AT113623B - Verfahren zur Herstellung von Gliedern für Schmucksachen, wie Ketten, Bänder u. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Gliedern für Schmucksachen, wie Ketten, Bänder u. dgl.

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AT113623B
AT113623B AT113623DA AT113623B AT 113623 B AT113623 B AT 113623B AT 113623D A AT113623D A AT 113623DA AT 113623 B AT113623 B AT 113623B
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  Verfahren zur   Herstellung von Gliedern für SchmuckSachen, wie Ketten, Bänder u.   dgl. 



    Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren, das zur Herstellung von Gliedern dient, die für Schmucksachen, wie Ketten, Bänder usw. Verwendung finden. 



  Hohle, kastenartige Glieder, die mittels Gelenkstifte, Ösen od. dgI. zu Schmucksachen wie Bänder, Ketten usw. aneinandergereiht werden, werden bisher durch Verlöten der Kastenwände hergestellt.   
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 form entsprechende Netz wird ausgestanzt, zurechtgebogen und längs einer oder mehrerer Fugen verlötet. 



   Das Biegen erfordert für jede   Gliedform   besondere und teure Werkzeuge und das Löten geschickte
Arbeitskräfte. Das Zurichten zum Löten ist eine zeitraubendeArbeit, und ausserdem kommt es trotz grosser
Vorsieht leicht vor, dass sich Gliedteile nach dem Zurichten wieder gegeneinander verschieben. Hiedurch entstehen unsaubere Lötfugen, die einer besonderen Nacharbeit durch Feilen, Schleifen u. dgl. bedürfen. 



   Ferner unterscheiden sich die Lötfugen und deren Umgebung oft in der Farbe von den übrigen Schmuck- teilen, was das schöne Aussehen feinen Schmuckes beeinträchtigt. 
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In der Zeichnung ist das Verfahren   erläutert   und ausserdem sind vier Ausführungsbeispiele von
Bandkörpern aus Kastengliedern dargestellt.

   Es zeigt : Fig.] die Draufsicht, Fig. 2 die Seitenansicht und Fig. 3 den Schnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1 eines ummantelten   Blechstreifenstückes   mit Flankenein- schnitten und Fig. 4 die isometrische Darstellung eines aus dem   Blechstreifenstück   nach den Fig. 1 bis 3 gewonnenen Bandgliedes nach dem Entfernen des Kerns ; Fig. 5 die Draufsicht in teilweisem Schnitt eines Bandkörpers, der aus vom Blechstreifen nach Fig. 1 bis 3 abgetrennten und mittels Gelenkstifte aneinandergereihten Stücken als Gliedern besteht ; Fig. 6 die Draufsicht in teilweisem Schnitt eines aus von einem Blechstreifen abgetrennten und mittels Gelenkstifte aneinandergereihten Gliedern bestehenden
Bandkörpers, Fig. 7 die Seitenansicht des Bandkörpers nach Fig. 6 ;

   Fig. 8 die Draufsicht eines aus von zwei verschieden geformten Blechstreifen abgetrennten und mittels Gelenkstifte wechselnd aneinander- 
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 Linie 10-10 der Fig. 9 eines ummantelten Blechstreifenstückes mit   Flankeneinschnitten   ; Fig. 11 die Draufsicht und Fig. 12 den Längsschnitt nach Linie 12-12 der Fig. 11 eines   Bandkörpers,   der aus vom Blechstreifen nach Fig. 9 und 10 abgetrennten und mittels Ösen aneinandergereihten Stücken als Glieder besteht. 



   Zur Herstellung von Kastengliedern werden an einem z. B. mit   Edelmetallmantel     (t   versehenen 
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 jenigen der in Fig. 11 gezeigten Kette durch   Querzerteilen   eines Stabes nach den Fig. 9 und 10 gewonnen. Auch die Glieder des in Fig. 6 und 7 dargestellten Bandes entspringen ein und derselben Blechstreifen- 
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Entweder schon vor oder nach dem Abtrennen von Blechstreifen wird der Kern b entfernt. Die Herstellungsstoffe von Mantel a und Kern b sind so gewählt, dass dies durch chemische Zersetzung oder Ausschmelzen des Kernes b möglich ist, der Mantel a aber erhalten bleibt. Besteht der letztere z. B. aus Gold oder Platin und der erstere aus Tombak, so kann dieses durch   Salpetersäure   entfernt werden.

