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Fahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen.
Bei elektrischen Bahnen mit an einem Kettentragwerk aufgehängtem Fahrdraht pflegt man durch besondere Stützstreben den Fahrdraht gegen seitliches Ausschwenken festzulegen. Wenn die Aufhängung des Fahrdrahtes durch Quertragwerke erfolgt, werden diese Stützstreben gewöhnlich an einem isoliert zwischen den Masten angeordneten Querspanndraht befestigt. In andern Fällen ist es aber notwendig, die seitlichen Stützstreben unter Zwischenfügung einer Isolation unmittelbar am Mast anzubringen.
Das kommt besonders dann in Betracht, wenn die Aufhängung des Kettenwerkes durch Auslegemasten bewerkstelligt wird.
Erfindungsgemäss soll nun die Aufhängung des Tragseiles und die Befestigung der Stützstreben zur seitlichen Festlegung des Fahrdrahtes durch Isolatoren gleicher, d. h. sowohl im Isolierkörper als in den Anschlussstücken übereinstimmender Bauart bewirkt werden, die nach Art der Hängeisolatoren ausgebildet sind. Die Verwendung dieser Isolatoren für die Isolation der Stützstreben soll dabei in der Weise geschehen, dass die Isolatoren horizontal eingestellt undin einer Horizontalebene drehbar angeordnet werden.
Wie dies im einzelnen durchgeführt werden kann, soll im folgenden an Hand der Zeichnung des näheren erläutert werden.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 einen Mast mit Auslegearm und Stützstrebe in der Längsrichtung des Kettenwerkes gesehen. Fig. 2 zeigt den Tragisolator in der Seitenansicht und Fig. 3 die Stützstrebe in der Draufsicht.
An dem Mast a ist danach zur Aufhängung des Kettenwerkes ein schräg nach oben gerichteter Auslegearm b verstellbar angebracht, der dabei durch eine Zugstange c gehalten wird. Die Aufhängung des Tragseiles an dem Auslegearm erfolgt mit Hilfe eines verstellbaren Klemmstückes d. An diesem ist
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für das Tragseil befestigt ist. Sowohl die Verbindung des Isolators f mit dem Zwischenstück e als auch mit dem Tragstück g ist gelenkig ausgebildet und zu diesem Zwecke sind die Anschlussstücke h, i des Isolators gabelartig geformt.
Die Anordnung ist im übrigen so getroffen, dass einerseits das Tragstück g gegen den Isolator f und der Isolator f selbst mit dem Zwischenstück e gegen das Klemmstück d senkrecht zur Kettenwerksebene ausschwenken kann, während anderseits ein Auspendeln des Isolators f gegen- über dem Zwischenstück e in der Längsrichtung des Kettenwerkes möglich ist.
Zur seitlichen Abstützung des Fahrdrahtes ist an dem Mast a unterhalb des Tragarmes b die Stützstrebe k befestigt. Die Isolation der Stützstrebe an dem Mast wird dabei mittels eines Isolators 1 bewirkt, der ganz entsprechend dem für die Aufhängung des Tragseiles benutzten Isolator f ausgebildet
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eingestellt sind. Von diesen Anschlussstücken ist das eine, nämlich in, an einem mit dem Mast verbundenen Tragstück o derart angelenkt, dass der Isolator in einer Horizontalebene um die Gelenkaehse gedreht werden kann. Anderseits ist mittels der senkrecht dazu liegenden Gabel n die Stützstrebe k derart angelenkt, dass sie sieh unabhängig vom Isolator in einer Vertikalebene drehen kann.
Auf dem Fahrdraht lastet danach nur das Gewicht der Stützstrebe k, während das Gewicht des Isolators 1 durch sein Befestigungsgelenk aufgenommen wird. Die Stützstreben können dabei für sich allein in vertikaler Richtung und mit dem Isolator 1 zusammen auch in horizontaler Richtung verstellt werden.
Natürlich können die Isolatoren {, 1 in bekannter Weise aus einer Mehrzahl von Einzelgliedern zusammengesetzt sein. Das ist auch in der Zeichnung so angenommen.
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PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Fahrdrahtaufhängung für elektrische Bahnen, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufhängung des Tragseiles und die Befestigung der Stützstreben zur seitlichen Festlegung des Fahrdrahtes durch Isolatoren (f, il gleicher, d. h.
sowohl im Isolierkörper als in den Anschlussstücken übereinstimmender Bauart bewirkt werden, die nach Art der Hängeisolatoren ausgebildet sind, wobei die zur Isolation der Stützstreben'"dienenden Isolatoren horizontal eingestellt und in einer Horizontalebene drehbar
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des Tragseiles benutzte Isolator (f) an einem Zwischenstück (e) angelenkt ist, das selbst um ein senkrecht zu diesem Gelenk angeordnetes Gelenk drehbar ist, um ein Ausschwenken des Isolators (f) sowohl senkrecht zur Kettenwerksebene, als in Richtung des Kettenwerkes zu ermöglichen.
4. Fahrdrahtaufhängung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Trag-
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