AT112437B - Wicklung für polumschaltbare Maschinen. - Google Patents

Wicklung für polumschaltbare Maschinen.

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AT112437B
AT112437B AT112437DA AT112437B AT 112437 B AT112437 B AT 112437B AT 112437D A AT112437D A AT 112437DA AT 112437 B AT112437 B AT 112437B
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Austria
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winding
pole
poles
phase
strands
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Inventor
Michael Dr Ing Liwschitz
Hans Dipl Ing Trassl
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke Gmbh
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wicklung für   polumschaltbare   Maschinen. 



   Die Erfindung betrifft eine Wicklung für polumschaltbare Wechselstrommaschinen, bei denen die Pole im Verhältnis einer beliebigen ungeraden Zahl zu I umgeschaltet werden. Die Erfindung ist sowohl auf induzierende Wicklungen, als auch auf induzierte Wicklungen anwendbar. Im ersten Fall 
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 selbst nicht umgeschaltet, sondern bloss die induzierende Wicklung der Maschine.   Der Läufer der   Maschine kann in beiden Fällen mit einer nicht umschaltharen Phasenwieklung versehen sein, was eine wesentliche Vereinfachung in der Konstruktion von polumschaltbaren Maschinen   ermöglicht.   



   Die Spulenweite der erfindungsgemässen Wicklung ist gleich der Polteilung für die niedere Polzahl. 



  Diese Eigenschaft ist an sich auch bei der bekannten Polumschaltung vorhanden, bei der die Wechselstromwicklung für die niedere Polzahl als normale Dreieekwicklung ausgebildet ist und bei der für die höhere Polzahl die Netzausehlüsse an die Mitten der Dreieckseiten geleft werden, während die Eckpunkte des Dreieckes zu einem Sternpunkt vereinigt werden. Diese   Polumschaltung   hat aber den Nachteil, dass nur bei der niedrigen Polzahl eine regelmässige Strom-und Feldverteilung vorhanden ist. 



   Nach der Erfindung ist nun die Wicklung für die höhere Polzahl als   Ein-oder Mehrphasenwieklung   mit normaler   Strom-und Phasenverteilung ausgebildet,   so dass sich auch eine regelmässige Feldverteilung ergibt. Für die niedere Polzahl bilden die einzelnen Polstränge jedes Phasensystems der höheren Polzahl, die innerhalb   einer doppelten Spulenweite zusammengehören, ein Mehrphasensystem   mit einer Phasenzahl   gleich der Anzahl dieser Polstränge. Filter   Polstrang wird dabei derjenige Wicklungsteil verstanden, der bei der höheren Polzahl für einen Nord-und einen Südpol eine Phase bildet.

   Wird also beispielsweise eine bei der höheren Polzahl dreiphasige Wicklung im   Polzahlverhältnis   5 : l umgeschaltet, dann wird aus jeder der drei Phasen bei der niederen Polzahl ein selbständiges   Fiinfphasensystem   gebildet. Die einzelnen Systeme der   ursprünglichen   drei Phasen bestehen dann unabhängig nebeneinander. 



   Diese Polumschaltung hat den Vorteil, dass die Feldkurve für jede Polzahl symmetrisch ist, dass die Wicklung sowohl als   Zweischicht-wie   als   Einschiehtwicklung     ausführbar   ist und bei Verwendung 
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 erfordert. 



   In Fig. 1 und 1 a der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen   Wieklung   für polumschaltbare Maschinen dargestellt. Die Wicklung ist als induzierte   Läuferwicklung   für einen Asynchronmotor gedacht, der im Ständer im Polzahlverhältnis 5 :   l   umgeschaltet wird. Fig. l zeigt das Schaltbild und die Stromverteilung für die höhere Polzahl, bei der die Wicklung über die Schleifringe A, B, C geregelt werden kann, Fig. 1 a zeigt dieselbe Schaltung bei der Stromverceilung für die niedrige Polzahl, für welche die Wicklung als in sieh kurz geschlossene Wicklung wirkt. In der Wicklung bestehen für die höhere Polzahl drei Phasen I (stark ausgezogen), 11   (schwach ausgezogen) und 777 (gestrichelt).   Diese sind an die drei Sehleifringe A, B, C angeschlossen.

   Die Spulenweite der einzelnen Windungen (z. B. der Phase   I)   ist für die höhere Polzahl gleich der fünffachen   Polteilung Ti. Es   sind daher innerhalb der doppelten Spulenweite (in Fig. 1 angegeben durch 2 t2) für jede phase fünf Polstränge 1-5 vorhanden. 



  Die einzelnen Polstränge sind alle parallel geschaltet und mit dem einen Ende an den   zugehörigen Schleif-   

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 systeme bilden die einzelnen   Polstränge   der andern Phasen (11,   llI)   der höheren Polzahl. Die einzelnen Fünfphasensysteme sind dabei durch den Sternpunkt   S   einpolig miteinander verbunden. 



