AT112459B - Für Wasserrohrkessel bestimmte, aus feuerbeständigem Material bestehende Schutzschicht. - Google Patents

Für Wasserrohrkessel bestimmte, aus feuerbeständigem Material bestehende Schutzschicht.

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  Für Wasserrohrkessel bestimmte, ans feuerbeständigem Material bestehende Schutz- schicht. 



   Es ist bekannt, bei Wasserrohrkesseln jene Teile der Kesseltrommel, welche vor der Berührung mit heissen Rauchgasen bewahrt bleiben sollen, dadurch zu schützen, dass man in einem gewissen Abstand vou der Kesseltrommel   eine Schutzwald   einbaut. Wenn der zu schützende Trommelabschnitt jener ist, an welchem die Wasserrohre eintreten, so ergibt sich die Notwendigkeit, die Schutzwand so anzuordnen,   dass   die Wasserrohre durch sie hindurchtreten. 



   Die Erfindung bezieht sich nun auf solche Verfahren zur Herstellung derartiger   Sehutzwände,   bei welchen die   Schutzschicht   durch eine gegebenenfalls aufzuspritzende plastische, allmählich erstarrende feuerfeste Masse gebildet wird, in welche die zum Tragen der Schutzschicht dienenden Haken oder sonstigen Körper und die Hauptträgerteile so eingebettet sind, dass sie von den Rauchgasen nicht berührt werden. 
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 es erforderlich, dass die Durchführung der Rohre durch die Schutzschicht mit einem bestimmten Spielraum erfolgt. Man hat solche Spielräume bisher dadurch zu schaffen gesucht, dass man an den Stellen, wo die Rohre durch die Schutzschicht hindurchtreten, Metallmansehetten od. dgl. anbrachte.

   Bei Verwendung solcher Manschetten kann die Gefahr eintreten,   dlss   diese Manschetten durch die in der frisch aufgespritzten Schutzschicht enthaltene. Feuchtigkeit und durch eventuell aus der Kesseltrommel austretende Feuchtigkeit Rost ansetzen und dass durch diesen und eventuell auch durch die bei dem Spritzen eintretende Verschmutzung die an und für sieh sehr engen Kanäle zwischen Rohr und Manschetten verstopft werden können. Die durch die Manschetten zu   ermöglichende   Kontrolle des Undichtwerdens einzelner Rohre könnte also hinfällig werden. 



   Die Erfindung hat nun den Zweck, die Schaffung dieses Spielraumes selbsttätig durch die Inbetriebnahme der Kesselanlagen herbeizuführen und besteht darin,   diss   vor dem Aufspritzen der Schutzschicht die Wasserrohre mit einer verbrennlichen Hülle umgeben werden, die bei Ingebrauchnahme des Kessels verkohlt   und dadurch   einen Spielraum gegenüber der erstarrten feuerfesten Masse schafft. Dadurch wird die durch das Aufspritzen der feuchten Schutzmasse sonst eintretende Gefahr des Verstopfen oder des Rostens vollkommen vermieden. Das die beim Spritzen der Masse der aus Pappe od. dgl. bestehenden Umhüllungen   dachnässerd ?   Spritzwasser wird bei Inbetriebnahme des Kessels schnell verdampft und durch die weitere Wirkung der Hitze wird die   Umhüllung   allmählich herausgebracht bzw. verkohlt. 



   Der Zwischenraum zwischen den Wasserrohren und der Schutzschicht ist also mit einer ganz lockeren Schicht angefüllt, welche nicht nur eine Bewegung der Rohre ohne Schädigung der Schutzschicht gestattet, sondern auch jedes Undichtwerden der von der Schutzschicht der Sicht entzogenen Rohrstellen infolge des durchsickernden Wassers bemerkbar macht. 



   Die Erfinudng ist auf der Zeichnung durch Fig. 1 im senkrechten Schnitt, durch Fig. 2 in ihrer Anwendungsweise dargestellt. 



   Mit a ist die obere Trommel eines Kessels, mit bl bis b6 die Siederohre und mit b7 bis   boo dite   Verbindungsrohre mit dem andern oberen Kessel bezeichnet. Zum Schutz des zwischen der Kesselwand c und dem Rohr b7 sich erstreckenden Raumes ist eine Schutzschicht e aus feuerfester, wärmeisolierender Masse durch Aufspritzen hergestellt. Zum Festhalten der Masse e dienen Zungen d, an welche ein Metallnetz f angebracht ist, welches erforderlichenfalls an den Zungen d aufgehängt sein kann. 

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     Gemäss   der Erfindung werden die Rohre bl bis b6 vor dem Aufspritzen der Masse e mit einer Lage Papier oder einem ähnlichen verbrennlichen Körper umwickelt. 



   Die Wirkung der Erfindung besteht darin, dass nach der Inbetriebsetzung des Kessels diese Papierschicht verkohlt und dadurch der für die Bewegungsfähigkeit der Rohre und für die Kenntlichmachung etwaiger Undichtigkeiten erforderlichen Spielraum geschaffen wird.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Für Wasserrohrkessel bestimmte, aus feuerbeständigem Material bestehende Schutzschicht gegen die unmittelbare Berührung der heissen Rauchgase, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Aufspritzen der Schutzschicht die Wasserrohre mit einer verbrennlichen Hülle umgeben werden, die bei Ingebrauchnahme des Kessels verkohlt und dadurch einen Spielraum gegenüber der erstarrten feuerfesten Masse schafft. EMI2.1
AT112459D 1927-01-07 1927-01-07 Für Wasserrohrkessel bestimmte, aus feuerbeständigem Material bestehende Schutzschicht. AT112459B (de)

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