AT113888B - Maschine zum Schlichten von Garnen, insbesondere von Kunstseide. - Google Patents

Maschine zum Schlichten von Garnen, insbesondere von Kunstseide.

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AT113888B AT113888DA AT113888B AT 113888 B AT113888 B AT 113888B AT 113888D A AT113888D A AT 113888DA AT 113888 B AT113888 B AT 113888B
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Burgess Ledward & Co Ltd
William Bickerton Crompton
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  Maschine zum Schlichten von Garnen, insbesondere von Kunstseide. 



   Wickelvorrichtungen für Kunstseide, bei denen die Aufwickelspulen einen Reibungsantrieb erhalten, sind an sieh bekannt. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Schlichten von Garnen, insbesondere von Kunstseide, bei welcher das Garn von Spulen oder Wickeln abgezogen und auf Spulen oder Wickel wieder aufgewunden wird, und ist das wesentliche Merkmal der Erfindung darin gelegen, dass auf den auf einer durchgehenden Antriebsspindel befestigten Reibscheiben od. dgl. die Reibscheiben von je zwei gegen-   überliegendes   Aufwickelspulen aufliegen, die so gemeinsam einen Reibungsantrieb erhalten. 



   Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform   besehrieben.   Es bedeuten : Fig. 1 eine Seitenansicht der Maschine, Fig. 1 a eine Fortsetzung von Fig. 1, Fig. 2 einen Grundriss der Maschine, Fig.   2a   eine Fortsetzung von Fig. 2, Fig. 3 eine Stirnansicht der Maschine vom vorderen Ende, Fig. 4 eine Stirnansicht der Maschine vom hinteren Maschinenende aus gesehen, Fig. 5 eine Sonderdarstellung des Spulenantriebes im vergrösserten Massstabe, Fig. 6 einen Grundriss von Fig. 5, Fig. 7 einen Schnitt durch   denAntrieb, wobei die Bewegung der Fadenführer ersichtlich ist,   Fig. 8   eine Sonderdarstellung   der Spulenlager und Fig. 9 eine Sonderdarstellung einer andern Ausführungsform für den Spulenantrieb. 



   In dem Spulengestell A (Fig. 1 und 4) sind die Spulen a mit dem noch ungeschlichteten Garn gelagert. Neben dem Gestell ist ein Schlichttrog B und eine Heizplatte oder Heizkammer 0 vorgesehen und rechts davon ein Gestell D angeordnet, in welchem die Spulen oder Wickel   cl   angeordnet sind, auf die das geschlichtete Garn aufgewickelt wird. 



   Der Schlichttrog B wird von einem Gestell E getragen, das an Säulen   E'durch   eine Kette e und ein Schaltrad e'auf und ab bewegt werden kann. An den Säulen E'sind Lager E2 befestigt, die die in dem Trog   B eintauchende Schlichtwalze Betragen.   Ausserdem ist ein Kamm B2 vorgesehen, durch dessen Zähne die noch ungeschlichteten Fäden hindurchlaufen, bevor sie mit der Walze B'in Berührung kommen. 



   Die Heizkammer C wird durch Dämpfe oder in anderer Weise erwärmt und trägt zwischen sich und dem Trog B einen Kamm   0',   der von einer Kurvenscheibe c aus eine waagrechte Hin-und Herbewegung erhält, indem die Kurvenscheibe auf das Ende der   zur Walze B'gehörigen   Welle einwirkt. Die Walze B' wird durch eine Scheibe b der Walzenwelle angetrieben, über die ein Seil oder Riemen   b'läuft.   Ein zweiter Kamm   02   ist am vorderen Ende der Heizkammer C vorgesehen und steht entweder fest oder erhält auch eine Hin-und Herbewegung. 



   Das Gestell D, an welchem die Spulen   cl   gelagert sind, ist   zweckmässig,   wie aus Fig. 1 a ersichtlich, geneigt angeordnet, so dass sich das Garn beim Aufwickeln auf die Spulen   cl   in einem grösseren Winkel ausbreitet. 



   Die Spulen   cl   sind quer zum Gestell reihenweise angeordnet, und jedes Reihenpaar wird durch Reibscheiben 1 (Fig. 5 ; 6 und 7) angetrieben, die auf einer die Maschine quer durchziehenden Welle F sitzen, so dass eine Welle F für je zwei Spulenreihen vorgesehen ist, u. zw. erstreckt sich jede der Antriebswellen zwischen und unterhalb der Spulen. 



   Zwei Reibscheiben treiben jede Spule an und stehen mit den Scheiben oder Rädern g'und   g2   in Eingriff, von denen je eine an jedem Ende der die Spule tragenden Spindel G vorgesehen ist. 



   Die Scheibe   g'   (Fig. 6) sitzt fest auf der Spindel   G,   und die Scheibe g2 besitzt eine zentrale Muffe g3, die auf das Gewindeende der Spindel G aufgeschraubt ist, so dass die Spule   d   zwischen den Scheiben   g'.   und   g2 festgeklemmt   wird und gemeinsam mit diesen umläuft. Die Enden der Spindel G ragen über die Scheiben g'und   g2 heraus   und werden von Lagern h, deren Gestalt aus Fig. 8 ersichtlich ist, getragen. 



  Die Lager sitzen an einer Stange   H,   die, wie aus Fig. 2 ersichtlich, das Spulengestell von vorn nach hinten durchziehen. Je nach der Anzahl der Spulen d kann eine beliebige Anzahl Stangen H vorgesehen sein. 



   Die Lager   h   (Fig. 8) bestehen zweckmässig aus gepresstem, faserigem Material, um die Abnutzung der Spindel zu verringern, und besitzen zwei Querschlitze h'und h2, von denen der erstere tiefer ist als der Schlitz h2. Der tiefere Schlitz   h'nimmt   das Ende der Spindel G auf, wenn die Spindel G sich in der Arbeitslage befindet und mit den Scheiben g'und g2 auf den   Triebscheiben 1 aufruht,   und der kleinere Schlitz h2 ist zu dem Zweck vorgesehen, um die Spindelenden aufzunehmen, wenn die Spulen d aus ihrer wirksamen Lage herausgehoben sind. Die relative Lage der Schlitze   h'und h2   zueinander ist am ganzen Rahmengestell gleichförmig durchgeführt.

   Jedes Lager h dient zur Aufnahme der Enden für die Spindel G zweier benachbarter Spulen   d,   aus welchem Grunde das Lager durch eine Platte   h3   in zwei Hälften zerlegt ist, so dass die Spindeln in Querrichtung gegen Verschiebung gesichert sind. 



   Statt die Spulen durch Reibscheiben anzutreiben, könnte ihr Antrieb auch mit Hilfe von   Walzen/   (Fig. 9) erfolgen, die direkt mit den Flanschen der Spulen   d   in Berührung stehen. Jede   Walze 13 durch-   zieht das Gestell in Querrichtung und treibt sämtliche Spulen einer Reihe an. Die Spulenspindeln sind 

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