AT113670B - Verfahren zur Herstellung von Faserpelzen auf trockenem Wege aus Zellstoff. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Faserpelzen auf trockenem Wege aus Zellstoff.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von Faserpelzen auf trockenem Wege aus Zellstoff. Es ist bekannt, dass durch Zerfaserung trockenen Zellstoffes bzw. Holzzellulose und durch An- saugt mg der Zellstoffasern an eine Siebfläche ein wolliges Produkt gebildet werden kann. Zur Her- stellung solcher Faserpelze wird der trocken zerfaserte Stoff in einen durch luftdurchlässiges Material, wie engmaschige Siebe, abgeschlossenen Raum geblasen oder gesaugt, wo sich an dem Siebe die feinen Fasern ansetzen, während die gröberen Teile in dem Raum zu Boden sinken und neuerlich zur Zerfaserung befördert werden. Wird das Abschlusssieb od. dgl. zeitweilig oder ständig in Bewegung erhalten, so sammeln sich die Fasern zu einem endlosen Faserpelz, der auf eine Walze aufgerollt werden kann. Die so erhaltenen Faserpelze haben jedoch mangels einer Filzfähigkeit keinen Zusammenhang und zerfallen leicht, so dass bei diesem Verfahren zusammenhängende Faserfliesse nicht erhältlich sind. Die Erfindung beruht nun auf der Feststellung, dass zusammenhängende Faserfliesse dadurch erhalten werden können, dass der Zellstoff bzw. die Holzzellulose, bevor sie der Zerfaserung unterworfen wird, mit alkalischen Mitteln zweckmässig mit Alkalien behandelt wird. Offenbar werden die Fasern durch diese Behandlung verfilzbar. Von dieser Feststellung ausgehend wird die Holzzellulose, bevor sie der Zerfaserung z. B. in einem Desintegrator unterworfen wird, mit alkalischen Lösungen, vorzugsweise Ätznatron, behandelt. Diese Behandlung kann sowohl kalt als auch heiss unter Druck erfolgen, wobei aber für das Kaltarbeiten zweck- mässig von alkalischen Lösungen höherer Konzentration Gebrauch gemacht wird, als beim Arbeiten in der Wärme. Der mit alkalischen Lösungen behandelte Zellstoff wird dann im getrockneten Zustande der Zerfaserung unterworfen, wobei jedoch der Zellstoff vorher zu waschen und zu neutralisieren ist. Gegebenenfalls wird der Zellstoff nach der Behandlung mit Alkalien auch einem Bleichverfahren unterworfen. Bei Ausführung des Verfahrens wird, wie es für die Herstellung von wolligen Produkten aus getrockneter Zellulose bekannt ist, der z. B. in einem Desintegrator zerfaserte Stoff gegen ein Sieb oder eine aus einem andern luftdurchlässigen Material bers ehende Wand geblasen oder gesaugt, wobei durch Bewegung der angelegte Faserfilz als beliebig dike Bahn abgenommen, z. B. auf eine Walze aufgerollt werden kann. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Faserpelzen auf trockenem Wege aus Zellstoff durch Blasen oder Ansaugen von Zellstoffasern gegen bzw. an eine luftdurchlässige Fläche, wie z. B. Siebfläche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zellstoff, bevor er der Zerfaserung unterworfen wird, mit alkalischen Lösungen behandelt und getrocknet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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