AT11177B - Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit-Küpen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit-Küpen.

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  Österreichische 
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   Die in der Indigowollblauerei   gebräuchlichen   Arten der Hydrosulfit-Küpe geben zwar bei richtiger Behandlung durchaus befriedigende Resultate, haben jedoch alle den Nachteil, dass bei nicht ganz sachkundiger Führung die für die Wolle in erster Linie wichtigen Ver-   hältnisse   der   Aikahtät bczw. Acidität,   nach oben oder unten verschoben werden, wodurch der Ausfall der   Färbungen beeinträchtigt   wird. Zur Lösung des Indigweiss sind alkalien oder alkalische Erden erforderlich; Pottasche kommt nur bei einer Art der   Gährungskupe   in Frage, die naheliegende, ausschliessliche Verwendung des wegen der Schonung der Faser 
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 in   Ammoniak nur   schwer und unvollständig löslich ist. 



   Zur beseitigung der Übelstände, die besonders durch einen der Färbung und der Wolle so nachteiligen Überschuss von Alkali entstehen. und zur Erhöhung der Sicherheit 
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   Indigweiss   nicht vollständig zu lösen vermag, fällt letzteres aus. Es ist daher möglich. mit Ammoniaksalzen, selhst wenn man deren wässerige Lösung vorher merklich ammonia- 
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 grössten Teil auszufällen. Die vorher natron- oder kalk-alkalische Küpe ist dann schwach   ammoniakalkalisch.   So gunstig letzterer Umstand für die   Wonfärberei   sein würde, so gibt doch das Verfahren in dieser Form dem Färber nicht die gewünschte Sicherheit, da das 
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 betont. diese   beeinträchtigen würde.   



   In   Fortentwicklung der Arbeiten über den Zusatz   von Leim, proteïnstoffen etc. zu Indigoküpen (dentsche Patentschrift Nr. 112942) wurde nun die überraschende Beobachtung 
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 dann das Garn abgewunden und vergrünt. 



   Da die Indigweiss-Küpe zum Ansatz weniger Natronlauge bedarf, wird hier auch die Zugabe von Salmiak entsprechend verringert. 



   C. Für Kammzug gefärbt auf dem Apparat von Obermaier (Gew. Hydrosulfit-Natronansatz). Inhalt 1000 l. Im Behälter   25   bis 30 kg Kammzug. Vorschärfen mit bOO cm8 Hydrosulfit. 
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 das Färben geschieht wie unter A   besprochen. Der Salmiakzusatz   wird. entsprechend der grösseren Menge Natronlauge, hier gesteigert. 



   Das Führen der Küpe geschieht mittelst der betreffenden Stammliüpen, wie oben beschrieben, unter Zusatz zuerst der halben, dann der drittel Menge Leim und der ganzen Mengen Salmiaklösung, welche dem Alkaligehalt der zugegebenen Menge der Stammküpen entspricht. Statt Salmiak kann man auch andere Ammoniaksalze in. äquimolekularen Mengen anwenden. Wird die Küpe bei längerer Arbeit grün, so genügt ein Zusatz von ¸-2 l   Hydrosulfitlösung   pro 1000 l zur Wiederherstellung.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit-Küpen (Hydrosulfit-Küpe schlechthin, Indig- weiss-Küpe, Küpe aus Indigolösung), dadurch gekennzeichnet, dass zu der vorher in bekannter Weise mit Stärke, Leim, Gummi, proteïnstoffen und dgl. Substanzen versetzten Küpe, während des Färbeprozesses oder unmittelbar vor dem Eingehen der Ware Ammoniaksalze zugefügt werden.
AT11177D 1902-04-24 1902-04-24 Verfahren zur Herstellung von Hydrosulfit-Küpen. AT11177B (de)

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