AT113472B - Trockenverfahren und -vorrichtung. - Google Patents

Trockenverfahren und -vorrichtung.

Info

Publication number
AT113472B
AT113472B AT113472DA AT113472B AT 113472 B AT113472 B AT 113472B AT 113472D A AT113472D A AT 113472DA AT 113472 B AT113472 B AT 113472B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
drying
space
room
air
chamber
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Dr Klein
Original Assignee
Albert Dr Klein
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Albert Dr Klein filed Critical Albert Dr Klein
Application granted granted Critical
Publication of AT113472B publication Critical patent/AT113472B/de

Links

Landscapes

  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Trockenverfahren   und-Vorrichtung.   



   Die Erfindung betrifft ein Trockenverfahren und im weiteren eine Vorrichtung hiezu, bei denen in bekannter Weise die Beschaffenheit (Feuchtigkeitsgehalt, Temperatur) des im Trockenraum umgewälzten Troekenmittels dem aus der fortschreitenden Behandlung des Trockengutes sich ergebenden jeweiligen Zustand desselben angepasst und der überschüssige Teil des Trockenmittels abgeführt wird. 



  Gegenüber den älteren Verfahren dieser Art, bei denen das Trockenmittel in seiner Gesamtheit aus dem Trockenraum heraus und aussen um diesen Raum herum geführt wird, unterscheidet sich das Verfahren gemäss der Erfindung dadurch, dass in den   Trockenraum   zusätzliches Gas in kleinerer Menge eingeführt und mit dem im Raum befindlichen Trockenmittel vermischt wird, welches letzterem eine Kreisbewegung um das Trockengut herum erteilt ; hiebei erfolgt die Anpassung der Beschaffenheit des Trockenmittels im Trockenraum an den jeweiligen Zustand des Gutes allein durch die Änderung der Beschaffenheit des dem Trockenmittel beizumischenden Zusatzgases ausserhalb des Troekenraumes. Damit ist bei grosser Leistungsfähigkeit der   Trockenanlage   eine wesentliche Ersparnis an Anlagekosten erzielt. 



   Ein Ausführungsbeispiel einer Anlage, die sich zur Ausführung des erfindungsgemässen Verfahrens eignet, ist auf der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen teilweise im Schnitt gehaltenen Grundriss, Fig. 2 einen senkrechten Längsschnitt nach Linie 2-2 der Fig. 1 und Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 1. 



     A   ist der Raum oder die Kammer, in welcher sich das zu behandelnde Gut B befindet. Das Gut ist so angeordnet, dass in der Kammer auf drei Seiten,   nämlich   an zwei entgegengesetzten Seiten und oberhalb des Gutes Zwischenräume 10, 11 und 12 freibleiben und dass von den   Räumen   10 und 12 eine grosse Zahl   Durchtrittskanäle   in und durch das Gut führen, während vom Raum 11 in den Raum   A   nur ein sehr   beschränkter   Luftzutritt möglich ist. 



   Mit   13   ist ein Luftzuführungskanal bezeichnet, der sich entlang der einen Seite der Kammer in der Nähe der Decke der Kammer erstreckt und Düsen 14 besitzt, durch welche die Luft in waagrechter Richtung in den Raum 11 oberhalb des zu behandelnden Gutes nach der entgegengesetzten Seite der   Kammer zu eingelassen wird. Mit 15 ist ein Luftzufürhungskanal bezeichnet, der sich parallel und unmittel-   bar unter dem Zuführungskanal erstreckt und unten   Eintrittsöffnungen-M für   die Luft aus der Kammer   A   besitzt. Die Kanäle sind in oder nahe dem oberen Teil des Raumes 10 auf einer Seite des Gutes angeordnet. Ein Ventilator 17 führt dem Kanal   M Luft   unter Druck zu.

   Der Ventilator ist auch an den Abführungs- 
 EMI1.1 
 anwenden, indessen ist ein solcher nur bei besonders grossen Anlagen oder in Ausnahmefällen nötig. 



   Das zu behandelnde Gut ist auf Rahmen 18 aufgehängt, u. zw. in solcher Anordnung, dass parallel der   Zuführungsriehtung   der Luft aus den Düsen 11 Luftwege 19 frei bleiben. Die Luftzuführung durch die Düsen bringt einen Luftumlauf der in der Kammer enthaltenen Luft zustande, deren allgemeine Richtung durch die Pfeile in Fig.

