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Haltereinsetzmaschine für die Traggestelle elektrischer Glühlampen.
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biegestellung der Maschine war zu diesem Zwecke eine der Anzahl der Wickelköpfe entsprechende Anzahl von wagrecht beweglichen Schlitten angeordnet, die sowohl durch Gelenkhebel von einer Steuerplatte aus radial verschoben wurden, als auch durch Gelenkhebel auf die zur Drehung derWickelköpfe vorgesehenen Zahnsegmente einwirkten.
Die vorliegende Erfindung bezweckt diese für die Wirkungsweise der gesamten Maschine äusserst 'wesentlichen Organe zur Ausbildung der meist nur sehr kleinen Halterdrahtösen einfacher zu gestalten, unter Vermeidung des sich bei Aneinanderlenkung mehrerer Hebel leicht ergebenden Eekens in den Gelenkstellen. Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss jedem Wickelkopf ein vom Maschinenantrieb gesteuerter senkrecht beweglicher Stösser zugeordnet, dessen oberes Ende mittels einer Keilfläche unmittelbar auf die zum Anpressen des zugeordneten Halterdrahtes dienende Blattfeder einwirkt und der ausserdem in seinem mittleren Teil einen Anschlag aufweist.
Letzterer kommt, sobald sich der Stösser um ein für die Anpressung der Blattfeder ausreichendes Mass gehoben hat, auf das die Drehung des Wickelkopfes vermittelnde Zahnsegment zur Einwirkung, da somit sowohl die Anpressung der den Halterdraht fest- legenden Blattfeder als auch die Schwenkung des auf den Wickelkopf unmittelbar einwirkenden Zahnsegmentes von der viel präziser erfolgenden geradlinigen Auf-und Abbewegung des Stössers abgeleitet ist. so vollzieht sich die Ausbildung der Osen an den Halterdr hten mit weit grösserer Genauigkeit und Sorgfalt.
Auf der Zeichnung ist in Fig. 1 ein Biegeelement der neuen Haltereinsetzmasehine in einem Aus- führnngsbeispiel im Aufriss dargestellt.
Die Fig. 2 zeigt einen wagerechten Schnitt und die Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das gleiche Biegeelement.
Wie bei der Maschine nach dem Hauptpatent ist in der Ösenbiegestellung auf einer Platte 57 eine der Anzahl der Halterdrähte 31 des Traggestelles entsprechende Anzahl von radial gestellten Böcken 58 befestigt. Jeder Bock 58 besitzt einen radial einwärts ragenden Arm 59, an welchem die den Wickelkopf 60 tragende Achse 61 gelagert ist. die wiederum längs durchbohrt und gleich dem Wickelkopf 60 einseitig aufgeschlitzt ist, um den Wendelleuchtkörper von oben her durch den Schlitz 63 des Wickelkopfes in die hohle Achse 61 desselben einführen zu können.
Die Stirnfläche des durch ein Zahnsegment 65 in Drehung zu versetzenden Wickelkopfes 60 besitzt endlich wiederum eine zahnartige Unterschneidung ?, in welche der auf dem vorstehenden Achsteil ruhende Halterdraht 31 durch Wirkung einer quer zum Wickelkopf gelagerten Blattfeder 81 hineingedrückt wird.
Das Andrücken der Blattfeder 81 und die Drehung des Wiekelkopfes 60 ist erfindungsgemäss von der Auf-und Abbewegung eines im Bock 58 senkrecht geführten Stössers 11. 3 abgeleitet. der durch Wirkung einer Feder 114 für gewöhnlich so weit abwärts gezogen wird. dass der an ihm vorgesehene Bund 115 an der obern Stirnfläche der Führungsbüchse 116 des Bockes 58 anliegt. Das obere Ende des Stössers 113
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letzterer und der Blattfeder M ist ein Druckhebel 118 angeordnet, der um den Stift 119 des Boekansatzes120 drehbar ist. In letzterem ist noch ausser dem Stift 119 eine Stellschraube 121 angeordnet, die dem Zahn- segment 65 als. Anschlag dient.
Im MittelteiJ des Stössers 113 ist ein Schlitz 122 vorgesehen, durch wrlelJen ein sehnabelartiger Verlängerungsarm 123 des Zahnsegmentes 65 hindurchgreift. Durch eine an diesen Arm angreifende Feder 124 wird das Zahnsegment 65 für gewöhnlich in Anlage an der Stellschraube 120 und der Wickelköpfe 60 in einer solchen Stellung gehalten, dass sich sein Schlitz 68, wie dargestellt, oben befindet. Bei herabgezogenem Stösser 113, also in der Normalstellung, nimmt der Führungsschlitz 122, wie ersichtlich, eine solche Stellung ein, dass zwischen seiner als Anschlag wirkenden unteren Begrenzungsfläche 125 und dem Verlängerungsarm 123 ein Spielraum vorhanden, ist.
Wie im Stammpatent beschrieben, findet in der Ösenbiegestellung der Maschine ein Senken des das Traggestell aufnehmenden Halterkopfes zwecks Einführung des Wendelleuchtkörpers in die hohlen Achsen der Wickelköpfe und Auftreffens der Halterdrähte 31 auf die vortretenden Achsteile der Wickei- kopfaohsen statt. Sobald diese Senkung von Halterkopf und Traggestell beendet ist, werden die Stösser 113 aller radial gestellten-Böcke 58 bzw. die an den untern Enden der Stösser vorgesehenen, einstellbaren Anschlagmuttern 126 durch die aufwärts gehende Steuerungsplatte 78 beeinflusst und entgegen der Wirkung der Federn 114 nach oben geschoben. Die am oberen Ende jedes Stössers 113 vorgesehene Keil-
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gedrängt wird.
Kurz nachdem dieses beende1 :, - also ein Eingriff zwischen Wickelkopf und Halterdraht hergestellt ist, trifft die untere, als Anschlag wirkende Begrenzungsfläche 125 des Stösserschlitzes 122 gegen den Verlängerungsarm 123, so dass bei der weiter fortgesetzten Abwärtsbewegung des Stössers 113 nunmehr auch das Zahnsegment 65 mitgenommen und verschwenkt wird. Dieses hat dann in gleicher Weise, wie im. Hauptpatent beschrieben, eine Drehung des Wickelkopfes 60 und damit ein ösenartiges Herumbiegen des Halterdrahtes 31 um den in der Hohlachse 61 des Wickelkopfes liegenden Wendelleucht- körper zur Folge.
Beim Aufwärtsgang des Stössers 113 findet umgekehrt erst ein Zurückgehen des Zahnsegmentes 65 nebst Wickelkopf 60 in die Ausgangsstellung und dann erst eine Freigabe der anpressenden Blattfeder 81 statt. Die Heraushebung des alsdann am Traggestell festgelegten Wendelleuchtkörpers vollzieht sich darauf in gleicher Weise wie schon im Hauptpatent beschrieben.