art zu verwenden. Solche Öle widerstehen der Oxydation sowie andern chemischen Veränderungen viel besser als die billigeren Schmieröle gewöhnlicher Art, und es rechtfertigt sieh die Anwendung von Weiss ölen durch ihre längere Gebrauehsdauer. Die Menge der zugesetzten Seife kann bei den Weissölen u. dgl. dieselbe wie die obenerwähnte sein. Bei Bereitung des Ölseifenschmiermittels ist es im allgemeinen zweckmässig, Wärme anzuwenden. Hiedurch wird die Lösung erleichtert und die Neigung der Seife, sich vom Öl zu trennen, herabgesetzt, welch letztere Schwierigkeit bei kalt bereiteten Lösungen vorkommen kann. Es wurde durch ausgedehnte Versuche im Laboratorium und unter Betriebsbedingungen festgestellt, dass die Anwesenheit von Seife der angegebenen Art in einem Schmiermittel für Verbrennungkraftmaschine von ausgesprochen vorteilhafter Wirkung ist. Die Bildung von kohligen Niederschlägen auf den Zylinderwandungen wird weitgehend vermindert, und das Klopfen der Maschine wird auf ein Mindestmass herabgedrückt. In vielen Fällen hatte die Verwendung des vorliegenden Schmierpräparates zur Folge, dass schon gebildete kohlige Abscheidungen verschwanden. Unter andern Vorteilen ergibt die Anwendung des Schmiermittels eine Herabsetzung der Temperatur in der Maschine und eine Steigerung der Kraftleistung. Das Wasser, das sich durch Kondensation im Kurbelkasten bilden kann, hat keinen nachteiligen Einfluss auf das Ölseifenschmiermittel. Es scheint vielmehr in vielen Fällen, dass geringe Mengen von Wasser, z. B. bis zu 2 oder 3%, die Wirksamkeit des Schmiermittels erhöhen. Ein weiterer wichtiger Vorteil des Ölseifenpräparates ist dessen Wirkung auf die Transmissionsund Bremsbänder von Kraftwagen mit einem Planetengetriebe. Die Verschmutzung durch kohlige Ablagerungen und das Entstehen eines Überzuges auf der Oberfläche der Bänder wird im wesentlichen verhindert, und das daraus folgende Klappern wird auf ein Mindestmass herabgesetzt. In denjenigen Wagen, bei denen sich das Planetengetriebe und die Bänder in einem Gehäuse befinden, das gegen den Kurbelkasten zu öffnen ist, wird die Schmierung der Bänder von dem Ölseifenschmiermittel besorgt, das in den Kurbelkasten eingebracht wird. Die Wirkung auf die Bänder kann zum Teil erweichen sein, zum Teil darin bestehen, dass die Überzugsschicht entfernt wird ; beides wird hier mit der Bezeichnung Schmierung zusammengefasst. Die vorliegende Erfindung ist anwendbar auf die Schmierung von Verbrennungskraftmaschinen aller Art einschliesslich Dieselmotoren. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Verhinderung oder Verminderung der Verschmutzung durch kohlige oder klebrige Ablagerungen bei Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schmierung mittels eines Schmieröles erfolgt, das einen Gehalt an Seife, insbesondere einer Alkalimetall-Fettsäureseife, von weniger als 0'5% vom Gewicht des Öles besitzt.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Schmiermittel für den Kurbelkasten und die Wandungen des Zylinders ein Schmieröl verwendet wird mit etwa 0-15 bis 0'25% Natriumoleat oder ein Schmieröl vom Typus des Weissöles, das Seife, u. zw. vorzugsweise Natriumseife einer höheren Fettsäure, in der Menge von weniger als 0'5% des Öles enthält.
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