   3 angedeutet ist (die natürlich nicht für jeden   möglichen   Stromweg eingezeichnet sind), wobei die Luft-abgesehen von unbedeutenden   Nebenströmungen - den Raum 11   über dem Gut in waagrechter Richtung, dann in senkrechter Richtung den Raum 12 auf der abgekehrten Seite der Kammer durchströmt, weiterhin waagrecht durch das Gut   (Zwischenräume 19)   und schliesslich nach aufwärts in den Raum 10 strömt, um aufs neue mit der zugeführten Luft im Raum 11 gemischt und wieder in Umlauf gesetzt zu werden. Ein Teil der Luft wird aus dem Raum 10 durch den Abführung- 
 EMI1.2 
 der vom Zuführungskanal abgekehrte Raum   J2 als Sammel-oder Druckkammer   und der   Raum   10 beim Zuführungskanal als Saugraum. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Der Feuchtigkeitsgehalt und vorteilhaft auch die Temperatur der in die   Kammer   eingeführten Luft werden zwecks Regelung der Temperatur oder der Feuchtigkeit oder beider Grössen in der Kammer A in der erforderlichen Weise eingestellt Die der Kammer zugeführte Luft kann entweder vollständig Frischluft oder vollständig Kammerluft oder eine geeignet bemessene Mischung von Frischluft oder Kammerluft je nach der Einstellung der Drosselklappe sein. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Trockenverfahren, bei welchem- die Beschaffenheit (Feuchtigkeitsgehalt, Temperatur) des im   Trockenraum umgewälzten Troekenmittels   dem aus der fortschreitenden Behandlung des Trocken- 
 EMI2.1 
 mittels abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, dass in den Trockenraum   zusätzliches   Gas in kleinerer Menge eingeführt und mit dem im Raum befindlichen Trockenmittel vermischt wird, welches letzterem eine Kreisbewegung um das Trockengut herum erteilt.

Claims (1)

  1. 2. Trockenverfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnete dass die Anpassung der Beschaffenheit des Trockenmittels im Trockenraum an den jeweiligen Zustand des Gutes allein durch die Änderung der Beschaffenheit des dem. Trockenmittel beizumischenden Zusatzgases ausserhalb des Trockenraumes erfolgt.
    3. Trockenvorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwischen dem Trockengut und den Wänden des Trockenraumes verbleibende, in der Umlaufrichtung des Trockenmittels aufeinanderfolgende Zwischenräume, die der Reihe nach aIsMischraum fürTrockenmittel und Zusatzgas, als Druckraum und als Saugraum für das Mittel wirken.
    4. Trockenvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführung des Zusatzgases und die Abführung des überschüssigen Trockenmittels in verschiedener Höhenlage voneinander angeordnet sind. EMI2.2
AT113472D 1921-09-05 1921-09-05 Trockenverfahren und -vorrichtung. AT113472B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT113472T 1921-09-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT113472B true AT113472B (de) 1929-06-10

Family

ID=3628193

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT113472D AT113472B (de) 1921-09-05 1921-09-05 Trockenverfahren und -vorrichtung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT113472B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT113472B (de) Trockenverfahren und -vorrichtung.
EP0121500A2 (de) Vorrichtung zum Erzeugen von Dampf für eine Dampfbad-Kabine
DE438675C (de) Mulden- oder Trommeltrockner innerhalb eines Heizraumes
DE619384C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Temperatur in Trockenraeumen fuer Schuettgut
EP1321042B1 (de) Räucheranlage
AT135011B (de) Mehrkammerntrockner.
DE392181C (de) Verfahren nebst Einrichtung zur Trocknung fester Koerper
DE825530C (de) Zwei-Horden-Malzdarre
DE537429C (de) Verfahren zum Anfeuchten von hygroskopischen Stoffen, z. B. Tabak
CH100004A (de) Verfahren zur Behandlung fester oder flüssiger Körper mit Gasen oder Dämpfen.
DE926000C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Steuern eines Trockenvorganges
DE524962C (de) Apparat zur direkten Gewinnung trockener Ammonsalze
DE393543C (de) Verfahren zum Verdichten der sich in Essigbildnern entwickelnden Alkohol- und Saeuredempfe
DE426729C (de) Verfahren zur stufenweisen Trocknung von Getreide u. dgl. in Rieselschachttrocknern mit luftdurchlaessigen Waenden
DE719887C (de) Verfahren zum Trennen von Gasen und Daempfen mittels fester Adsorptionsmittel
AT149361B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Führung der Trockenluft in Kammer- oder Kanaltocknern.
DE270048C (de)
DE2052440A1 (de) Verfahren zur Konditionierung von in geschlossenen oder offenen Behältern behandeltem hygroskopischen Gut
AT145568B (de) Einrichtung zur Hervorbringung einer Luftumwälzung in geschlossenen Räumen.
DE616383C (de) Vorrichtung zur Kuehlung technischer Betriebe, insbesondere von Kuehlraeumen fuer Lebensmittel, mit Hilfe von im Kreislauf gefuehrter Kuehlluft
DE335011C (de)
DE602091C (de) Verfahren zum Ozonisieren von Raumluft, die getrocknet wird
AT147672B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Entnikotinisierung von gebrauchsfertigen Tabakfabrikaten.
AT50939B (de) Verfahren und Einrichtung zur Wiederbefeuchtung getrockneter Waren.
DE934217C (de) Verfahren und Anlagen zum Eindicken von Milch-, Molken- und Vitaminfluessigkeiten