AT113422B - Windlade mit abnehmbaren Metallventilgehäusen für pneumatische Musikinstrumente. - Google Patents

Windlade mit abnehmbaren Metallventilgehäusen für pneumatische Musikinstrumente.

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AT113422B
AT113422B AT113422DA AT113422B AT 113422 B AT113422 B AT 113422B AT 113422D A AT113422D A AT 113422DA AT 113422 B AT113422 B AT 113422B
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capsule
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Popper & Co G M B H
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Description


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Die Erfindung bezieht sich auf eine Windlade mit abnehmbaren   Metallventilgehäusen.   



   Gegenüber den dem gleichen Zweck dienenden Windladen mit   abnehmbaren   Ventilgehäusen zeichnet sich die Erfindung durch die besondere Ausbildung der Ventilgehäuse und ihre Anordnung und Befestigung an der Windlade aus. Die zur Anwendung kommende Konstruktion ermöglicht es in ganz besonders günstigem Masse, die einzelnen Ventilgehäuse von der Windlade abzunehmen, wobei dieselben jedoch in ihrer Gebrauchsstellung einen unbedingt festen zuverlässigen Sitz erhalten. Weiter wird durch 
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 weise derselben zu erzielen. 



   Bei den bisherigen Windladeventilgehäusen ist zur Verbindung der letzteren mit dem Saugstock für jedes einzelne Gehäuse ein   Gummischlaueh   erforderlich, der bekanntlich dadurch, dass er hart und   bruchig wird, häufig ausgewechselt   werden muss. Durch die der Neuerung zugrunde liegende Konstruktion kann dieser Gummischlauch in Wegfall kommen. 



   Die einzelnen Ventilgehäuse bestehen aus zwei Kapselteilen, die durch Umbördelung zusammen verbunden sind, wobei die Umbördelungsstelle so gehalten ist, dass sie gleichzeitig als unterer Ventilsitz dienen kann. Der Boden der Kapsel wird durch das   Membranstüek   gebildet. Die Befestigung am Saugkanal erfolgt durch in diesem vorgesehene Mulden, die in ihren Abmessungen und ihrer Gestaltung so gehalten sind, dass die Bohrungen direkt in die Ventilgehäuse münden und durch diese abgedichtet sind. 



   Die geschilderte Art der Befestigung der Ventilgehäuse sichert eine Verschiebung derselben in senkrechter Richtung, während einer Verdrehung der Gehäuse in der Gebrauchslage dadurch vorgebeugt wird, dass sich am Oberteil der letzteren aus dem Material   herausgedrückte   Nasen befinden, die sich in entsprechende Ausnehmungen der die Gehäuse aufnehmenden muldenförmigen Vertiefungen legen. 



   Zum Anpressen der Ventilgehäuse gegen den Saugkanal sind Federn vorgesehen, die durch zwei Federarme gebildet werden, u. zw. derartig, dass je zwei Ventilgehäuse durch die beiden Arme einer Feder gegen den Saugkanal gepresst werden. 



   Die Saugöffnungen von dem   Membranstück   zum Speisen der Membranen sind direkt in dem Saugkanal vorgesehen und durch ihn   hindurchgeführt.   Der letztere ist aus einem Stück hergestellt. 



   In der Zeichnung ist die Windlade mit abnehmbaren   Metallventilgehäusen   für pneumatische Musikinstrumente in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Sehaubild, während Fig. 2 ein Querschnitt durch den Saugkanal und Fig. 3 ein Ventilgehäuse im Längsschnitt ist. Die Fig. 4 veranschaulicht eine Draufsicht auf die am Saugkanal befestigten Ventilgehäuse. 



   Die in Form einer Kapsel gehaltenen Ventilgehäuse bestehen aus den beiden Kapselteilen a und b, die bei e durch entsprechende Umbördelung der Ränder zu einem Ganzen vereinigt sind, u. zw. ist die Umbördelung derartig gehalten, dass sie gleichzeitig den unteren Ventilsitz für den Ventilteller   h   bildet. Der Boden der Ventilkapsel wird durch das ebenfalls die Form einer Kapsel besitzende   Membranstück     d   gebildet, indem das letztere mit dem darüber befindlichen   Membranhäutehen   e von unten in den Kapselunterteil b eingesteckt ist, der sich in seinem Durchmesser an dieser Stelle erweitert, so dass ein bundartiger Vorsprung 'entsteht. 



