AT114298B - Verfahren zum Formen von Wirk- und Strickwaren, insbesondere Strümpfen. - Google Patents

Verfahren zum Formen von Wirk- und Strickwaren, insbesondere Strümpfen.

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  Verfahren zum Formen von   Wirk-und Strickwaren, insbesondere Strümpfen.   



   Die Formgebung von Wirk-und Striekwaren durch Abnehmen der Maschen auf der Maschine oder durch Zuschneiden und Zusammennähen stellt sieh infolge des umständlichen Verfahrens zur Herstellung örtlicher Querschnittsverminderung teurer. Die Formung von Schlauchware hingegen geschah bisher durch Aufziehen auf geheizte Formen, Dämpfen und Trocknen. Letzteres Verfahren hat den Nachteil, dass die Form des Fertigproduktes nicht hält und beim Waschen verloren geht. Gemäss der Erfindung wird die Formgebung der auf Formen endgültiger Gestalt aufgezogenen   Wirk-oder Strickware   durch die beim Merzerisieren auf der Form eintretende Schrumpfung bewirkt.

   Der Vorteil des erfindunggemässen Verfahrens ist der, dass im Wesen schlauchartige, ungeformte Ware ohne weiteres Verfahren zur Formgebung durch die Merzerisierung selbst in die gewünschte Form gebracht wird, welches Verfahren sich als sehr einfach, billig und zuverlässig erweist. Die schlauchartige,   ungefo1înte   Ware wird auf Formen aufgezogen, welche die endgültige Gestalt der herzustellenden   Wirk-oder Strickware   besitzen. Die beim Merzerisieren eintretende Schrumpfung bewirkt, dass sich das Gestricke oder Gewirke an denjenigen Stellen, an welchen es hohl um die Form liegt, zusammenzieht und dadurch die   endgüitige, durch   die Form gegebene Gestaltung annimmt. 



   Nachstehend soll als Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Verfahrens die Herstellung von Strümpfen beschrieben werden, deren Fesselstelle dauernd eingezogen bleibt und daher dauernd passt. Auf der Rundstrickmaschine hergestellte Strümpfe haben den Nachteil, dass sie auf der Fessel locker sitzen, weil diese Stelle auf   dr   Rundstrickmaschine zylindrisch hergestellt und auf dem Wege der Formgebung durch Aufziehen auf Pappendeckelformen und Dämpfen der Gestalt   d9s   Fusses angepasst wird, welches Verfahren aber keine   dauerhafte Verjüngung   gewährleistet ; die Verjüngung geht nach der ersten Wäsche verloren. Diese Strümpfe werden auf laugenfeste Formen aufgebracht, welche an denjenigen Stellen, an welchen ein strammes Sitzen der Strümpfe bewirkt werden soll, vor allem an den Fesseln, stark verjüngt sind.

   An diesen Stellen hängt das Gestricke locker und spannungslos um die Form herum, während es an allen andern Stellen unter Spannung auf dem Körper der Form sitzt. 



  Der auf der Form   befindliehe   Strumpf wird nunmehr der Einwirkung von Lauge ausgesetzt, so dass sich der bekannte Prozess der Merzerisierung abspielt. In dem verjüngten Teil tritt dadurch ein so starkes Schrumpfen ein, dass sich das Gestricke bis zum strengen Anliegen an die Formoberfläche zusammenzieht. 



  Der Faden wird an diesen Stellen infolge seiner Schrumpfung stark, während gleichzeitig die Maschen dichter werden. Es entsteht somit eine örtliche haltbare Verjüngung, welche durch Waschen nicht aufgehoben wird. Die gemäss dem Verfahren hergestellten   Strümpfe   sitzen dauernd gut über dem Knöchel und werden durch den   Waschprozess   in ihrer Form nicht mehr verändert. Selbstverständlich kann jedes Verfahren Anwendung finden, welches dem Merzerisierungsverfahren analog wirkt, beispielsweise die 
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  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Formen von Wirk-und Strickwaren, insbesondere Strümpfen, dadurch gekennzeichnet, dass die Formgebung der auf Formen endgültiger Gestalt aufgezogenen Wirk-oder Strickware durch die beim Merzerisieren auf der Form eintretende Schrumpfung bewirkt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT114298D 1928-05-15 1928-05-15 Verfahren zum Formen von Wirk- und Strickwaren, insbesondere Strümpfen. AT114298B (de)

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