   Es ist jedoch nicht erforderlich, dass der Mantel a in jedem Fall aus Edelmetall hergestellt ist. So wird beispielsweise ein   AJuminiumkern   mittels verdünnter Salzsäure oder einer   Ätzkalilösung   aus einem Tombakmantel entfernt. Es werden somit nach dem neuen Verfahren sowohl Kastenglieder aus edlem wie unedlem Metall gewonnen. 



   Die Anordnung der flankeneinschnitte e geschieht erfindungsgemäss derart, dass der Mantel a in sich zusammenhängend bleibt, d. h. ein aus Vorderseite   a"Rüekseite a,   und Stegen      bestehendes Kastenglied erhalten wird (Fig. 4). 



   Kastenglieder dieser Art können nun sowohl durch Gelenkstifte d als auch durch Ösen e zu Bandoder   Ket1enkörpern   aneinandergereiht werden, wobei jeweils die Stege ag als Hangstellen-der Glieder dienen. 



   Durch die'Anordnung von Flankeneinschnitten   c   wird der Blechstreifen mit einer beiderseitigen Zahnung versehen. Sollen nun die durch Abtrennen von derart geformten Blechstreifen hergestellten Glieder vermittels Gelenkstifte d zu einem Bandkörper vereinigt werden, so sind die Zahnungen   benach-   barter Glieder in Eingriff zu bringen. Da alsdann in jedem Zahngrund eines Gliedes ein Steg   %   des benach-   barten   Gliedes ansteht, laufen in einem der Zahntiefe. ungefähr gleichen Zwischenraum zwei Reihen von Stegen   %   benachbarter Glieder parallel. Durch Einführen eines Gelenkstiftes d in den Stegzwischenraum 
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 an den Stegen   aig,   welche sich aussen, d. h. an den beiden Bandrändern befinden. 



   Von der Seite her können die Kastenglieder vermittels eines Füllstückes f geschlossen werden. 



  Wird letzteres wie im   Ausführungsbeispiel   nach Fig. 6 und 7 nach dem Einführen der Gelenkstifte d zwischen'diese keilartig eingeschoben, so dient es zugleich zum vorübergehenden Festlegen der Gelenk- 
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 vorganges. 



   - Glieder, welche nur zwei sich gegenüberliegende, die Hangstellen bildenden Stege   ? 3   besitzen, werden in der in den Fig. 11 und 12 dargestellten Weise mittels Drahtösen e verbunden. 



   Die Form der Flankeneinschnitte c und dementsprechend die Gestalt der an Blechstreifen stehenbleibenden Zähne ist beliebig. Besitzen letztere z. B. anstatt der in den   Fig. 4,   5,6 und 8 gezeichneten, geraden Flanken solche von runder Form, so treten an die Stelle der   zickza. ckförmigen   wellenförmige
Trennfugen der Glieder. 



   Die Ausstattung der   Schaufläche   der Glieder ist ebenfalls beliebig. Dieselbe kann durch Pressen,   Guilloehieren,   Gravieren od. dgl. verziert sein und   Schmuckaufsätze   aller Art tragen. 



   Der wesentliche Vorteil des. neuen Verfahrens besteht darin, dass die Vorderseite, die Rückseite und die diese beiden miteinander verbindenden, zugleich als   Ha. ngstellen   der Glieder dienenden Stege aus einem einzigen Stück ohne Lötfuge bestehen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Gliedern, die mittels Gelenkstifte, Ösen od. dgl. zu Schmucksachen, wie Bänder, Ketten usw. aneinandergereiht werden, dadurch gekennzeichnet, dass an einem   Bleehstreifen,   der   mit Metall (a),   aus dem das fertige Kastenglied bestehen soll, ummantelt ist, der fertigen Gliedgestalt entsprechend geformte Flankeneinschnitte (e) derart angebracht werden, dass der Mantel (a) in sich   zusammenhängend   bleibt, worauf die Gewinnung der hohlen Glieder durch Querzerteilen des Blechstreifens und Entfernen" des Kerns (b) erfolgt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanken des Blechstreifens durch EMI2.3
AT113623D 1928-06-08 1928-06-08 Verfahren zur Herstellung von Gliedern für Schmucksachen, wie Ketten, Bänder u. dgl. AT113623B (de)

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