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Österreichische
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GESELLSCHAFT MIT BESCHRÄNKTER HAFTUNG IN FRANKFURT A. M.
Spiegelbilderapparat.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Reklameapparat, bei welchem hinter einer Spiegfi- scheibe (vergl. Patent Nr. 505) ein transparentes Rek1ameband vorbeigeführt wird. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zum ruckweisen Fortbewegen des Reklamebandes, sowie die Mittel, ein periodisches Beleuchten des letzteren zu bewirken.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. 1 die Vorrichtung im Schnitt A-B der Fig. 2. Fig. 2 im Schnitt C-D der Fig. 1, Fig. 3 in Vorderansicht und Fig. 4-13 in einzelnen Details.
Die Wirkungsweise ist folgende :
Der Motor a treibt bei geeigneter Bewegungsübertragung durch Schneckenräder eine Welle a1, welche wiederum mittelst Schneckenräder eine besondere Welle a2 und damit die, Kontaktscheibe b für die Lichtquelle und das Schaltrad c in Umdrehung versetzt. Auf dem Umfange der Kontaktscheibe b arbeiten die als Schleifkontakte ausgebildeten Pole bl, b'-' der mit den Glühlampen b3 verbundenen Lichtleitung ; hiebei kommen die ersteren zeitweise mit einem auf dem Umfange der Scheibe in geeigneter Länge angeordneten Metallstreifen b4 in Berührung, wodurch die Lichtleitung geschlossen und das jeweilige Reklame- feld des endlosen Transportbandes d beleuchtet wird (Fig. 13).
Der metallstreifen b4 ist derart angeordnet, dass die Beleuchtung in dem Augenblicke beginnt und wieder aufhört, in welchem das Transportband ruht bezw. wieder in Bewegung
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Fig. 12 zeigt die Stellung, in welcher die Schleifkontakte , bl, h2 auf dem nicht leitenden Umfange der Scheibe b gleiten, wobei der Strom also unterbrochen ist. Das Schaltrad c ist auf seinem Umfange mit einer nockenartigen Erhöhung cl und an seiner Stirnfläche mit einer Sichel e versehen, in deren Mitte ein Bolzen el angeordnet ist (siehe
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welche durch zweckentsprechendes Gestänge f1, f2 derart mit einer auf der Welle al angeordneten Kupplung ! l- verbunden ist, dass, wenn die Rolle f auf die Erhöhung aufläuft, die bei normalem Laufe geschlossene Kupplung 9 geöffnet wird.
Die Sichel e mit Bolzen el wirkt auf ein auf einer besonderen Achse h angeordetes Sternrad hl und zwar in der Weise, dass, wenn dasselbe mit dem normalen Kreisumfange der Sichel f in Eingriff steht (Fig. 7), die letztere m der jeweiligen segmentförmigen Vertiefung h2 des Sternrades h1 gleitet und das letztere in seiner Drehung aufgehalten wird, bis bei weiterer Drehung des Schaltrades c und somit der Sichel e der Bolzen e1 mit den Einschnitten h3 des Stern-
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räder il, i2, i3 auf die Transportwalze dl des Reklamebandes d übertragen und zwar so, dass das letztere genau um ein solches Stück weiter bewegt wird, als zur.
Fortbewegung eines einzelnen Reklamebildes der ganzen Serie erforderlich ist, das bei Ruhen des Stirn- rades lil ebenfalls in seiner Bewegung innehält.
Die erwähnte Kupplung g ist nach dem durch Fig. 9 gegebenen Schema mit einem
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Scheibe (free wheel) l versehen, welche in der Weise auf die Transportwalze d'wirkt, dass beim Aufziehen des Gewichtes k die Walze unbeeinflusst bleibt, beim Fallen desselben jedoch in Pfeilrichtung zwangläufig gedreht wird. Die nockenartige Erhöhung cl des Schaltrades e ist nun derart und in einem solchen Verhältnisse zu der Vertiefung der Sichel e
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Schnur m aufwickelt, das Gewicht k also gehoben wird.