   Auf dem   Häutehen   sitzt der   Ventilsehaft   g mit dem   Ventilteller h.   Der Schaft führt sich in der Ventilkapsel. Die obere Deckplatte i sitzt ebenfalls in der Ventilkapsel, u. zw. ist auch hier an ihrem oberen Rand eine bundartige Erweiterung vorgesehen, die zur Aufnahme der Deckplatte i dient. 



   Der Saugkanal k besitzt zur Aufnahme der Ventilkapseln muldenartige Vertiefungen   !,   in die die am   Saugkanal befindlichen Bohrungen in und n mÜndel1.   Die muldenartigen Vertiefungen sind in ihrem 

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 den Bohrungen mund n decken, während die am oberen und unteren Ende der Ventilkapseln vorgesehenen bundartigen Erweiterungen sich in nutenartige Vertiefungen o und p der Mulden   ! legen,   so dass eine Verschiebung der Ventilkapseln in senkrechter Richtung nicht stattfinden kann. Um die letzteren gegen Verdrehung zu sichern, sind zweckmässig aus dem Material der Gehäusekapseln Nasen q herausgedrückt, die in entsprechenden Ausnehmungen q1 der Mulden l liegen. 



   Zur Befestigung der Ventilkapseln dienen Federn r, u. zw. werden je zwei Ventilkapseln durch eine Feder gehalten, indem die letztere durch eine Stange s mit Mutter gegen den Mantel von zwei Ventilkapseln gepresst wird. Die freien Enden der Federn r sind mit keilartigen, nach innen gerichteten Vorsprüngen   rl   versehen, die sich zwischen die Rille t, die sich aus der Verbindung der beiden   Gehäusekapsel-   teile a und b ergibt, legen. 



   Die Saugöffnungen u des Membranstückes d zum Speisen der Membranen sind seitlich angeordnet und münden auf Bohrungen   i,.   die senkrecht und   wagrecht   durch den Saugkanal geführt sind. Der letztere bildet ein   Stück.   



   PATENT-ANSPRÜCHE   :  
1. Windlade mit abnehmbaren Metallventilgehäusen   für-pneumatische   Musikinstrumente, dadurch gekennzeichnet, dass die in Form einer Kapsel gehaltenen Gehäuse aus zwei, durch Zusammenbördelung zu einem Ganzen vereinigten Kapselteilen (a und b) bestehen, wobei die   Umbördelung, gleichzeitig-   den unteren Ventilsitz für den Ventilteller      bildet.

Claims (1)

  1. 2. Windlade nach Anspruch 1, dadruch gekennzeichnet, dass der Boden der Ventilkapseln durch das ebenfalls in Kapselform gehaltene Membranstück (d) gebildet ist, indem das letztere in einer bundartigen Erweiterung (f) sitzt und die Ventilkapseldeckplatte (i) ebenfalls in einer bundartigen Erweiterung des Kapseloberteiles (a) angeordnet ist.
    3. Windlade nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnahme der Ventilkapseln am Saugkanal muldenartige Vertiefungen vorgesehen sind, die so gestaltet sind, dass die Ventilkapselöffnungen (mi und K) in die im Saugkanal vorgesehenen Bohrungen und n) münden, wobei die am oberen und unteren Ende der Ventilkapseln vorgesehenen Bünde sich in nutenartige Vertiefungen (o und p) der Mulden (l) legen.
    4. Windlade nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass am oberen Rand der Ventilgehäusekapseln eine Nase (q) vorgesehen ist, die sieh in eine in den Mulden (l) befindliche Ausnehmung (ql) legt, wodurch die Ventilgehäusekapseln gegen Verdrehung gesichert sind.
    5. Windlade nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass je zwei Ventilgehäusekapseln durch eine Feder (r) gegen den Saugkanal (k) gepresst werden, indem die freien Enden der Federn mit nach innen gerichteten keilartigen Vorsprüngen (1'1) versehen sind, die sich zwischen die durch die Verbindung von Kapseloberteil (a) und-unterteil (b) entstehenden Rillen (t) legen.
    6. Windlade nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugöffnung (u) für die Ventilkapseln seitlich angeordnet ist und direkt in im Saugkanal (kj vorgesehene, senkrecht und wagrecht verlaufende Bohrungen (v) mündet.
    7. Windlade nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der die Verbindungswege aufnehmende Saugkanal aus einem Stück hergestellt ist.
AT113422D 1928-03-23 1928-03-23 Windlade mit abnehmbaren Metallventilgehäusen für pneumatische Musikinstrumente. AT113422B (de)

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