   Fig. 2 zeigt in einer andern Darstellung die gleiche Schaltung der   Läuferwicklung   und die Strom- 
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Fig. 3 zeigt in derselben Darstellung die Stromverteilung im Läufer des Asynchronmotors, wenn seine   Ständerwicklung   auf die fünffach erniedrigt Polzahl umgeschaltet wird. Es ergeben sich dann drei miteinander nur einpolig verbundene und in sich kurzgeschlossene Fünfphasensysteme 1-III. 



   Besonders zweckmässig erweist es sich, wenn man für die   Läuferwicklung   der polumschaltbaren Maschine eine Zweiphasenwicklung wählt, wie es z. B. bei der Anordnung nach Fig. 4, 5 und 6 der Fall ist. Die Anzahl der Lötstellen 6 zwischen den einzelnen Polsträngen l'bis   5'und   den Verbindungsleitungen 7 und 8 wird gegenüber einer Dreiphasenwicklung bedeutend herabgesetzt. Die Anordnung an den beiden um 900 gegeneinander verschobenen Phasen   I'und   11'ist dieselbe wie bei der Wicklung nach Fig.   l.   Es sind also wieder innerhalb einer doppelten Spulenweite fünf Polstränge vorhanden und die Maschine wird im Polzahlverhältnis   5 ;, 1 umgeschaltet.   



   Die Wicklung gemäss der Erfindung lässt sich auch für induzierende Wicklungen verwenden. Hier ändert sich in der Wicklung nicht bloss die Stromverteilung, sondern es wird die Wicklung selbst umgeschaltet. 



   Fig. 7 und 8 der Zeichnung zeigen als Ausführungsbeispiel eine Dreiphasenwicklung für den Ständer von Asynchronmotoren, deren Polzahl im Verhältnis 1 : 3 umschaltbar ist. 



   Fig. 7 zeigt wieder das Schaltbild für die höhere Polzahl. Dieses entspricht etwa den Schaltungen nach Fig. 1 und 2 der Zeichnung, nur sind in den einzelnen Phasen und innerhalb einer doppelten Spulenweite nicht fünf, sondern nur drei zueinander parallel geschaltete. Polstränge (la, lb,   lc   für Phase I ; 2a, 2b, 2c für die Phase 11 und   3a, 3b, 3c fÜr   die Phase Ill) vorhanden. Diese einzelnen Polstränge sind in Parallelschaltung zueinander und in Sternschaltung der einzelnen Phasen an das speisende Netz   N   angeschlossen. Für die Umschaltung auf die niedrige Polzahl werden nun die Verbindungen zwischen den einzelnen Polsträngen, z. B. an den Anfängen dieser Polstränge, gelöst und die Polstränge la, 2a 
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 mit der Phase   111.   



   Die Fig. 8 zeigt das Schaltbild nach der Umschaltung auf die niedrigere Polzahl. Während also bei der Anordnung nach Fig. 7 die gemäss Fig. 1 räumlich nebeneinander liegenden   Wie. klungsteile la,     8a   und   f   auf die drei Phasen aufgeteilt sind, wie in Fig. 7 auch durch die zeichnerische Darstellung zum Ausdruck gebracht, bilden diese drei Wicklungsteile bei der Schaltung nach Fig. 8 nunmehr eine Phase und sind zueinander parallel geschaltet, wie aus den eingezeichneten Verbindungen hervorgeht. Die aus Fig. 7 übernommene Winkellage der Wicklungsteile bringt also nicht mehr die Phasenverteilung zum Ausdruck, sie wurde jedoch zur besseren Veranschaulichung der Umschaltung beibehalten.

   Die drei Phasen werden bei der Anordnung nach Fig. 8 je durch die zeichnerisch parallel verlaufenden   Wicidungsteile   (z. B.   1a,     1b, 1c)   gebildet. 



   Die neue polumsehaltbare Wicklung kann   selbstverständlich   bei der höheren Polzahl auch als   Einphasenwieldung   ausgebildet sein. Z. B. könnte man bei der Wicklung nach Fig. 7 und 8 die Polstränge, die bei der hohen Polzahl den Phasen 11, III zugehören, auch weglassen. Die Wicklung ist dann beispielsweise bei einer Polzahl = 6 eine   Einphasenwicklung,   bei der entsprechend niedrigeren Polzahl eine Dreiphasenwicklung. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wicklung für polumschaltbare Maschinen, deren Spulenweite gleich der   Polteihll1g   für die niedere Polzahl ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung für die höhere Polzahl als Ein-oder Mehr- 
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 jeder Phase der höheren Polzahl, die innerhalb einer doppelten Spulenweite   (2, u.)   liegen, für die niedere Polzahl ein Mehrphasensystem mit einer Phasenzahl gleich der Anzahl dieser Polstränge bilden.

Claims (1)

  1. 2. Wicklung nach Anspruch 1, insbesondere als Läuferwicklung von polumschaltbaren Asynchronmotoren, dadurch gekennzeichnet, dass für die hohe Polzahl die Polstränge jeder Phase, die innerhalb einer doppelten Spulenweite liegen, untereinander parallel geschaltet sind.
    3. Wicklung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferwicklung für die höhere Polzahl als Zweiphasenwicklung ausgebildet ist.
AT112437D 1924-01-10 1924-12-31 Wicklung für polumschaltbare Maschinen. AT112437B (de)

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