Hiedurch ist die Kraft aufgespeichert, welche der Motor a in dem Zeitabschnitte des Stillstandes des Sternrades h1 nicht abzugeben braucht ; sobald jedoch das Sternrad hl zwangläufig durch den Bolzen el gedreht wird, läuft die Rolle f auf die Erhöhung cl auf, wodurch die Kupplung g ausgerückt wird und infolgedessen das Gewicht k bei Abwickeln der Schnur m niederfällt, so dass eine besondere Kraftleistung des Schaltrades hl bezw. des Motors a unnötig wird, indem das Gewicht k infolge seiner Verbindung mit der Transportwalze dl die Fortbewegung des Reklamebandes d bewirkt. Durch Einschaltung des Gewichtes wird also erreicht, dass der Motor a nur. einen Bruchteil der Kraft zu leisten braucht, die erforderlich wäre, wenn derselbe auch noch die Bewegung des Reklamebandes d ohne Gewicht betätigen müsste.
Das Transportband d ist nach vorliegender Erfindung endlos und läuft mit seitlichen
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deren seitliche Zahnungen p, q mit den Gliederketten, Lochbändern oder dgl. in Eingriff stehen, so dass die Bewegung des Reklamebandes eine stets gleichmässige und präzise ist.
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so dass dieselbe, zum Ausgleich etwaiger Unregelmässigkeiten, nachgeben kann.
Zur genauen und möglichst nahen Vorbeiführung des Reklamebandos hinter der üblichen Glas-oder Spiegelscheibe sind noch zwei besondere, gleichfalls mit seitlichen Zahnungen ausgerüstete Walzen t und u. vorgesehen. Dip Glühlampen/) 3 sind zweckmässig in einer Asbestverschalung v angeordnet, an welcher zur Ableitung der Hitze seitliche Kamine w, w1 vorgesehen sind.
Die kraftschlüssige Verbindung des Antriebsmechanismus mit der Transportvorrichtung ist derart konstruiert, dass beide Teile getrennt voneinander auf ihre Funktion gesondert
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Achse/ (drehbar gelagert ist. in Pfeilrichtung schwingend auf-und abwärts bewegt werden können. Im Falle Beleuchtungseffekte für die Bilder nicht gewünscht sind. fällt natürlich die Kontaktscheibe b mit der dazugehörigen Leitung weg.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Spiegelbilderapparat, bei welchem die Transparentbildor bezw. Reklameschriften oder dgl. nicht auf besonderen Platten sich bennden und einzeln transportiert werden, sondern zusammenhängend, ein endloses, transparentes Band bilden, welches mit seitlichen Gliederketten oder entsprechend gelochten Metallbändern (n, n1) über mit seitlichen Zahnungen (p, q) versehene Walzen (', o, ol...) geführt und bei beständigem Betrieb durch einen Motor (a) mittelst eines mit einer Sichel (e) und einem mit dieser geeignet zusammenwirkenden Bolzen (el) in Eingriff stehenden und durch letztere, einer bestimmten Umlaufszahl des Motors entsprechend, absatzweise um eine Phase weitergedrehten Sternrades (ltl)
in bestimmten Zeiträumen fortbewegt wird, wobei zwecks entsprechender periodischer Be- leuchtung des jeweilig stehenden Rcklamefeldes, die Lichtleitung der Glühlampen fob3) mit ihren als Schleifkontakte ausgebildeten Polen (bl und b2) auf dem teilweise leitenden und nichtleitenden Umfang einer Kontaktscheibe (b) derart arbeitet, dass bei Stillstand des Sternrades ("/ ! und damit des Reklamebandes (d) die Beleuchtung des jeweiligen Reklame-
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Reklamebildes aufhört bezw. der Strom geöffnet oder geschlossen wird.