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Brennkraftmaschine mit kreisendem Kolben.
Es sind Brennkraftmaschinen mit mehreren an der im Gehäuse zentriseh gelagerten Welle angeordneten Kolbenflügell1 bekannt, die unter Vermittlung verdrehbarer zylindrischer Nüsse einen exzentrisch im Gehäuse gelagerten Ring bei der Drehung mitnehmen, wobei in den Räumen ausserhalb des Ringes das Ansaugen und Verdichten und innerhalb des Ringes das Ausdehnen und Auspuffen stattfindet.
Diese Bauarten haben den Nachteil, dass wegen der im Innern des Ringes stattfindenden Ver- brennungs-und Ausdehnungsvorgänge eine ausreichende Kühlung sowie eine nachgemässe Schmierung nicht durchführbar ist und die Berührung des Ringes mit der Gehäusewand die Abnutzung dieser Teile im Gefolge hat.
Die Erfindung vermeidet diese Übelstände dadurch, dass die Frischgaszuführung im Innern des exzentrischen Ringes erfolgt, so dass der Innenraum des Ringes zur Vorverdichtung und der grosse Kühlflächen bietende Raum ausserhalb desselben zur eigentlichen Verdichtung (Endverdichtung), Verpuffung und Ausdehnung dient. Durch diese Anordnung wird auch, wenn, wie bei Zweitaktmaschinen üblich, das Schmiermittel dem zugeführten Gasgemisch beigemengt wird, ersteres durch die Fliehkraft an die Innenwand des Ringes geschleudert, so dass es von dort zu den Gleitflächen der in diesem gelagerten, drehbaren zylindrischen Nüssen tritt und diese Flächen selbsttätig schmier.
Die Überströmung des Gemisches zwischen Innen-und Aussenraum kann durch eine vorzugsweise in einer Richtung umlaufende, mit einem Verbindungskanal versehene Scheibe gesteuert werden.
Gemäss der Erfindung wird ferner der exzentrisch gelagerte Ring vorteilhaft so angeordnet, dass er mit seinem Umfang auch an der durch die Exzentrizität bedingten, dem Gehäuse nächsten Stelle dieses nicht berührt, sondern einen Raum zum Überströmen freilässt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 im Längsschnitt nach Linie I-K der Fig. 2, teilweise abgebrochen, und Fig. 2 im
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veranschaulicht eine der zylindrischen Nüsse im Längsschnitt.
Auf der Welle 8 ist der Kolbenflügel 2. 3 mit seinem Nabenteil 24 aufgekeilt. Auf dem freibleibenden Wellenstück sitzen, gleitbackenartig geführt, die Kolbenflügel 25 und 26, wobei sämtliche Kolbenflügel die Schlitze 10 der zugehörigen zylindrischen Nüsse 7 des Ringes 6 durchsetzen. Die Verschiebungen, welche die Exzentrizität des Ringkörpers hervorruft, werden durch über einen kurzen Weg auf der Welle erfolgendes Gleiten der Kolbenflügel 25, 26 ausgeglichen, wobei sich auch die Nüsse 7 etwas verdrehen. Der Ansaugvorgang erfolgt durch die Öffnung 27, die Überströmöffnungen 28 und 29 werden durch die Steuerscheibe 30 in Verbindung gesetzt.
Der exzentrische Ringkörper 5,6 reicht bei dieser Ausführungsform an keiner Stelle ganz an das Gehäuse heran und wird in Nuten 4 des Gehäuses 1, 2, 3 geführt.
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vom Auspuff 37 abgeschlossenen Raum 34 ein. Dort wird es weiter verdichtet, bis schliesslich im Raum 35 in der gezeichneten Stellung die Zündung des Gemisches stattfindet. Im Raum 36 erfolgt hierauf die Ausdehnung und vom Raum 34 der Auspuff durch den Schlitz 37. Die Steuerscheibe 30 kann auch Füllungen von nicht vorverdichteter Luft einschalten, um z. B. nach einer oder mehreren Zündungen eine Luftfüllung zum Zwecke der Kühlung herbeizuführen. Es erfolgen hier daher bei einer Umdrehung so viel Zündungen als Kolbenflügel vorhanden sind, abzüglich der eingeschalteten Kühlluftfüllungen.