AT111458B - Verfahren zur Herstellung eines als Zwischenschicht dienenden Überzuges auf Metallelektroden von Gleichrichtern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines als Zwischenschicht dienenden Überzuges auf Metallelektroden von Gleichrichtern.

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  Verfahren zur Herstellung eines als Zwischenschicht dienenden Überzuges auf Metall- elektroden von Gleichrichtern. 



   Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleichrichter, welcher die Eigenschaft gewisser Metallverbindungen benutzt, in Berührung mit einem Metall den elektrischen Strom vom Oxyd zum Metall leichter zu leiten als in der umgekehrten Richtung. 



   Den Gegenstand-der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung eines als Zwischenschicht dienenden Überzuges auf der einen Metallelektrode des Gleichrichters. 



   Es ist bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden, nach welchem ein Kupferkörper in einer Luftoder Sauerstoffatmosphäre vorzugsweise im elektrischen Ofen auf eine Temperatur von ungefähr 1000  C gebracht wird, so dass sich eine Lage von Kuprooxyd an der Oberfläche des Kupferkörpers bildet, der dann sofort gekühlt oder abgeschreckt wird. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Verbesserung dieses Verfahrens. 



   Um die Natur der Erfindung klar zu machen, sei zunächst das bekannte Verfahren für einen Gleichrichter, der aus Kuprooxyd und Kupfer besteht, beschrieben :
Zuerst wird ein   Kupferkörper, der   vorzugsweise die Form einer Platte oder Scheibe hat, in geeigneter Weise gereinigt wie z. B. dadurch, dass man ihn einem Sandstrahl aussetzt oder indem man ihn für einen Augenblick in eine kaustische Lauge z. B. in eine wässrige Lösung von Natriumhydroxyd oder in gewöhnliche Lauge eintaucht und ihn darauf mit Wasser wäscht, um das Reinigungsmittel zu entfernen. Der Kupferkörper wird sodann in Gegenwart von Luft oder Sauerstoff zweckmässig in einem elektrischen Ofen bis auf ungefähr 1015  C erhitzt. Wenn die Temperatur bis auf   10400 C gesteigert wird, nimmt   die Oberfläche des Kupferkörpers ein glasiges Aussehen an.

   Die gewählte Erhitzungstemperatur liegt daher gerade unterhalb dieser Grenze. Sobald der Erhitzungsprozess beendet ist, wird der Kupferkörper aus dem Ofen genommen und sofort gekühlt oder abgeschreckt, etwa dadurch, dass er in kaltes Wasser geworfen oder einem kalten Luftstrom ausgesetzt wird. Hierauf wird die sich auf der Oberfläche des Kuprooxydes bildende dünne Schichte von Kuprioxyd entfernt. 



   Die Verbesserung dieses Verfahrens besteht in folgendem :
Um sicherzustellen, dass die Oxydschicht der auf dem Kupferkörper gebildeten Verbindung die oben erwähnte physikalische Beschaffenheit besitzt und genügend fest dem Kupferkörper anhaftet, wird die Abkühlung des Körpers in zwei Stufen vorgenommen. Demgemäss wird der Kupferkörper, nachdem er in der oben beschriebenen Weise erhitzt wurde, sofort in einen zweiten Ofen bzw. Kammer, die auf einer beträchtlich niedrigeren Temperatur gehalten wird, übertragen. Empirisch wurde festgestellt, dass die für diesen zweiten Ofen bzw. Kammer geeignete Temperatur 600  C beträgt. In diesem zweiten Ofen bzw. Kammer kühlt sich der Körper allmählich in Gegenwart von Luft ab und sobald seine Temperatur im wesentlichen auf die Temperatur des zweiten Ofens bzw.

   Kammer gesunken ist, wird er daraus entnommen und sofort gekühlt oder abgeschreckt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung eines als Zwischenschicht dienenden Überzuges auf Metallelektroden von Gleichrichtern durch Erhitzen des Metalls in Gegenwart eines geeigneten Gases (z. B. Luft oder Sauerstoff) und darauffolgendes Abschrecken, dadurch gekennzeichnet, dass das Metall, nachdem es auf die erforderliche Temperatur erhitzt wurde, allmählich auf eine niedrigere Zwischentemperatur abgekühlt und sodann abgeschreckt wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Kupferkörper nach dem Erhitzen auf ungefähr 10150 C allmählich auf ungefähr 6000 C abgekühlt und, sobald er diese Temperatur erreicht hat, abgeschreckt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
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